Startseite  

25.07.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Morgengruß von Helmut Harff: Trecker fahren

… eines der letzten Männervergnügen

Männer wären ganz sicher ein Auslaufmodell, hätte die Natur nicht wenigstens dafür gesorgt, dass Mann für die Erhaltung der Art absolut wichtig ist. Wobei, stimmt das noch?

Wenn man sich die Reproduktionsmedizin betrachtet, dann braucht es nur noch einige besondere Exemplare Mann, um den Erhalt der Spezies Mensch zu garantieren. Ich befürchte, dass es schon die Idee gibt, männliche Spermien künstlich zu züchten. Dann ist Schluss mit dem Mann.

Wieso  ich so pessimistisch bin? Es gibt keine Männerdomäne mehr. Selbst gerade in Hamburg prügeln sich Chaotinnen und Polizistinnen. Und sonst? Überall verdrängen Frauen Männer aus ihren Domänen. Frauen gibt es beim Militär, sie boxen, sie fahren Rennauto, sie bestiegen alle 8.000er, sie saufen, sie raufen. Frauen sind einfach überall. Was bleibt den Männern noch?

Ja, hier und da sind die Männer noch in der Überzahl, aber wie lange noch? Ja, momentan fahren in der Formel 1 nur Männer und die meisten Mörder sind männlich. Die kassieren in den Banken auch noch mehr Boni als Frauen. Doch auch hier die Frage: Wie lange noch.

Und die Männer? Haben es die Männer irgendwo geschafft, sich in Frauendomänen festzusetzen? Ich glaube nicht, zumindest fällt mir nichts ein, sieht man mal davon ab, dass wir uns auch um unseren Nachwuchs kümmern. Unseren Nachwuchs? Jedes zehnte Kind, so sagen Studien, soll ein Kuckuckskind sein. Ja, wir gehen einkaufen, doch am Grill steht dann immer häufiger eine Frau. Hallo! Fleisch und Feuer – das ist etwas für den Mann.

Ja, es gibt mehr Professoren als Professorinnen, doch es studieren mehr Frauen als Männer.

Es geht sogar noch schlimmer: Frauen leben deutlich länger als Männer und kassieren fast vier Jahre länger Rente als Männer. Wahrscheinlich gehen sie aber vorher weniger arbeiten als Männer.

Ich habe bisher nur noch eine Männerdomäne ausgemacht: Alte Trecker und Landmaschinen. Geht man auf entsprechende Treffen, so sieht man in der Regel nur Männer auf dem Bock. Habe ich da geschrieben „in der Regel“? Es steht zu befürchten, dass auch hier schon die ersten Frauen zu sehen sind, die einen alten Lanz oder einen roten Porsche-Trecker ihr Eigen nennen.

Was tun? Ich befürchte, es ist zu spät. Es gibt keine Männerdomäne mehr. Damit müssen wir uns abfinden. Ich glaube, es gibt aber auch keine Domäne, die wir den Frauen streitig machen können. Damit müssen wir leben.

Das mit der Lebenserwartung und der Rente können wir allerdings wirklich nicht so stehen lassen. Hier müssen wir Druck auf die Politik machen und auch selber etwas tun – beispielsweise nicht so „männlich“ durch das Leben gehen, sondern es mehr zu genießen. Sollen doch die Frauen den Rest machen.

Ich fahre jetzt zum Treckertreffen. Da gibt es schon zum Frühstück eine Wurst vom Grill.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 08.07.2017

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit