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Was macht die Kunst, Frankfurt (Oder)?

... fragt die Europa-Universität Viadrina



Ob Skulpturen im Park, Wandgemälde im Kindergarten oder Mosaik im Treppenhaus: Vom 2. Juli bis 13. August beschäftigt sich die Ausstellung „Was macht die Kunst, Frankfurt (Oder)?“ an der Europa-Universität Viadrina mit fast vergessenen Kunstwerken aus DDR-Tagen.

Die sogenannte Ostmoderne ist aktuell in vielen Städten in der Diskussion: ob beim geplanten Abriss der Potsdamer Fachhochschule oder beim Streit um die Zukunft des Dresdener Robotron-Komplexes. Meist geht es dabei auch um die besonders fragile Kunst am Bau.

Seit zehn Jahren dokumentiert der Architekt und Fotograf Martin Maleschka gefährdete DDR-Kunst an Bauten der Nachkriegsmoderne. Die Ausstellung zeigt seine Fotografien gemeinsam mit Objekten, die seit ihrem Abbau im Depot des Kultureigenbetriebs der Stadt Frankfurt (Oder) lagern. Die Frankfurter Stadtverordnete Sahra Damus und Viadrina-Wissenschaftler Prof. Dr. Paul Zalewski organisieren mit ihm zusammen die Ausstellung in Frankfurt (Oder). Der Ausstellungsort bildet einen authentischen Rahmen: Das frühere Mensa-Gebäude der Viadrina ist Teil der ehemaligen Bezirksparteischule Frankfurt (Oder) und birgt eine großflächige Hinterglasmalerei, die sich in die Ausstellung einfügt.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, dem 2. Juli, 18.00 Uhr, mit einer Vernissage. Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke führt Prof. Dr. Paul Zalewski, Professur für Denkmalkunde an der Viadrina, mit seinem Vortrag „Was nutzt uns das und was ist uns das wert? Zur Erhaltung von Kunst am Bau aus der DDR-Zeit“ in das Ausstellungs-Thema ein.

Die Ausstellung ist vom 3. Juli bis 13. August täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Foyer der ehemaligen Mensa im Auditorium-Maximum-Gebäude zu sehen. Der Zugang erfolgt über den Haupteingang des Auditorium-Maximum, Logenstraße 4, 15230 Frankfurt (Oder). Der Eintritt ist frei.

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen am 4. und 12. Juli sowie am Dienstag, dem 18. Juli, eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Stadt Frankfurt (Oder), der Kunstszene und der örtlichen Wohnungswirtschaft und den Initiatorinnen und Initiatoren der Ausstellung zum Thema „Was macht die Kunst, Frankfurt (Oder)?“.

Als ehemalige Bezirksstadt verfügt Frankfurt (Oder) mit ihren vielen ostmodernen Neubauten über einen besonders großen Fundus an baugebundener Kunst. Allerdings verschwindet sie durch Stadtumbau-Maßnahmen nach und nach aus dem öffentlichen Raum und landet bestenfalls in städtischen Depots – was in ganz Ostdeutschland zu beobachten ist. Die Ausstellung will auf diese Themen aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. Dazu Sahra Damus: „Mehr als 25 Jahre nach dem Ende der DDR ist es an der Zeit, eine öffentliche Diskussion zu diesem Thema anzustoßen: Welche Kunstwerke sollen erhalten bleiben, welche sind verschwunden oder eingelagert, welche können und sollten wieder in der Öffentlichkeit aufgestellt oder angebracht werden, welche nicht?“

Fotograf und Architekt Martin Maleschka sagt über seine Arbeit an der Ausstellung: „Hinter Wärmedämmung verschwindet schnell mal das ein oder andere Kunstwerk. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht diese Form der Kunst und diese Bauten der ehemaligen DDR flächendeckend zu dokumentieren.“

Konzipiert und organisiert wird die Ausstellung von Martin Maleschka, Architekt und Fotograf, Sahra Damus, Kulturwissenschaftlerin, Mitarbeiterin der Europa-Universität Viadrina, Stadtverordnete und Mitglied im Kunstbeirat der Stadt Frankfurt (Oder) und Prof. Dr. Paul Zalewski, Lehrstuhl für Denkmalkunde der der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Die Ausstellung wird realisiert in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina, dem Kultureigenbetrieb und der Stadt Frankfurt (Oder) sowie gefördert aus städtischen Mitteln der Kulturförderung.

Foto: Martin Maleschke

 


Veröffentlicht am: 28.06.2017

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