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24.11.2017

 

 

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Wimbledon 2017

Diese Kleidung kommt vom Tennisplatz

Wimbledon ist das älteste und prestigeträchtigste Tennisturnier der Welt. Am 3. Juli 2017 geht es wieder los, auf Rasen, häufig vor royalem Publikum und natürlich in weißer Sportkleidung.

Dieser Dresscode ist heute zwar nur noch in Wimbledon präsent, trotzdem wird die Mode ungemein vom „weißen Sport“ geprägt – und auch von ehemaligen Spielern wie René Lacoste oder Björn Borg, die nach ihren Sportkarrieren Modeimperien aufbauten. Wie der Tennissport und die großen Player die Modewelt beeinflussen, haben wir von OUTFITTERY uns zum Start von Wimbledon mal genauer angeschaut.

Der weiße Sport

Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war Tennis der Sport für Adlige und Reiche, der nur in weißer Kleidung gespielt wurde, weil auf dem hellen Stoff Schweiß weniger sichtbar ist. Jedoch hat Tennis seinen Ursprung angeblich schon vor etwa 700 Jahren, wo sich Rückschlagspiele in England und Frankreich schon großer Beliebtheit erfreuten. Gespielt wurde damals in Ballhäusern. Da diese meist dunkel gestrichen waren, entstand bei heller Kleidung ein größerer Kontrast zur Umgebung.

Nur noch 90 Prozent

Seit 1963 gilt in Wimbledon die Regel „predominantly white“, die Spieler dazu auffordert, nur noch 90 Prozent weiße Kleidung zu tragen. Das zwang den siebenfachen Wimbledonsieger Roger Federer übrigens im Jahr 2013 dazu seine Schuhe zu wechseln, da sich der Rasenspezialist des Turniers wegen der orangenen Sohlen des Schweizer Tennisspielers anschickte.

Tennis im Alltag

Auch abseits des Center Courts inspirieren die Tennis-Outfits: Im Sommer lassen sich tolle Outfits aus hellen Tönen wie Weiß, Beige oder Pastellgelb kombinieren. Ein weißes Leinenhemd zu Chino in Beige sieht nicht nur lässig aus, sondern ist bei Hitze außerdem angenehm zu tragen. Wer es noch bequemer mag, wählt ein Poloshirt. Das hat seinen Ursprung – wie der Name schon sagt – im Polosport, wurde aber erst so richtig „in“ als sie der Tennisspieler René Lacoste trug und diese unter dem Markennamen „Lacoste“ in die Serienproduktion brachte. Es wird bis heute aus leichtem Piqué-Stoff gefertigt, der atmungsaktiv und dehnbar ist. Und wenn es doch mal kälter wird, tragen nicht nur Tennisspieler den Blouson. Durch den eng anliegenden Bund schützt es hervorragend gegen
Zugluft und Kälte.

Vom Retro-Tennisschuh zur Ikone der Mode

Viele, die den „Stan Smith“-Sneaker heute tragen, haben seinen Namensgeber wohl nie spielen sehen. Stanley Roger Smith, kurz Stan Smith, war in den 70ern ein erfolgreicher USamerikanischer Tennisspieler. 1971 benannte Adidas die Tennisschuhe nach ihm, die als erstes Modell aus Leder besonders viel Halt gaben. Bei seinem sensationellen Wimbledonsieg 1972 trug Stan Smith die weißen Schuhe. Danach war das Modell lange unter Tennisspielern populär. 2013 feiert der Sneaker dann sein Comeback – und was für eines! Millionenfach geht der Tennistraum in Weiß über die Ladentheken und erfreut sich seither bei Hiphoppern, Hipstern, aber auch als schöne Ergänzung zu lässigen Freizeit-Outfits großer Beliebtheit.

Quelle/Foto: OUTFITTERY

 


Veröffentlicht am: 28.06.2017

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