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23.10.2017

 

 

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Queen B in Concert

… und eine Arturo Fuente Château Queen B.

Kaum haben wir Platz genommen, betreten Aerosmith auch schon die Berliner Waldbühne. Schon in den ersten Sekunden von »LetThe Music Do The Talking« tauen unsere steifen norddeutschen Hüften auf, und wir tanzen wild durch die Reihen. Der erste Jacki-Cola des Abends könnte seinen Anteil daran gehabt haben.

Die Stimmung ist kurz vor dem Überkochen, als mein Buddy Max mich anschaut und sagt, wahrscheinlich inspiriert durch Stephen Tylers Mund, in den wohl ein ganzes Bundle an Churchill Zigarren gleichzeitig hineinpassen würde: „Nur eine Zigarre könnte das hier noch schöner machen!“

Zum Glück kann ich von mir behaupten, dass ich das Haus niemals, NIEMALS ohne Zigarren verlasse!

Breit grinsend ziehe ich zwei Arturo Fuente Château Queen B. aus meiner Jacke. Von Cellophan und Zedernholz befreit, glänzt das dunkle Sungrown Connecticut Deckblatt aus Ecuador magisch im Scheinwerferlicht, beinahe so so hell wie Tylers glitzernde Schlaghose. Kaum entzündet, sitzen wir in einer wunderbaren Wolke aus Rauch, das Zugverhalten ist nah an der Perfektion.

Zum seichten »Sweet Emotions« starten wir ins erste Drittel. Die Queen produziert sofort viel cremigen Rauch, dem eine dezente Süße beiwohnt. Wir wippen, scheinbar leicht beschwipst, mit der unnachahmlichen Baseline dieses Klassikers mit und fühlen uns schon jetzt im Zigarrenhimmel.

Tyler schaltet einen Gang höher: »Dude Looks Like A Lady« powert es aus den Lautsprechern. Unsere Queen passt sich scheinbar der Musik an: Sie entwickelt mehr Kraft, die Süße ist deutlich spürbarer, und eine intensive Würze gesellt sich hinzu. Das Aromenspiel ist nun sehr komplex, ohne jedoch zu überpowern oder Schärfe zu entwickeln. Die lange Lagerung der Tabake macht sich nun deutlich bemerkbar.

»Cryin´«: Eine leichte Melancholie legt sich über uns. Es ist nicht der romantische Lovesong, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass sich die Show und vor allem unsere Zigarre dem Ende zuneigt.

Die Süße tritt nun in den Hintergrund und leicht ledrige Aromen erobern die Geschmackssinne.

Ein letzter Zug noch, der Zigarrenring ist längst entfernt, wir sind kurz davor, uns die Lippen zu verbrennen.
Zeit, die Queen abzulegen und sie ihren letzten Atemzug selbst nehmen zu lassen.

Dreamon…

Autor: Alexander Hübsch

 


Veröffentlicht am: 18.07.2017

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