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Morgengruß von Helmut Harff: Oho

Da waren einige sauer

Ich habe ja gestern an dieser Stelle bezweifelt, dass es den Frauen in Deutschland wirklich so schlecht geht wie gern behauptet. Ich habe die immer wieder vorgelegten Zahlen infrage gestellt und ich habe die Frage gestellt, ob die ganze Gleichberechtigung gescheitert ist.

Meine Fragen scheinen einige Leute aufgeregt zu haben. Leider haben einige Frauen meine letzte Frage nicht gelesen oder verstanden. Dort bat ich um Antworten, doch statt dessen kamen Beschimpfungen. Mit Macho und Frauenfeind kann ich ja noch leben und auch A…loch ist noch fast hinnehmbar. Den Rest verschweige ich lieber.

Wenn es dann doch etwas sachlicher wurde, dann ging es immer darum, dass Jobs, die mehrheitlich Frauen machen, schlecht bezahlt sind. Da bleibt meine Frage, warum Frauen, die ja in den meisten Fällen genau so eine Schulbildung wie Männer haben, solche Jobs machen? Wieso findet man vor allem Frauen so häufig als Altenpflegerin, als Putzfrau, als Supermarkt-Mitarbeiterin, in Spielhallen oder vielen anderen schlecht bezahlten Jobs, zu denen für mich auch die Grundschullehrerin gehört? Diese Jobs sind weder familientauglich, noch körperlich leicht. Warum findet man dagegen so wenige Frauen in einer Autowerkstatt, als Klempnerin oder als Systemadministratorin?

Wer sagt im Jahr 2017, dass sie in ihrer traditionellen Rolle verharren? Ich glaube, dass sind nicht die Männer. Die wären ja schön dumm, wenn sie Frauen dazu drängen, Jobs zu machen, die schlecht bezahlt sind und bei denen es Arbeitszeiten gibt, bei denen die Männer dankend abwinken.

Nun höre ich schon wieder die Frage, wer dann diese Jobs machen soll. Keine Ahnung, aber warum Frauen. Wenn die Jobs keiner macht, müssen die Arbeitgeber eben mehr zahlen. Wenn Frauen ernsthaft und in Mengen in die sogenannten Männerdomänen drängen – und sie können diese Jobs nahezu alle mindestens so gut wie Männer machen – dann haben die Männer ein Problem, die eben nicht die besten im Job sind. Dann müssen die sich an die Supermarktkasse setzen, Kranke und Alte pflegen oder den Wischlappen schwingen. Dann ist es ihre Sache, für bessere Entlohnung zu kämpfen.

Sauer stieß einigen Frauen auch auf, dass ich Ihnen unterstellte, die leben hauptsächlich vom Gehalt ihres Mannes. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass die Frauen, die sich da erregten, entweder selber gut verdienten oder gar nicht in einer Beziehung leben. In einigen Gesprächen kam dann auch heraus, dass die Singlefrauen zumindest ähnlich verdienen wie Männer – gern auch mal mehr – und sie auch einen Vollzeitjob haben. Wie auch anders, wenn sie ihr Leben und auch das ihrer Kinder finanzieren sollen. Ja, da sind keine Männer da, die entweder im Wege stehen oder das Geld verdienen.

Ich glaube, nein ich bin überzeugt davon, das Frau bei der Jobwahl viel mehr darauf achten muss, dass auch der Lohn stimmt. Haben die ein Kerl zuhause, der meint, dass Küche und Kinder Frauensache sind, so muss sie dem A…loch die rote Karte zeigen. So ein Trottel hat keine Frau verdient.

Einige Männer meldeten sich auch und sie meinten eben doch, dass sich viele Frauen ihre Männer danach aussuchen, wie gut er sie versorgen kann. Dass sie sich dann auch noch beschweren, dass Haushalt und Familie an ihnen hängen bleiben, scheint einige Männer sauer zu machen.

Es scheint zumindest so, dass in der Geschlechterfrage noch so einiges geklärt werden muss. Da bleibt dann aber noch die Frage, ob alle Beteiligten das überhaupt wollen.

Was ich jetzt will, ist ein leckeres Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 23.06.2017

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