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22.07.2017

 

 

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Kleinod an der Ostsee

Baabe ist Frischluftoase und Rettungsinsel für Allergiker

Das Ostseebad Baabe ist ein Kleinod auf der größten deutschen Insel Rügen. Weil sich das herumgesprochen hat, avanciert das kleinste der Insel-Ostseebäder bei Reisenden mehr denn je zum Besuchermagnet: Mehr als 725.000 Übernachtungen und 103.000 Gästeankünfte zählte die Kurverwaltung 2016 für das Ostseebad, in dem rund 6.000 Betten zur Verfügung stehen.

Besonders anziehend ist das im Südosten Rügens gelegene Baabe für Allergiker – 2008 erhielt der Urlaubsort das Prädikat „allergikerfreundlich“: 250 Betten in verschiedenen Unterkunftsarten sind als allergikerfreundlich zertifiziert. Der Deutsche Heilbäderverband (DHV) und die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) haben Baabe seither zweimal geschult und überprüft, das Zertifikat bestätigt und der Ferienregion den Nimbus gesichert, die einzige ostdeutsche Rettungsinsel für Allergiker zu sein.

Baabe ist Mitglied der Interessengemeinschaft „Allergikerfreundliche Kommune“, der weitere fünf heilklimatische Kurorte angehören. Dazu zählen das Ferienland Schwarzwald, Bad Salzuflen, Bad Hindelang, die Nordseeinsel Borkum und das Schmallenberger Sauerland mit der Ferienregion Eslohe.

Baabe

Baabe (880 Einwohner) erstreckt sich über rund 2,25 Quadratkilometer. Das Ostseebad hat keine Steilküste – dadurch ist ein leichter und bequemer Zugang zum breiten und feinsandigen Strand möglich. Gerade im Sommer ist der Weg zum Strand für Gäste ein Ereignis, weil belaubte Bäume in der Strandstraße einen ein Kilometer langen grünen „Tunnel“ bis zum Strand bilden.
Der herausragende Umgang mit der Natur ist im erstmals 1252 urkundlich erwähnten Urlaubsort täglich sichtbar: Die von der „Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung“ verliehene Blaue Flagge weht seit 20 Jahren am Hauptstrand von Baabe, einem Kurort im Südosten der größten deutschen Insel Rügen. Dieses Symbol für hervorragendes Umweltmanagement ist ein Grund, warum Gäste am historischen Mönchgraben ihre Ferien verbringen.

Wer das 2002 gebaute Mönchguttor am Eingang von Baabe passiert, der ist mittendrin im Urlaubsglück und in der spannenden Entstehungsgeschichte des schmucken Seebadeortes im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Wer hier lange Zeit Kultur und Tradition prägte, sieht man sofort – vom Tor grüßen Bäuerin, Fischer, Ritter und Mönch, der einen herausragenden Status hat: 300 Jahre gaben Mönche auf der Halbinsel die Richtung vor. Eine umfangreiche Dokumentation der Geschichte des Mönchgutes kann in den sieben „Mönchguter Museen“ eingesehen werden.

Erst Ende des 19. Jahrhunderts begann sich die Badekultur an der Baaber Ostküste zu entwickeln. Das Jahr 1913 markierte die Gründung des Ostseebades – erstmals wurde ein großes Herren-, Damen- und Familienbad errichtet. Die Feier „100 Jahre Baabe – vom Fischer- und Bauerndorf zum Ostseebad“ war am 13. Juli 2013  ein großes Fest für die Menschen in einer Region, die heute vor allem vom Tourismus lebt.  

In den vergangenen 20 Jahren hat sich viel verändert: Der Campingplatz hinter der Düne wurde zu einer attraktiven Ferienhausanlage umfunktioniert, neue Ferienwohnungen und Geschäfte entstanden. Um den Ort auch auf der Boddenseite noch attraktiver zu gestalten, wurde das so genannte Baaber Bollwerk zu einem Wasserwanderrastplatz ausgebaut. Am Baaber Bollwerk findet man noch richtige Fährmänner, die mit Muskelkraft die Fußgänger und Radfahrer zum Ufer der anderen Seite bringen.

Wer lieber Stille und Erholung erleben, Seeluft schmecken, Fossilien finden oder Seeschwalben beobachten möchte, dem sei empfohlen, die großartige Landschaft durch die „Baaber Heide“ an der Ostseeküste oder über die Salzwiesen im Binnenland zu erkunden. Entweder zu Fuß, mit der historischen Inselbahn „Rasender Roland“ oder der „Uns lütt Bahn“, die nachhaltig die großartige Luftqualität sichert – seit diesem Jahr fährt die kleine Ortsbahn vollelektrisch. Baabe ist der einzige Ort in Deutschland, der diese Bahn bisher elektrisch betreibt.

„Das Prädikat ‘Allergikerfreundliche Kommune‘ ist sehr wichtig für uns. Dieses Alleinstellungsmerkmal hebt uns heraus aus dem vielfältigen touristischen Angebot auf Rügen und darüber hinaus. Das Feedback von betroffenen Gästen war und ist sehr positiv. Das Interesse bei unseren Betrieben, sich als allergikerfreundliches Unternehmen zertifizieren zu lassen, ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen“
, sagt Tourismusdirektorin Uta Donner.

Gäste sehen, spüren und riechen die Allergikerfreundlichkeit: Die Böden in  zertifizierten Urlaubsunterkünften in Baabe sind glatt und fusselfrei. In Betten garantieren Encasings milbenfreie Nachtruhe. Staubsauger mit speziellen Filtern sichern Hausstaub-Allergikern frische Raumluft zum tief Durchatmen.

Die Zeiten, in denen Urlauber in das rund 50 Kilometer entfernte Stralsund fahren mussten, um laktose- oder glutenfreie Lebensmittel zu erhalten, sind auch deshalb vorbei, weil Hotellerie, Gastronomie und weitere Betriebe in Baabe verstärkt nachhaltige Entwicklung und Produktion in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht betreiben. Ein Vorzeigeprojekt hat jetzt das Hotel „Solthus“ gestartet: Unter dem Motto „Regionalität – ganz nah“ offeriert das im Biosphärenreservat Südost-Rügen gelegene Hotel Obst, Gemüse, Eier, Milch, Fleisch, Honig, Marmelade und weitere heimische Produkte in einer für die Insel Rügen bislang einmaligen Vielfalt. Die Speisekarte des Familienbetriebs spiegelt somit die Nähe zur Natur der „Allergikerfreundlichen Kommune“ Baabe auf ganz besondere kulinarische Weise wider.

„Regionalität und Nachhaltigkeit wird für Baabe ein wichtiges Thema der Zukunft sein, da Produkte der Marke Eigenanbau bei uns immer häufiger nachgefragt werden. Das liegt auch daran, weil die vom Festland gelieferten Produkte zeitverzögert in Baabe ankommen“, so Tourismusdirektorin Uta Donner.

Fotos: Ostseebad Baabe/Gero Schreiber

 


Veröffentlicht am: 20.06.2017

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