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Lightriding - Mehr Zeit auf dem Wasser

Eine neue Spielform des Windsurfens erobert die Seen vor unserer Haustür

Lightriding ist eine neue Spielart des Windsurfens: eine Kombination von Surf-Techniken aus dem Freestylebereich und besonders leichtem Material. Es ist einfach zu erlernen, bei allen Bedingungen machbar und spricht Einsteiger genauso wie Routiniers an.

Lightriding bietet spielerisch Spaß auf dem Wasser. Es funktioniert bereits bei Bedingungen, die an jedem See sogar bei sehr wenig Wind vorzufinden sind. Das macht den Einstieg ins Windsurfen sowie das Steigern enorm leicht, denn zum Lightriden kann man nahezu immer aufs Wasser.

„Es vergeht kaum ein Surftag, bei dem man beim Lightriding nicht etwas Neues erlernt. Dabei steht weniger die Geschwindigkeit als vielmehr die Kontrolle im Vordergrund. Das Spiel mit Wind und Wasser ist das Besondere“, sagt Martin Brandner, Brand Manager von JP-Australia und Vorstandsmitglied von World of Windsurfing e.V. (WOW). Folgende Punkte charakterisieren laut WOW Lightriding am treffendsten:
- Mehr Zeit auf dem Wasser: Lightriding macht Windsurfen auch bei sehr leichtem Wind möglich, das Warten auf Wind hat somit ein Ende

- Mehr Spaß bei Leichtwind: Lightriding bietet auf spielerische Weise Windsurfern die Möglichkeit, auch bei sehr wenig Wind enorm viel Spaß auf dem Wasser zu haben.

- Einfach zu Erlernen und schneller Fortschritt: Selbst bei Leichtwind stellen sich - vom Beginner bis zum Könner – schnelle Erfolgserlebnisse ein

- Keine Grenzen oder Regeln: Das Ziel ist die Kontrolle über Brett und Segel. Erlaubt ist, was Spaß macht

- Weniger Druck: Stärkere Winde oder kleinere Boards geben Gelegenheit, das neu Erlernte auf die Probe zu stellen

Wie kommt der schnelle Lernerfolg?

Das Gefühl, sich jeden Tag sofort spürbar zu steigern, macht Lightriding zu einer Sportart mit Suchtpotential“, sagt Pierre-Yves Mottier, Erfinder des Lightriding-Ansatzes, professioneller Surfcoach und Inhaber einer Windsurfschule am Genfer See in der Schweiz. Da es beim Windsurfen vor allem darum geht, Brett und Segel bei allen Windverhältnissen zu beherrschen, ist Kontrolle das primäre Ziel beim Lightriding.

Dafür gibt es sechs verschieden Grund-Positionen für das Segel. Vortrieb wird ganz einfach über das offene oder geschlossene Segel gewonnen. Anstatt nach „Vorne und Hinten“ wird zum Steuern das Segel nach „Oben und Unten“ bewegt. Dadurch entsteht sehr schnell ein gutes Gefühl für starken, leichten und keinen Druck auf dem Segel. Diese Techniken vereinen Fertigkeiten, die bei starken und leichten Windverhältnissen nötig sind.

Gleiten lernen auch bei Leichtwind

Ein Beispiel für das leichte Erlernen ist der Klassiker des Windsurfens: Die Wende. Beim Lightriding gibt es für den Richtungswechsel beim Windsurfen nur zwei Kommandos: Segel „hoch“ und dann „runter“. Das Gleiten ist beim Lightriding das Ergebnis von kontrollierter Beschleunigung und dem Zusammenspiel einfacher Handgriffe. Beim Lightriding geht es darum, ein Surfer zu werden, der das „Carven“ genießt. Der große Vorteil: die Freiheit, die Manöver zu wählen, mit denen man sich wohl fühlt.

Von B wie „Backwinded“ bis S wie „Switch Stance“

Gehen wir ins Detail, wird die Vielfalt von Lightriding noch deutlicher. Anstatt einer Körperposition in Fahrtrichtung gibt es beim Lightriding drei sinnvolle Körperpositionen auf dem Brett. Das Ergebnis sind sehr viel mehr Möglichkeiten, als einfach gerade aus zu fahren. Beispielsweise gehört das „Switch Stance“ – Rückwärtsfahren – beim Lightriding zu den drei Grundpositionen. Auch das im Surf-Jargon genannte „Backwinded“ ist eine der drei Basispositionen beim Lightriding. In dieser Lage wird das Segel in die effektivste (90 Grad) Position zum Wind gedreht. Dieses Manöver zählt zur Grundausstattung und ist die Ausgangsposition für viele Tricks und Wendemanöver.

Hunderte Materialeinstellungen werden auf ein Minimum reduziert

Abgesehen von der Technik ist auch die Materialwahl vereinfacht. Während es beim Windsurfen bei starkem Wind je nach Surfer und Bedingungen hunderte unterschiedliche Einstellungen gibt, ist diese beim Lightriding stark reduziert. Es werden beispielsweise nur eine Schlaufengröße und immer dieselbe Höhe des Gabelbaumes genutzt. Die Position des Mastfußes hängt nicht von den Manövern ab, sondern von der Segelgröße. Grundsätzlich werden spezielle großvolumige, aber sehr leichte Bretter und kleinere Segel bevorzugt. Für den Einstieg ist Lightriding selbstverständlich auch mit herkömmlichem Windsurf-Equipment erlernbar. Ausprobieren kann das jeder an seinem Heimatsee.

„Lightriding erfindet Windsurfen nicht neu und es ist keine komplett neue Sportart. Es ergänzt Windsurfen, mit Spaß auf dem Brett bei sehr wenig Wind. Damit ist Lightriding eine willkommene Bereicherung eines ohnehin faszinierenden Sports“, so Rainer Ramelsberger, Director des weltgrößten Windsurfbrett-Produzenten Cobra International und Cobra’s Vertreter des 1. Vorsitzenden im WOW-Vorstand.

 


Veröffentlicht am: 18.06.2017

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