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Computerspiele für Erwachsene

So unterschiedlich ticken Männer und Frauen



Nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen und ein bis zwei Stunden auf der Playstation zocken – für viele Männer ist genau das Entspannung pur. Da kann die eine oder andere lästige Aufgabe im Haushalt ruhig noch ein wenig warten.

Doch was genau steckt hinter dem Verlangen, stundenlang alleine oder in Gesellschaft zu spielen? Und wie unterscheiden sich Männer und Frauen in dieser Hinsicht? Wissenschaftliche Studien liefern interessante Antworten auf diese Fragen.

Videospiele machen dumm und einsam – dieser Irrglaube wurde von der Wissenschaft längst widerlegt. In Maßen kann das Spielen von Computerspielen sogar enorm zur Lernentwicklung von Kindern und Jugendlichen beitragen. Und was ist mit den Erwachsenen? Auch sie zocken in ihrer Freizeit gerne – unabhängig vom Alter und Geschlecht. Rund 42 Prozent der Menschen hierzulande (Stand 2015) spielen Video- und Computerspiele, zumindest gelegentlich. Statista zufolge vertreten rund 59 Prozent der Gamer die Ansicht, dass Computerspiele ein Teil der Alltagskultur sind. 47 Prozent sind außerdem der Meinung, dass man beim Zocken gut Frust abbauen kann. Und zudem macht es natürlich auch noch Spaß. Aber gibt es noch mehr Gründe, sich regelmäßig an den PC, die Konsole oder das Smartphone zu setzen?

Männer wollen überlegen sein und Frauen der Realität entfliehen

Einer US-amerikanischen Studie zufolge geht es dem männlichen Konsumenten beim Zocken in erster Linie um die Zerstörung und den Wettbewerb. Insbesondere für Spieler zwischen 13 und 25 Jahren ist der Wettbewerbsaspekt von großer Bedeutung. Da erweisen sich beispielsweise sogenannte MMOs (Massen-Mehrspieler-Onlinespiele), die man heutzutage sogar kostenlos im Browser zocken kann, als genau das Richtige. Hier muss der Spieler zwar in der Lage sein, im Team zu agieren, kann dann aber im Kampf gegen andere Spieler bzw. ein anderes Team seine Überlegenheit demonstrieren. Aber Zocken besteht natürlich noch aus viel mehr, als "nur" den Kampf zu gewinnen. Auch das Abschließen von Aufgaben reizt Gamer aller Altersgruppen.

Mit Videospielen gegen Depressionen?

Insbesondere bei weiblichen Spielern ist dieser Motivationsaspekt besonders ausgeprägt. Sie genießen es außerdem, sich beim Zocken ihrer Fantasie hinzugeben und jemand völlig anderes sein zu können. An die typischen Vorurteile rund um das Zocken denkt da niemand mehr. Zumal das Spielen von Videospielen auch positive Auswirkungen auf die menschliche Psyche haben kann. So wollen Forscher der University of California diese zur Behandlung von Depressionen einsetzen.

Zwar muss die Langzeitwirkung noch genau untersucht werden. Im ersten praktischen Experiment zeigte sich allerdings schon, dass Spiele dabei helfen können, kognitive Veränderungen bei Betroffenen einzuleiten. Generell geht es bei Computerspielen wie so oft im Leben um das richtige Maß. Wer sich daran hält, kann das Zocken noch viel mehr genießen – ganz ohne schlechtes Gewissen. 

Bildrechte: Flickr Dual Shock 4 Leon Terra CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 


Veröffentlicht am: 09.06.2017

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