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Biss um Biss ins Bett

Welche Lebensmittel müde machen und entspannen können



Einige Lebensmittel schmecken nicht nur und machen nicht nur satt – sondern mitunter sogar müde und dienen der Entspannung. Das gilt besonders dann, wenn sie die Aminosäure Tryptophan sowie die Hormone Serotonin und Melatonin enthalten.

Diese Stoffe können dafür sorgen, dass man nachts gut schläft und morgens wieder fit und gut gelaunt den Tag beginnt. Einige Kirschen, Nüsse und auch in der Nacht gemolkene Milch haben wahres Sandmännchen-Potenzial.

Gemüse und Nüsse - die Entspannungsgaranten

Die essentielle Aminosäure Tryptophan ist dafür verantwortlich, dass sich der Mensch ausgeglichen und entspannt fühlt. Da der Körper Tryptophan jedoch selbst nicht herstellen kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Gemüse wie zum Beispiel rote Rüben, Erbsen und Tomaten aber auch Lebensmittel wie Nüsse und Fisch verfügen über einen hohen Tryptophangehalt. Sie können deshalb schlaffördernd wirken. Die Aminosäure kurbelt die körpereigene Produktion des Hormons Melatonin an und das ist für den Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich. Darüber hinaus bildet Tryptophan den Ausgangsstoff für den Neurotransmitter Serotonin. Einen sehr hohen Anteil an Tryptophan enthält auch nachts gemolkene Milch.

Obst und Schokolade - die Stimmungsmacher

Das sogenannte "Glückshormon" Serotonin macht nicht nur seinem Synonym alle Ehre und wirkt stimmungsaufhellend, sondern steuert zudem auch die Produktion des körpereigenen Hormons Melatonin und hilft dabei es freizusetzen. Im beliebtesten Obst Deutschlands, den Bananen, aber auch in anderen exotischen Früchten wie Ananas, Feigen, Papaya und Avocados steckt neben wertvollen bioaktiven Substanzen, Vitaminen und Mineralstoffen auch Serotonin. Der Botenstoff ist für die Übermittlung von guter Stimmung und Zufriedenheit verantwortlich ist. Aber nicht nur Obst fördert den gesunden Serotoninspiegel, auch ein Schokoladenriegel kann dabei helfen ausgeglichen und gut gelaunt zu sein.

Milch und Nachtmilch - die Schlummerhilfe

Seit jeher enthält Milch natürliches Melatonin. Viele schwören auf das "Hormon der Nacht", wie es im Volksmund oft bezeichnet wird, um abends bei einsetzender Dunkelheit sanfter einzuschlummern. Milchkristalle, die nach einem patentierten Verfahren aus Nachtmilch hergestellt werden, sind reich an natürlichem Melatonin. Das Interessante daran ist, dass natürliches Milchmelatonin eine sehr hohe Bioverfügbarkeit aufweist und keine Nebenwirkungen verursacht. Eingenommen werden Milchkristalle vor dem Zubettgehen, indem sie einfach in Milch eingerührt werden. Wer noch mehr Melatonin in der Milch haben möchte, mixt neben Milchkristallen, die es rezeptfrei in Apotheken oder im Internet gibt, zusätzlich Kirschen in die Milch ein. Auch diese enthalten je nach Sorte viel Melatonin.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 03.08.2017

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