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24.09.2017

 

 

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Betuchte Herren als Jackpots der Frauen

Geld macht macht eben doch sexy

Auch im Januar 2017 hat die Entwicklungshilfeorganisation Oxfam mit ihrem Ungleichheitsbericht die Spitzenkräfte aus Politik und Wirtschaft in Davos zum Nachdenken angeregt. Offenbar ist das Weltwirtschaftsforum ein willkommener Anlass, auf die gravierenden Vermögensunterschiede zwischen Arm und Reich aufmerksam zu machen.

Über 426 Milliarden Dollar verfügen die 8 wohlhabendsten Menschen der Welt, während sich 3,6 Milliarden Menschen mit 409 Milliarden Dollar bescheiden müssen. Ein vergleichbares Bild vermittelt Deutschland. Hier teilen sich 36 Milliardäre mit 297 Milliarden Dollar das Vermögen der ärmeren Hälfte der Bevölkerung. Naturgemäß sorgt diese schreiende Ungerechtigkeit für Empörung, nichtsdestotrotz ist es opportun, namentlich als Mann was auf der hohen Kante zu haben.
 
Geld macht sexy: Trophy Wife wie eh und je en vogue
 
Die Wahrscheinlichkeit, den Eurojackpot mit 5 Richtigen und 2 Eurozahlen zu knacken, beträgt rund 1 zu 95.000.000. Die 86,9 Millionen Euro jenes Finnen, der am Karfreitag mit einem Quicktipp in Tampere sein Leben veränderte, sind ein guter Anfang, um sich à la Donald Trump oder Bernie Ecclestone ein Trophy Wife angeln zu können.
 
Eine Melanija Knavs oder Fabiana Flosi ist aber auch billiger zu haben. Um das Herz einer Frau erobern zu können, sind einer Studie zufolge monatlich wenigstens 2.451 Euro nötig. Richtig sexy wird der Mann allerdings erst ab einem Einkommen von 4.210 Euro. Dabei genügen in den neuen Bundesländern 3.689 Euro, während die alten 4.615 Euro verlangen. Echt teuer wird es für die Herren der Schöpfung hingegen in Nordrhein-Westfalen. Dort will die Traumfrau im Schnitt 6.163 Euro monatlich in der Haushaltskasse sehen, ehe sie sich auf eine Beziehung einlässt. Im Allgemeinen wünschen sich jedenfalls 53 Prozent der Frauen einen Mann an ihrer Seite, der besser verdient als sie selbst.
 
Nachdem für 71 Prozent der Männer die Geldfrage bei der Partnerwahl ohne Belang ist, während sich lediglich 58 Prozent der Frauen eine reine Liebesheirat vorstellen können, ist den Herren durchaus mehr Romantik zu attestieren. Näher besehen ist es den Damen aber vor allen Dingen um das soziale Ansehen zu tun. Auch wenn für eine Shakira der finanzielle Hintergrund ihres Mannes kein Thema ist, darf angenommen werden, dass ein Hungerleider von vornherein bei ihr nichts zu melden hat und es gezwungenermaßen der Spitzenfußballer mit dem ansehnlichen Verdienst sein muss, um bei der Öffentlichkeit weiterhin in hohen Gnaden zu stehen.
 
Austausch versus Übereinstimmung: Gründe für die Geldgier
 
Mit der These, reiche Männer würden schöne Frauen anziehen, hat Elizabeth Aura McClintock, Dozentin an der University of Notre Dame, nichts am Hut. Sie sieht die Partnersuche vielmehr schlicht und einfach als Ergebnis von Übereinstimmung oder Austausch. Bei Übereinstimmung finden sich Menschen mit ähnlichen Eigenschaften, der Austausch dient hingegen zur Kompensation fehlender Eigenschaften. Eine Win-win-Situation ist auch oder namentlich der Austausch. Während der vermögende Mann von der Schönheit der Frau profitiert, weiß die attraktive Frau das sorglose Leben zu schätzen.
 
Ohnehin ist aber frau gut beraten, sich angesichts der natürlichen Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern um einen Mann mit einem soliden Verdienst umzutun, Trophy Wife hin, Trophy Wife her. Es liegt in der Natur der Sache, als Frau dem Geld mehr Bedeutung beizumessen, wenn im Schnitt 20 Prozent weniger Entgelt für geleistete Dienste drin sind als beim Mann. Speziell zu Zeiten der Familiengründung macht sich ein gut verdienender Mann überaus bezahlt. Er ermöglicht seiner Frau schließlich berufliche Freiheiten, die ohne den Zukauf von Haushaltshilfe und Kinderbetreuung undenkbar wären. Was mithin auf den ersten Blick den Eindruck einer finanziellen Abhängigkeit erweckt, ist de facto ein Schritt Richtung größerer finanzieller Unabhängigkeit. Und die kann angesichts einer Scheidungsrate von rund 50 Prozent so schlecht wahrlich nicht sein.
 
Unkonventionelle Wege zum Reichtum: Ideen gefragt

 
Im Lichte dessen haben Männer noch allen Grund der Welt, nach dem Reichtum zu schielen. Ob sie dabei mit besagtem Eurojackpot ihr Glück versuchen, steht freilich auf einem anderen Blatt. In einer Reihe mit Donald Trump und Bernie Ecclestone zu stehen ist für helle Köpfe kein Ding der Unmöglichkeit. So verkaufen sich die Doggles wie warme Semmeln, auch wenn Hunde herzlich gern auf Sonnenbrillen verzichten könnten. Und nachdem die Dinger mittlerweile in über 10 Ländern Kult sind, war es nur eine Frage der Zeit, ehe die Vierbeiner auch mit Hüten, Jäckchen und Rucksäcken versorgt wurden.
 
Doggles Eyewear auf Facebook
 
Nicht weniger verrückt ist die Idee, gleich überhaupt auf alles Lebendige im Haus zu verzichten und die Viecher als pflegeleichte Steinskulpturen zu vertreiben. So geschehen 1975 in Los Gatos, als Gary Dahl mit seinen Pet Rocks faktisch über Nacht zum Millionär wurde. Seine Hunde und Katzen brauchen weder Nahrung noch Streicheleinheiten. Sie verzichten auf den Auslauf und erfordern kaum Pflege. So leicht sind Damen naturgemäß nicht zu handhaben.  

Foto:
Elvert Barnes

 


Veröffentlicht am: 11.05.2017

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