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19.08.2017

 

 

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Todesrisiko auf der Straße

Nicht immer ist Sekundenschlaf am Steuer auf reine Müdigkeit zurückzuführen

Mit einer großen Kampagne macht der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) dieses Jahr auf eine stark unterschätzte, oft heruntergespielte Gefahr im Straßenverkehr aufmerksam. In Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) finden die Aktionstage „Vorsicht Sekundenschlaf“ statt.

Eine in diesem Zusammenhang geführte Umfrage hatte ergeben, dass jeder vierte Fahrer schon einmal am Steuer eingeschlafen ist. „Gegen Sekundenschlaf am Steuer Aufklärung zu leisten, ist Priorität, vor allem da Schlafstörungen immer weiter zunehmen, jedoch heruntergespielt oder sogar ganz ignoriert werden“, weiß Dr. Robert Frey, ärztlicher Direktor der Heidelberger SeegartenKlinik, und erklärt weiter: „Hinter andauernder Müdigkeit kann auch eine obstruktive Schlafapnoe stecken, hier können wir Betroffenen mit Behandlungen helfen.“ Mit einer innovativen Operationsmethode hat sich der Facharzt auf die langfristige Ursachenbekämpfung krankhafter Schlafprobleme spezialisiert.

Nur müde oder krank?

Etwa 25 Prozent der Unfälle im Straßenverkehr sind auf Sekundenschlaf zurückzuführen. Dabei betrifft dies sowohl private als auch gewerbliche Vielfahrer, wie Vertreter oder Lkw-Fahrer. Die gefährliche Phase kündigt sich vorab durch Zusammenzucken und langsames Zufallen der Augen oder auch ein Frösteln an. Nur drei Sekunden geschlossene Augen bedeuten bei 100 km/h schon eine Strecke von fast 100 Metern ohne Kontrolle über das Fahrzeug. Heiko Musiolik, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Heilung der Schlafapnoe weiß: „Viele Menschen, die ständig unter Müdigkeit leiden, verschweigen es, vor allem wenn sie berufsbedingt aufs Auto oder den Lkw angewiesen sind. Doch gerade hier kann die Ursache eine obstruktive Schlafapnoe sein.“

Bei dieser Erkrankung liegt eine Verengung der oberen Atemwege vor, die durch einen nicht ausreichend nach vorn gewachsenen Kiefer entsteht. In der Schlafphase entspannt die Zunge und blockiert die Atemwege. Die Folge: Betroffene können nicht mehr atmen und der Körper reagiert mit einer reflexartigen Weckreaktion. Dieser Vorgang findet je nach Schweregrad der Krankheit über 70 Mal pro Stunde statt.

Der Körper findet nachts keine Erholung und zeigt dies in extremer Tagesmüdigkeit. Doch auch die Risiken für Schlaganfälle, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes Typ 2 steigen bei unbehandelter obstruktiver Schlafapnoe. Direkte Symptome sind Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, starkes Schwitzen im Schlaf und häufiger Harndrang in der Nacht sowie ein trockener Mund am Morgen. Auch ein „fliehendes Kinn“ kann Indiz für eine Verengung der Atemwege sein.

Langfristig wieder durchatmen


Im Fall einer obstruktiven Schlafapnoe hat Dr. Frey sich in seiner Klinik auf eine operative Behandlung spezialisiert, mit der er auch bei schweren Patientenfällen die Ursache beheben kann. Beim bimaxillären Advancement mit Counterclockwise Rotation erfolgt die Vorverlagerung von Ober- und Unterkiefer in einer leichten Rotation. „Anders als bei bekannten bimaxillären Umstellungsosteotomien kann ich mit der Technik des bimaxillären Advancements mit Rotation eine stärkere Erweiterung der Atemwege erzielen. Dabei bleibt die ästhetische Harmonie der Gesichtsform erhalten“, erklärt der Facharzt.

Vor dem Eingriff ermittelt Dr. Frey durch eine Atemwegsanalyse mittels 3D-Digitaler Volumentomographie die Beschaffenheit der oberen Atemwege und simuliert mit dem Computer das geplante Vorgehen bei jedem Patienten ganz individuell. Bei dieser Planung werden auch mögliche Herausforderungen und potenzielle Risiken ermittelt, sodass bereits im Vorfeld passende Maßnahmen eingeplant werden können. „Durch eine unbehandelte Schlafapnoe gefährden Betroffene nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das Leben anderer Verkehrsteilnehmer. Mit einer Operation schützen sie nicht nur Leben, sondern erhalten eine viel bessere Lebensqualität.“

 


Veröffentlicht am: 19.07.2017

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