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Nicht nur für Gamer ein Gewinn

Wie Verbraucher im Alltag von Virtual Reality-Brillen profitieren können

Virtual Reality Brillen liegen im Trend. Die Technologie bietet vor allem für Gamer neue Erfahrungen. Aber nicht nur in der Videospielbranche ist Virtual Reality immer weiter auf dem Vormarsch. Auch andere Geschäftszweige entdecken die neue Technologie für sich.

Wie Verbraucher die neuen Anwendungen in den nächsten Jahren für sich nutzen können, weiß Dieter Sprott, Versicherungsexperte der ERGO Direkt Versicherungen.

Virtuelle Realität (VR) bezeichnet eine vom Computer erstellte, künstliche Wirklichkeit. Sogenannte VR-Brillen erlauben es Anwendern, zum Beispiel von Düsseldorf aus durch London zu spazieren oder in die fiktive Welt eines Computerspiels einzutauchen. Die Hightech-Brillen sind mit einem nah an den Augen befindlichen Bildschirm ausgestattet und decken das Sichtfeld des Trägers komplett ab. Ein Sensor registriert die Bewegungen des Körpers und passt das digitale Bild entsprechend an. Eine VR-Brille zeigt dem Träger eine dreidimensionale, interaktive Computerwelt und vermittelt ihm den Eindruck, ein Teil dieser Welt zu sein. Vor allem die Spieleindustrie nutzt die Technik bereits seit längerem und ermöglicht ihren Kunden dadurch ein völlig neues Spielerlebnis. Aber auch anderen Branchen eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten.

Virtual Reality in Unterhaltung und Sport

Hollywood-Studios drehen bereits 360-Grad-Filme. „Die Filme reagieren auf die Bewegung der Zuschauer. Das bedeutet, bestimmte Szenen sehen sie erst, wenn sie in die entsprechende Richtung blicken“, erklärt Dieter Sprott, Versicherungsexperte der ERGO Direkt Versicherungen. In Zukunft sollen Zuschauer mit ihrer VR-Brille auch Sportveranstaltungen von zuhause aus verfolgen können und dabei das Gefühl haben, selbst live vor Ort zu sein. So soll beispielsweise in der Formel 1 die Technologie noch in diesem Jahr zum Einsatz kommen. Sogenannte 360-Grad-Videos finden Interessierte auch in den sozialen Netzwerken: Der Betrachter erhält einen Rundumblick der gezeigten Szene, die Bewegung der Augen simuliert dabei der Mauszeiger.

Virtuelle Wohnungsbesichtigungen

Wie VR die Immobilienbranche verändert, können Verbraucher in einigen Maklerbüros schon heute testen. Potenzielle Käufer oder Mieter haben hier die Möglichkeit, einen virtuellen Rundgang durch Wohnungen und Häuser zu erleben, sogar durch noch unfertige Bauten. „Kunden sollen die Möglichkeit bekommen, Wände anders zu setzen, unterschiedliche Böden und sonstige Ausstattung auszuprobieren“, so der ERGO Direkt Experte. Eine künftige Zusammenarbeit von Maklerbüros und Möbelherstellern würde für den Kunden am Ende eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten bedeuten. Neben Wänden und Böden könnten sie die gesamte Einrichtung virtuell planen.

Digitales Einkaufen


Virtuell neue Produkte testen? Das soll mit Virtual Reality bald möglich sein. Bei einigen Autoherstellern können Kunden bereits digital im neuen Auto probesitzen und dabei beispielsweise die Innenausstattung bestimmen. Ein anderer Hersteller bietet sogar virtuelle Probefahrten an. „Auch wenn Unternehmen die VR-Brillen aktuell eher als eine spannende Ergänzung sehen, eröffnet sie Endverbrauchern doch interessante Möglichkeiten“, so Sprott. Für einen Einkaufsbummel in der Stadt müssen Kunden in Zukunft die heimischen vier Wände vielleicht gar nicht mehr verlassen.

Virtuell verreisen

Auch in der Tourismusbranche kann die virtuelle Realität zum Beispiel bei der Urlaubsplanung helfen. Denn ein virtueller Rundgang durch die gewünschte Unterkunft oder ein Spaziergang am Urlaubsort mithilfe einer VR-Brille vermittelt Reisenden einen besseren Eindruck von der Situation vor Ort als Katalogbilder oder Webseiten. Dieter Sprott dazu: „Verschiedene Unternehmen bieten schon länger virtuelle Touren für Hotels, Restaurants, Kreuzfahrtschiffe oder Reiseziele wie Hawaii oder London an. Dazu kombinieren die Anbieter 360-Grad-Videos mit computergenerierten Grafiken, zusätzlich sorgen Kopfhörer für die passende Geräuschkulisse.“

Neue Behandlungsmethoden für die Medizin

Mediziner und Patienten sollen beide von Virtual Reality profitieren. 3D-Ansichten können Ärzten dabei helfen, schneller und zuverlässiger Diagnosen zu stellen. Aber VR kann auch die Behandlung selbst verändern: „Ärzte können psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Höhenangst oder posttraumatische Belastungsstörungen mit der Technologie in Zukunft besser therapieren“, weiß der ERGO Direkt Experte. Die Mediziner werden Patienten mit Hilfe von VR bewusst und kontrolliert angstbesetzten Situationen aussetzen können. Das therapeutische Training mit einer VR-Brille soll dann zu Verbesserungen in der echten Welt führen.

Quelle: ERGO Group

 


Veröffentlicht am: 08.08.2017

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