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Pingpong oder Tischtennis

Sportiver als manche denken

„Pingpong“ ist eine jener Bezeichnungen, die der Sportart, die sie benennt, nicht gerecht wird. So ähnlich ist es beim „Federball“, ein Name, der zu dem Badmintonsport auch nicht so recht passen will.

In beiden Fällen, beim „Pingpong“ wie beim „Federball“, wird durch die Nomenklatur ein eher „verspielter“ Eindruck vermittelt, der mit der „Ernsthaftigkeit“ eines Wettkampfsports wenig gemein hat – was beide Betätigungen jedoch sind, auch wenn sie in die Rubrik „Spiele“ fallen. Doch „Pingpong spielen“ klingt eher nach „Leichtigkeit des Seins“, während „Tischtennis“, wie der Sport richtig heißt, Aktivität und Schwitzen suggeriert. Und tatsächlich, wer richtig Tischtennis spielt, fordert seinen ganzen Körper stärker als manche denken.

Denn beim Tischtennis ist doch sehr viel mehr in „Action“ angesagt, als es auf den ersten Blick aussieht. Der Tischtennisspieler muss sich nämlich unentwegt hinter der Platte hin- und herbewegen, will er an kurz oder lang, nach rechts oder links gespielte Bälle kommen. Da kommt im Laufe eines Spiels schon einiges an Laufpensum zusammen. Sportmediziner vergleichen die Bewegung beim Tischtennis von der Belastung her deshalb auch mit Joggen oder Walken. Entsprechend positiv ist die Wirkung von Tischtennis auf das Herz-Kreislauf-System. Im Vergleich mit auf einem Platz gespielten Tennis hat die Variante am Tisch zudem den Vorteil, dass die starken Belastungen für die Gelenke durch kurze Sprints mit abruptem Abbremsen entfallen. Stattdessen tänzeln die Tischtennisspieler mehr hinter der Platte.

Doch die weltweit beliebte Ballsportart fördert nicht nur die Beweglichkeit und das Herz-Kreislauf-System, sondern trainiert auch das Konzentrations- und Reaktionsvermögen. Denn die Bälle werden mit Tempo gespielt, oft auch angeschnitten, worauf man sich immer schnell einstellen muss. Oft entscheiden Bruchteile von Sekunden darüber, ob es ein guter Schlag wird oder nicht. Dabei ist zudem die Auge-Hand-Koordination gefordert. Insofern ist Tischtennis nicht nur ein Fitnesstraining für den Körper, sondern auch für den Geist – selbst wenn es bei Freizeitspielern nicht ganz so rasant zugeht wie im Spitzensport.

Weitere Pluspunkte, die für diesen Spielsport als Hobby sprechen, sind sein hoher Spaßfaktor und der Umstand, dass dieses Vergnügen für nahezu jeden geeignet ist – gleich, in welcher Form er bzw. sie sich befindet oder wie sportlich „vorgebildet“ man ist. Zudem muss nicht unbedingt eine eigene Tischtennisplatte her, um sich daran „austoben“ zu können. Vielmehr finden sich diese Spielgeräte in vielen Freizeiteinrichtungen, in Hotels, Bädern oder in Parks und auf öffentlichen Plätzen. Wer meint, unbedingt einen eigenen Tischtennisschläger haben zu müssen, kann dafür Geld ausgeben. Doch notwendig ist auch dies nicht, weil man die kleinen „Rackets“ meist ausleihen kann, wenn man an einer öffentlich zugänglichen Platte spielt.

Insofern spricht nichts dagegen, so bald wie möglich mit diesem Freizeitspaß zu beginnen. Schön daran ist dabei zudem, dass er auch sozial-kommunikativ ist, da man sich mit mehreren Gleichgesinnten zum Tischtennisspielen verabreden kann. Und ganz gleich, ob man nun entspanntes „Pingpong“ oder sportlicheres Tischtennis bevorzugt, beides hilft, Kalorien zu verbrennen.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 22.07.2017

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