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17.10.2017

 

 

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Sachsen Classic 2017

Skoda schickt acht Schmuckstücke an den Start

Mit gleich acht Fahrzeugen nahm Skoda an der Sachsen Classic (17.–19.8.2017) teil. Das historische Aufgebot reichte vom Felicia Cabrio aus den 1960er Jahren über den legendären 130 RS bis hin zum Favorit Rallye.

Insgesamt gingen fast 200 Fahrzeuge bei der Veranstaltung an den Start, die auch wegen ihres vielseitigen Teilnehmerfeldes als ,Mille Miglia des Ostens‘ gilt.



Zu den seltenen Klassikern aus Tschechien zählten auch ein Skoda 1200 Sedan von 1955 und der 440 Spartak. Der Zweitürer aus dem Jahr 1957 trägt zeitgemäße Accessoires wie die mittig angebrachten Zusatzscheinwerfer. Der Felicia steht für eine der großen Erfolgsgeschichten von Skoda: Zwischen 1959 und 1964 entschieden sich 14 863 Kunden für eines der schicken Cabriolets der Modellreihe, wobei der Felicia Super etwas stärker motorisiert war. Die Zweisitzer gehören zu den schönsten offenen Fahrzeugen der ausgehenden 1950er- und frühen 1960er-Jahre. Skoda schickt gleich zwei der seltenen Sammlerstücke an den Start. Ein weiteres Modell stellt das Team Volkswagen Dresden.

Als sechstes Skoda-Fahrzeug im Feld trat ein roter S 100 von 1970 an, der vor allem durch seine zahlreichen Rallye-Modifikationen auffällt. Ein echter Zuschauermagnet ist der originalgetreue 130 RS in der Ausführung des Jahres 1978. Durch den Einsatz von Aluminiumteilen und glasfaserverstärktem Kunststoff bei der Karosserie wiegt das Coupé nur 825 Kilogramm. Der „Porsche des Ostens“ verfügt über einen 1,3-Liter-Vierzylindermotor mit Doppelvergaser und erreicht je nach Übersetzung eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 210 km/h.

'Ebenfalls mit von der Partie war ein Favorit aus dem Jahr 1991. Dabei handelt es sich um eine originalgetreue Replika des Fahrzeugs, das vor mehr als 25 Jahren bei der berühmten Rallye Monte Carlo dabei war.

Das erste Fahrerteam startete morgen um 12.01 Uhr in Zwickau. Auf der 115 Kilometer langen Donnerstagetappe besuchten die Teilnehmer unter anderem den Sachsenring. Am Freitag führte die rund 247 Kilometer lange Tour durch das Erzgebirge und Teile der Tschechischen Republik, der Heimat von Skoda. Ein Zwischenziel war das Autodrom Most. Am nächsten Morgen brachen die Rallye-Teams von Bad Schandau zur letzten Etappe auf, bei der sie das barocke Schloss Rammenau und die Kartrennstrecke Rödental passieren. Nach mehr als 235 Kilometern trafen die ersten Young- und Oldtimer um etwa 15.30 Uhr an der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden ein. (ampnet/jri)

Fotos: Auto-Medienportal.Net/Skoda

 


Veröffentlicht am: 21.08.2017

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