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Wirtschafts-News vom 20. Mai 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Im Jahr 2005 erregten Lidl und die Deutsche Bahn Aufsehen, als erstmals ein Bahnticket als Kooperationsangebot beider Unternehmen vermarktet wurde. Das Ticket zu 49 EUR für 2 Fahrten mit der Bahn war innerhalb von Stunden ausverkauft. Weitere Aktionen folgten in unregelmäßigen Abständen und auch in Zusammenarbeit mit anderen Handelsunternehmen.

Im Oktober 2016 wurde die Lidl-Aktion zuletzt wiederholt, zu einem Preis von 49,90 Euro für zwei Fahrkarten für jeweils eine einfache Fahrt mit dem ICE, IC oder EC in der 2. Klasse. „Die Aktionstickets haben insbesondere für die Bahn sowohl Chancen als auch Risiken - entscheidend ist, welche Zielgruppen durch das Aktionsangebot angesprochen und wie die Spezialangebote im Markt wahrgenommen werden“, betont Prof. Dr. Andreas Krämer als Autor der Studie Pricing Lab 2017.

Die Studie zur Ermittlung und Bewertung von Trends im Preismanagement. Sie wird jährlich mehrmals in Kooperation von der exeo Strategic Consulting AG und der Rogator AG durchgeführt. Wie viele Kunden die Bahn mit Handelsaktionen in den vergangenen Jahren erreicht hat, wird aus der Nutzungsquote erkennbar: 15 % der Befragten geben an, dass sie bereits Handelsaktionen der Bahn genutzt haben. Unabhängig von der konkreten Nutzung sind mehr als 50 % der Verbraucher der Meinung, dass entsprechende Handelsangebote eine gute Maßnahme darstellen, nur 9 % sehen Handelsaktionen der Bahn eher kritisch. Damit kann festgestellt werden, dass Aktionsangebote der Bahn, die über bekannte Handelsunternehmen vertrieben werden, grundsätzlich positiv in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Die Bewertung in der Gruppe der Ticketnutzer ist mit Zustimmungswerten von fast 80 % noch einmal deutlich erhöht. Vor diesem Hintergrund ist erkennbar, dass Handelsaktionen einen positiven Einfluss auf die Wahrnehmung der Bahn haben können. Dies hat die Deutsche Bahn dringend nötig. Erhebungen aus dem vergangenen Jahr zeigen, dass das Staatsunternehmen sowohl in der Dimension Leistung als auch beim Preis in der Öffentlichkeit (und abgeschwächt auch aus Kundensicht) vergleichsweise kritisch beurteilt wurde. Zwischenzeitlich sehen nach einer Preis- und Angebotsoffensive die aktuellen Absatzergebnisse positiv aus: Von Januar bis April 2017 waren mit rund 45 Mio. Reisenden so viele Passagiere wie noch nie in den ICE- und IC-Zügen des DB-Fernverkehrs unterwegs. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20170522_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 22.05.2017

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