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21.10.2017

 

 

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Ein langer Weg zum Erfolg

Der Alpen-Highway – 50 Jahre Felbertauernstraße


Die Panoramastraße über den Felbertauern ist die kürzeste und günstigste Möglichkeit, den Alpenhauptkamm von München bis zur Adria zu überwinden.

Der Alpen-Highway führt an Österreichs höchsten Bergen vorbei mitten durch den Nationalpark Hohe Tauern und besticht mit ihrem wunderschönen Alpenpanorama und den glasklaren Bergseen. Noch bevor Brenner- und Tauernautobahn fertiggestellt wurden, rollten hier 1967 bereits die ersten Urlauber dem „Dolce Vita“ entgegen.

Mit dem im späten 19. Jahrhundert beginnenden stetig wachsenden Alpinismus  wurde bereits im Jahr 1896 in einer Petition die Aufnahme der Felbertauernstraße in das Tiroler Straßenbauprogramm gefordert. Jedoch stieß das Vorhaben auf Desinteresse und wie so oft fehlten die finanziellen Mittel. Bis zum ersten Spatenstich dauerte der Kampf um die Straße noch bis zum 23. Juni  1962. Bereits nach fünf Jahren Bauzeit wurde die 36,3 Kilometer lange „Lebensader Osttirols“ mit dem 5,3 Kilometer langen Tunnel  feierlich eröffnet. Seit der Eröffnung nutzten fast 55 Millionen Fahrzeuge die Straße. Die Erhaltung der 66 Brückenbauwerke, 30 Galerien und der vier Tunnel werden aus der bereits im März 1965 beschlossenen  Maut finanziert.

In seinem Buch "Lebensader - Die Felbertauernstraße damals und heute" vom Haymon Verlag dokumentiert Martin Kofler den Bau der Felbertauernstraße und des Felbertauerntunnels. Der Ausgangspunkt dieser Lebensader liegt bereits in der Antike.  Schon zur Römerzeit verband der Gebirgspass Felber Tauern das Tauerntal mit dem Felbertal. Die Saumpfade waren wichtige transalpine Transportwege, auf denen Salz, Wein, Gewürze, Vieh, aber auch Obst und Teppiche über beschwerliche Routen getragen wurden.

Zum 50. Jubiläum bietet die moderne „Lebensader Osttirols“ in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark ausgewählter Rangertouren an wie zum Beispiel  eine sportlichen Passüberquerung „Über'n Tauern“, auf den Spuren der Samer, „Nationalpark erfahren, Bergluft schnuppern“.

Mit einem Nationalparkranger kann  eine Tauernüberquerung vom Hintersee (Taxitransfer vom Nationalparkhaus Matrei in Osttirol)  bis zurück zum Matreier Tauernhaus wie anno dazumal begangen werden. Die Tour dauert ohne Pausen circa sieben Stunden und ist rund 16 Kilometer lang (Aufstieg: 1170 Hm, Abstieg: 1200 Hm). Eine Pause in der St. Pöltener Hütte (2.481 m) ist nicht nur wegen einer grandiosen Aussicht sondern auch wegen der hervorragenden Küche zu empfehlen.

Nationalparkhaus Matrei in Osttiro

Kirchplatz 2
9971 Matrei
Tel. 0043 (0) 4875 5161 10
nationalparkservice.tirol@hohetauern.at
www.hohetauern.at

Termine „Über'n Tauern“:
Freitag 4. August 2017
Freitag 18. August 2017
Freitag 1. September 2017
Dauer:
7 Uhr bis ca. 17 Uhr
Schwierigkeit:  Wanderweg, Roter Bergweg

Text und Fotos: Martina Brunotte

 


Veröffentlicht am: 01.08.2017

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