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Morgengruß von Helmut Harff: Warten auf den heiligen Geist

Ich habe bisher nichts bemerkt...

Heute ist also Pfingsmontag. Da soll es gestern vor nicht ganz 2.000 Jahren gewesen sein, als es Geist geregnet hat. Wieso war ich da nicht dabei?

Weil es eben vor fast 2.000 Jahre geschehen sein soll. Bei Wikipedia erfährt man dazu: Pfingsten (gr. πεντηκοστὴ ἡμέρα pentēkostē hēméra ‚fünfzigster Tag‘) ist ein christliches Fest. Am 50. Tag der Osterzeit, also 49 Tage nach dem Ostersonntag, wird von den Gläubigen die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert − als Mysterium oder ikonografisch Aussendung des heiligen Geistes oder auch Ausgießung des heiligen Geistes genannt. Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot (τὴν ἡμέραν τῆς πεντηκοστῆς ‚zum 50. Tag‘) in Jerusalem versammelt waren (Apg 2,1-41 EU). Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.

Diese kurz Erläuterung zeigt zum einen, warum ich nie den heiligen Geist empfangen werde - ich bin weder Apostel noch Jünger - , sie zeigt aber auch, dass die Apostel und Jünger Juden waren. Warum wird dann eigentlich bis heute darüber debatiert und das besonders gern im Lutherjahr? Schließlich kann man bei Wikipedia weiter lesen, wie im 2. Kapitel der Apostelgeschichte die Erfahrungen der Jünger Jesu beim Pfingstfest, dem jüdischen Schawuot-Fest, in Jerusalem geschildert werden: „Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“

Schade, dass wir später geborenen wohl nie so ein Brausen hören werden. Zumindest das mit den fremden Sprachen, die man dann sprechen soll, wäre sehr sinnvoll.

Bei dem Thema Pfingsten und heiligem Geist kommt mir immer wieder die Geschichte vom Alois Hingerl, dem Dienstmann Nummer 172 auf dem Münchner Hauptbahnhof in den Sinn. Der kam in den Himmel, war aber nicht gerade gern dort, denn da gab es weder Schnupftabak - hatten die dort etwa ein Nichtraucherschutzgesetz - noch Bier. Prrr - ein Alkoholverbot auch noch. Kurz und gut, der Grantler wird auf die Erde geschickt, um die göttlichen Ratschläge an die  bayrische Regierung zu übermitteln. Das ist ja auch so etwas wie das Ausgießen des heiligen Geistes. Wir wir wissen, wartet nicht nur die bayrische Staatsregierung noch immer auf die himmlische Erleuchtung, denn den Alois Hingerl zog es immer erst ins Hofbräuhaus auf eine oder auch mehrere Maß Bier.

So ist das mit dem Himmel und seinen Botschaften - egal wen sie treffen, so richtig verstehen tut man alle nicht, die sie erhalten haben. Die einen sprechen verschiedene Sprachen und gründen eine Kirche, die anderen lallen nur nur und lassen die eigene Regierung ziemlich dumm aussehen.

Da kommt mir eine göttliche Eingebung: Ich gehe jetzt Frühstücksbrötchen holen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Pfingstmontags-Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 05.06.2017

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