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21.07.2017

 

 

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Dampfrosse streicheln

… und das Kind im Manne wecken

(Martina Brunotte) Was 1835 zwischen Nürnberg und Fürth mit dem „Adler“ seinen Anfang nahm, endete 142 Jahre später: Im Oktober 1977 wurden in der Bundesrepublik alt die letzten Dampflokomotiven aufs Abstellgleis geschoben. Das Zeitalter der „Schwarzen Giganten der Schiene“ ging bei der Deutschen Bundesbahn zu Ende.

Das Ende der Dampflok-Zeit war zugleich die Geburtsstunde des Deutschen Dampflokomotiv-Museums. Gegründet durch eine Privatinitiative und ab 1984 vom jetzigen Träger fortgeführt, präsentiert sich am Fuß der ersten Steilstrecke in Europa, der Schiefen Ebene, das wohl größte Spezialmuseum seiner Art in Deutschland.

Im Jahr 2011 wurde mit der Umsetzung des vom Zweckverband Deutsches Dampflokomotiv-Museum in Auftrag gegebenen, neuen Museumsentwicklungskonzepts begonnen. Nach einer mehr als zweijährigen Bauzeit erstrahlt das Deutsche Dampflokomotiv-Museum seit Pfingsten 2013 in völlig neuem Glanz. Auch didaktisch und technisch hat es umfassend aufgerüstet: Lebensgroße Figuren, zahlreiche interaktive Medienstationen und Inszenierungen vermitteln die Faszination und das Wissen rund um die „Schwarzen Giganten“ und die Arbeit im Bahnbetriebswerk auf moderne, anschauliche Weise.

Die neugestaltete Ausstellung und das historische Umfeld des ehemaligen Bahnbetriebswerks geben einen eindrucksvollen Einblick in die deutsche Eisenbahngeschichte. Zusammen mit dem 2014 neugestalteten Lehrpfad Schiefe Ebene und einem beschilderten Rundgang durch das Eisenbahnerdorf Neuenmarkt wurde so ein Eisenbahnerlebnis mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geschaffen.

Auf mittlerweile rund 100.000 Quadratmetern, im neuerrichteten Depot und im 15-ständigen Ringlokschuppen mit der zugehörigen funktionsfähigen Segmentdrehscheibe, werden heute mehr als 30 Dampflokomotiven für die Nachwelt erhalten und in einer historisch gewachsenen und lebendigen Eisenbahnlandschaft präsentiert. Darunter sind teils einzigartige Lokomotiven und Schienenfahrzeuge: Neben dem Salonspeisewagen 10 242 ist das besondere Highlight des Museums die 10 001 – das letzte erhaltene Modell dieser Baureihe.

Krönender Abschluss

Mit der Lok 10 001 und deren inzwischen verschrotteten Schwester 10 002 endete die Entwicklung der Dampfloks. Die 10 001 ist heute das Markenzeichen dieses Museums.

Der „Glaskasten“

Die 98 307 pendelte als „Spalter Bockl“ bis in das Jahr 1963 in Franken zwischen Spalt und Georgensgmünd – die letzte Strecke, auf der eine Lok dieser Art eingesetzt war.

94 1730: Der „Rennsteighirsch“ - eine Primadonna im wörtlichen Sinn

Als erste Lokomotivdame des Museums dampfte sie 94 1730 am 4. Juni 1975 die Schiefe Ebene hinauf – und stellte mit der Fahrt das hiesige Museumsprojekt öffentlich vor.

Speisewagen



Auf dem Gelände des Deutschen Dampflokomotiv Museum befindet sich ein historischer MITROPA-Speisewagen, Baujahr 1935, welcher leider momentan nicht bewirtschaftet ist. Bei schönem Wetter lädt jedoch ein idyllischer Biergarten zum Verweilen und zum Verzehr Ihrer mitgebrachten Brotzeit ein.

Die Bahn im Maßstab 1:87

Eine Modellbahnanlage der Spitzenklasse ist im Deutschen Dampflokomotiv Museum Neuenmarkt zu bestaunen. Bei der Anlage handelt es sich um die Nachbildung des spektakulärsten Streckenabschnitts der Ludwig-Süd-Nord-Bahn, der legendären Steilrampe Schiefen Ebene mit den Bahnhöfen Neuenmarkt-Wirsberg und Marktschorgast.

Die Anlage besticht durch ihre exzellente Konzeption, Bauausführung, Gleisführung und Gestaltung und wurde vom Modellbauer Josef Brandl, Neustadt a. d. Donau im Auftrag des Museums gebaut. Insgesamt erstreckt sich die Modellbahnanlage über vier Räume und hat eine Gesamtgröße von ca. 42 m². Im ersten Raum wird der Bahnhof Neuenmarkt-Wirsberg gezeigt, im zweiten Raum führt die Strecke von der Steinernen Brücke über die Blockstelle Streitmühle hinauf zum dritten Raum. Dieser zeigt in beeindruckender Art und Weise die imposanten Kunstbauwerke der Schiefen Ebene - die Steinwälle. Im vierten Raum erblickt man schließlich den malerischen Weg Richtung Marktschorgast.

Vorführungen der Modellbahn finden täglich während der Sommeröffnungszeiten um 11:00 Uhr, 14:00 Uhr und 15:00 Uhr statt, während der Winteröffnungszeiten um 14:00 Uhr.

Öffnungszeiten
Sommer (16.03.–01.11.): Di - So 10:00–17:00 Uhr
Winter* (02.11.–15.03.): Di - So 10:00–15:00 Uhr
*Ausgenommen sind die bayerischen Herbst- und Weihnachtsferien – hier gelten die Öffnungszeiten der Sommermonate.
Montags ist ge¬schlos¬sen, ebenso am 24./25. und 31.12., am 01.01. und am Faschings¬dienstag.

Eintrittspreise ab dem 01. April 2017
Erwachsene:    7,00 Euro
Erwachsene, Gruppen ab 15 Personen, Gäste mit Kurkarte, Kinder und Jugendliche von 6 – 16 Jahren, Schüler, Studenten und Schwerbehinderte mit Ausweis, Ehrenamtskarteninhaber: 5,00 Euro
Familienkarte (Eltern / Elternteil mit eigenen Kindern): 15,00 Euro
Schüler, Gruppen ab 15 Personen: 4,00 Euro
Sondereintritt (z. B. Ferienpass): 4,00 Euro

Bitte beachten Sie, dass die Eintrittspreise zu besonderen Veranstaltungen – wie beispielsweise den Pfingstdampftagen – vom regulären Preis abweichen können. 

Deutsches Dampflokomotiv-Museum
Birkenstraße 5
95339 Neuenmarkt
Info-Hotline (0 92 27) 57 00
Fax (0 92 27) 57 03
info@dampflokmuseum.de
www.dampflokmuseum.de/startseite/

Das Deutsche Dampflokomotiv-Museum in Neuenmarkt-Wirsberg liegt auf der 17 Kilometer langen 8. Etappe des FrankenwaldSteig. Eisenbahnfans sollten eine längere Pause oder einen ganztägigen Zwischenstopp einlegen.

Fotos: Martina Brunotte, Deutsches Dampflokomotiv-Museum

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Veröffentlicht am: 13.05.2017

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