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Anders genießen

Blonde Roast als Kaffee

Klein, schwarz, lecker. Nein! Die Rede ist nicht etwa von einer wunderbaren Frau im kleinen Schwarzen, sondern es geht um Kaffee. So jedenfalls kennen wir ihn: aromatisch duftend, lecker - und eben schwarz.

Bisher. Denn zur Vielzahl der immer wieder neu aufkommenden Varianten hat sich ein Kaffee gesellt, der überrascht. Blonde Roast.

Anders Kaffee: Was ist Blonde Roast?

Blonde Roast ist eine Kaffeesorte von Tchibo. Der Einzelhändler ist ohnehin als Kaffeespezialist bekannt und hat seit einiger Zeit eine Sorte im Angebot, die anders ist. Ganz anders. Denn die Bohnen sehen anders aus, der Duft ist anders, die Farbe des Kaffees ist anders und der Geschmack ist anders. Bei so vielen Unterschieden: Was ist Blonde Roast?

Blonde Roast deutet auf die Farbe hin. Blonde entspricht natürlich hell. Somit handelt es sich um hell geröstete Bohnen. Das wiederum lässt zunächst innerlichen Widerstand aufkeimen. Helle Bohnen? Kein schwarzer, kräftiger Kaffee? Der soll schmecken? Ja. Genau das ist es.

Bei der hellen Röstung von Tchibo bleiben die Bohnen nicht so lange in der Rösttrommel. Bei niedrigen Temperaturen röstet der Hersteller den Kaffee bis zum "First Crack", dem ersten Aufbrechen der Bohnen. Üblicherweise bleibt der Kaffee nun in der Trommel, bis er zum zweiten Mal aufbricht (Second Crack) und die typische schwarz-braune Färbung erhält. Je nach Röstgrad lassen sich daraus dann Kaffee, Espresso oder andere Varianten zaubern.

Der Trick von Tchibo besteht nun darin, die Bohnen des Blond Roast nicht in der Trommel zu lasen. Der Röstvorgang endet somit bereits beim First Crack. Das heißt: Die Bohnen sind deutlich heller, fast noch beige-braun. Damit verbunden sind besondere Eigenschaften. Der Kaffee ist deutlich weniger bitter und schmeckt sehr weich und fruchtig, fast schon süß. Richtig gebrüht wird aus dem Blonde Roast ein völlig neuer Kaffee, der die Geschmacksknospen anfangs überraschend irritiert. Dann entfaltet sich ein echter Gaumenschmaus.

Die Zubereitung von Blonde Roast

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, benötigt zunächst eine Packung Blonde Roast. Dann folgt die Zubereitung. Genussmänner mahlen den Kaffee selbstverständlich selbst. Denn bei Pulverkaffee haben sich bereits Teile der Aromastoffe verflüchtigt. Ein mittelfeiner Mahlgrad ist die beste Wahl. Je nach persönlichem Geschmack kann dieser etwas mehr zum Groben oder zum Feinen tendieren. Es ist nicht wichtig, ob eine Handmühle oder ein elektrisches Gerät zum Einsatz kommen. Allerdings sorgt eine elektrische Kaffeemühle für eine gleichmäßigere Körnung. Perfektionisten nutzen daher eine Maschine.

Sind die Bohnen gemahlen, kommt das Pulver in einen Handfilter. Es ist also keine Kaffeemaschinen erforderlich, sondern es reichen wirklich einfache Utensilien aus. Handarbeit für den perfekten Genuss ist also angesagt. Der Papierfilter wird etwas angefeuchtet und in den Handfilter gesetzt. Dort hinein kommt nun etwa ein gehäufter Esslöffel Kaffee pro Tasse. Nun wird das helle Kaffeepulver mit 94 Grad Celsius heißem Wasser übergossen. Dabei ist zügig zuzugießen, bis das Wasser ca. einen Zentimeter über dem Pulver steht. Dann läuft das Wasser durch und löst die Aromastoffe. Das alles ist so lange zu wiederholen, bis das erforderliche Wasser komplett aufgegossen ist. In die Tasse fließt dabei ein überraschend heller, goldbrauner Extrakt - der "blonde" Kaffee. Fast wie Tee wirkt dieses Getränk optisch. Tipp: Zu hartes Wasser kann zu Geschmacksveränderungen führen. Ist das Leitungswasser nicht weich, lohnt es sich über eine Filtertechnik nachzudenken.

Es gibt also tatsächlich einen "blonden" Kaffee. Wer hätte das gedacht. Und der schmeckt. Sehr zart, sehr fruchtig und relativ süß. Dieses Geschmackserlebnis ist einerseits vertraut, andererseits so völlig anders und ungemein lecker. Ausprobieren!

Foto: Gudrun Andersen - freeimages.com

 


Veröffentlicht am: 26.07.2017

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