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Wirtschafts-News vom 4. August 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Avast, der weltweit führende Hersteller von digitalen Sicherheitsprodukten, hat die Ergebnisse seiner aktuellen Studie zur Sicherheit von intelligenten Smart-Home-Geräten in Deutschland, Österreich und der Schweiz veröffentlicht. Demnach weisen hunderttausende Internet of Things (IoT)-Geräte Schwachstellen auf.

Hacker benötigen nur ein einziges ungeschütztes Gerät, um eine Vielzahl von Geräten in ein riesiges Botnet zu verwandeln und für kriminelle Aktivitäten fernzusteuern. In Deutschland hat Avast beispielsweise mehr als 820.000 Netzwerke überprüft. Von den fast drei Millionen darin registrierten IoT-Geräten, sind über 175.500 Geräte unsicher. Außerdem weisen fast 140.000 Router (knapp 17 Prozent), mehr als 8.000 Drucker (5 Prozent) und über 1.000 Webcams (13 Prozent) Schwachstellen auf.

Bereits ein einziges ungeschütztes Gerät reicht aus, damit sich Cyberkriminelle Zugang dazu verschaffen, dieses infizieren und es in ein gewaltiges Botnet verwandeln können. Mit diesem Netzwerk aus infizierten Geräten können Hacker Fernbefehle durchführen. Da die Bots unauffällig im Hintergrund agieren, merken die Besitzer meist nichts davon. Ungeschützte IoT-Webcams ermöglichen es den Cyberkriminellen zudem, die Nutzer privat zu beobachten und die Videos sogar per Live-Übertragung online zu streamen. Deswegen ist die Anzahl tausender unsicherer Geräte in Deutschland, Österreich und der Schweiz besonders alarmierend.

Hersteller von intelligenten Geräten sammeln und speichern auch private Daten ihrer Nutzer, inklusive Verhaltensdaten, Kontaktinformationen und Kreditkartendetails. Wenn Cyberkriminelle solche Daten abfangen, stellt das ein großes Risiko dar.  

„Router sind das Tor zum Heimnetzwerk und können deswegen als Anlaufstelle für Hacker dienen, Heimnetzwerke in Deutschland, Österreich und der Schweiz anzugreifen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die Nutzer nicht ausreichend geschützt sind, weil ihre Software beispielsweise nicht auf dem aktuellen Stand ist oder sie ein schwaches Passwort verwenden,“ sagt man.

Es ist für jeden – und natürlich für Cyberkriminelle – ein Leichtes, IP-Adressen und Schnittstellen zu scannen und herauszufinden, welches Gerät über welche IP-Adresse erreichbar ist. Mit ein paar zusätzlichen Bemühungen und weiterem Know-how können Hacker auch den Geräte-Typ (Webcam, Drucker, Wasserkocher, Kühlschrank, usw.), die Marke, das Modell und die darauf installierte Software-Version herausfinden. Absichern kann man sich mit stets aktueller  Software und starken, komplexen Passwörtern.  

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20170804_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 04.08.2017

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