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Keine Chance für Diebe

E-Bike von ZEG lässt Langfinger verzweifeln

Vodafone und ZEG machen Fahrräder jetzt intelligent – und Dieben so das Leben schwer. Jeden Tag werden in Deutschland 910 Fahrräder geklaut.

Laut polizeilicher Kriminalstatistik schlugen Diebe im Jahr 2016 insgesamt 332.000 Mal zu. Nach Ladendiebstählen ist das der zweithäufigste Fall von Diebstahlkriminalität. Vor allem jetzt wo die Temperaturen steigen und viele Deutsche das Fahrrad dem Auto vorziehen, wittern Langfinger ihre Chance.

Ist das Fahrrad einmal geklaut, sind die Chancen es wiederzufinden meist gering. Nicht einmal jeder zehnte Diebstahl konnte im Vorjahr aufgeklärt werden. Der dadurch entstandene Schaden ist enorm: Geklaute Fahrräder haben Versicherer im vergangenen Jahr 120 Millionen Euro gekostet. Besonders ärgerlich ist der Diebstahl von teuren E-Bikes. Auf den deutschen Straßen sind davon mittlerweile gut 3 Millionen unterwegs.

Die E-Bikes der Premium-Marke Zemo beugen dem Diebstahl jetzt vor. Denn sie sind intelligent. Sie funken im Internet der Dinge und geben automatisch Alarm, wenn sie gestohlen werden und der Dieb mit ihnen aus einem vom Besitzer festgelegten Bereich flüchtet. Möglich machen das eine sicher und fest im Rahmen verbaute IoT-SIM-Karte und eine Telematik-App von Vodafone. Über sie kann der Besitzer per Mobilfunk jederzeit mit seinem Fahrrad kommunizieren – und Diebe im Ernstfall genau lokalisieren. Die Datenanalyse erfolgt über den zentralen Telematik-Server von Vodafone.

Vodafone und ZEG bringen neue E-Bikes in das Internet der Dinge

„Wir sind der Vernetzer auf Deutschlands Straßen. Wir bringen Autos, Roller und sogar Fahrräder ins Netz. Von A wie Audi bis Z wie ZEG“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Mit dem Internet der Dinge machen wir den Straßenverkehr sicherer. Und wir machen Dieben das Leben schwer. Denn die Zemo E-Bikes melden sich in unseren Netzen zu Wort, wenn sie gestohlen werden“, so Ametsreiter weiter. Insgesamt 4.000 neue E-Bikes der Marke Zemo bringen Vodafone und ZEG schon jetzt ins Internet der Dinge. „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Verbesserung von Diebstahlschutz-Installationen in unseren Fahrrädern und E-Bikes. Mit Vodafone haben wir einen starken Kooperationspartner gefunden mit dem wir zusammen dieses Ziel erreichen werden. Zudem wollen wir gemeinsam an weiteren digitalen Lösungen für Kurzstrecken-Mobilität arbeiten“, so Georg Honkomp, Vorstandsvorsitzender der ZEG.

Dem Dieb einen digitalen Schritt voraus

Die E-Bikes tauschen im Mobilfunknetz von Vodafone rund um die Uhr Daten mit dem Besitzer aus. In der Telematik-App von Vodafone kann dieser sein Fahrrad jederzeit lokalisieren. Das hilft, wenn das Rad einmal geklaut wird, um den Standort der Polizei zu übermitteln und den Täter zu überführen. Auch das Suchen inmitten von zahlreichen anderen Rädern hat ein Ende. Parkt der Fahrer das E-Bike in Fahrrad-Hochburgen wie Münster oder Leipzig, navigiert ihn die App von überall aus zuverlässig zum Parkplatz. Damit ein Dieb gar nicht erst weit kommt, sendet das E-Bike automatisch einen Alarm an den Besitzer, wenn es sich aus einem zuvor individuell festgelegtem Bereich bewegt. Der Besitzer kann die Polizei so direkt informieren und die Wahrscheinlichkeit drastisch erhöhen, den Dieb auf frischer Tat zu überführen.

Über die App kann der Nutzer zudem zahlreiche Informationen wie Streckenverläufe, Durchschnittsgeschwindigkeiten oder Kalorienverbrauch einsehen. So kann das eigene Fahrverhalten detailliert analysiert werden. Auch Freunde oder Familienmitglieder können das E-Bike nutzen. Der Besitzer kann das Rad und die App mit allen Berechtigungen teilen. So kann er mit dem E-Bike beispielsweise zur Arbeit fahren, zwischendurch nutzt der Partner es für den Kurzeinkauf und stellt es wieder am Arbeitsplatz ab, eher der Besitzer das Rad nach Feierabend mit der App lokalisiert und damit heimfährt.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 24.07.2017

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