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22.11.2017

 

 

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BERLINER LISTE 2017

Die Entdeckermesse für zeitgenössische Kunst

Parallel zur Berlin Art Week findet die Berliner Liste vom 15. bis 17. September 2017 im Postbahnhof am Ostbahnhof statt. Feierlich eröffnet wird die Kunstmesse am Donnerstag, 14. September um 18 Uhr. Der Eintritt am Eröffnungsabend ist frei.

Bereits zum vierzehnten Mal präsentiert die Entdeckermesse ein breites Spektrum internationaler zeitgenössischer Kunst zu erschwinglichen Preisen. Auf 4.000 Quadratmetern zeigen 90 Aussteller aus 34 Ländern und fünf Kontinenten neben Malerei, Zeichnung und Druckgrafiken auch Skulpturen, Installationen, Medienkunst sowie Fotografie und Urban Art.

Was die Berliner Liste so besonders macht

„Ein wesentlicher Teil des Erfolges der Berliner Liste liegt darin begründet, dass Künstler, Galerien und Projekträume, ganz bewusst, gleichberechtigt nebeneinander präsentiert werden“, erläutert Messe-Direktor Jörgen Golz. In ihrem vierzehnten Jahr ist die Entdeckermesse fest im Kunstmarktkalender etabliert - und ist doch weit mehr als eine herkömmliche Verkaufsschau. Es ist nicht nur die älteste Kunstmesse der Hauptstadt, sondern gleichzeitig die frischeste, vielfältigste und lebendigste. An den Messeständen wird angeregt diskutiert, gefragt, erklärt. Kunstliebhaber, Käufer und Fachpublikum schätzen die Gelegenheiten zu direkten persönlichen Gesprächen mit den Künstlern. Galeristen und Kuratoren entdecken neue Talente, zukünftige Ausstellungsprojekte werden angestoßen. Alle genießen insbesondere die lockere, offene und kommunikative Atmosphäre, die die Berliner Liste so besonders macht.

Highlights und Neuigkeiten auf der Berliner Liste 2017


Die Urban Art Section der Messe präsentiert eine große Sondershow des Künstlers Jim Avignon. Wenige Meter von seinem großen Wandbild am Mauerstreifen der East Side Galerie entfernt zeigt der in Berlin lebende und international bekannte Street-Art-Maler die ganze Bandbreite seines Schaffens. Das Spektrum seiner ironisch frechen Werke reicht von großformatigen Gemälden über kleinere, auf Pappe gemalte Arbeiten bis zu comicartigen Rauminstallationen.

Für ein interdisziplinäres Messeerlebnis steht das Projekt „The Temple“, ein Gesamtkunstwerk der Künstler Vera Kochubey und Mischa Fanghaenel in Kollaboration mit AP Entertainment. Zum Eröffnungsabend präsentiert „The Temple“ eine audiovisuelle Licht- und Kunstinstallation mit Live Painting und Contemporary Dance Performance des russischen Tänzers und Choreografen Valentin Tszin musikalisch begleitet von der Berghain-Ikone DJ Rødhåd.

Nach der erfolgreichen Premiere im Rahmen der Kölner Liste gibt es in diesem Jahr erstmals auch zur Berlin Art Week eine limitierte Berliner Liste Edition. Die Idee passt perfekt zum Profil der Entdeckermesse, getreu dem Motto: Jeder sollte in der Lage sein, ein Kunstwerk zu erwerben. Ausschließlich im Rahmen der Messe werden hochwertige, auf die kleine Auflage von zehn Exemplaren limitierte und signierte Drucke von zehn aufstrebenden Künstlern zu einem erschwinglichen Verkaufspreis von 100 Euro angeboten.

Aussteller der Berliner Liste 2017


Noch nie war das Angebot an Ausstellern so international wie in diesem Jahr: An nur einem Tag können Besucher der Messe Kunst aus 34 Ländern und fünf Kontinenten entdecken. Dabei reicht das Spektrum von der Präsentation junger, aufstrebender osteuropäischer Kunst aus Russland, Rumänien, Weißrussland, Estland und der Ukraine über Präsentationen aus nahezu allen west- und südeuropäischen Ländern bis zu Ausstellern aus Kanada, den Vereinigten Staaten und Israel. An den Messeständen aus dem asiatischen Raum kommender Teilnehmer erwartet die Besucher neben zeitgenössischer buddhistischer Thangka-Kunst und moderner Keramikkunst aus Japan, Taiwan und Hong Kong auch ein spannender Einblick in die Kunstszene der Philippinen.

Gleichzeitig bietet die Berliner Liste eine einzigartige Plattform für die lebendige Berliner Kunstszene. Neben Galerien wie Open Walls Gallery, Artgeschoss Galerie oder der Galerie Z 22 zeigen vor allem eine Vielzahl von Künstlern, wie vielfältig und spannend die Kunstproduktion in der Hauptstadt sein kann. Das Spektrum reicht von großen Wandtableaus der Künstlerin Anna Vonnemann, über die Textil-Plastiken von Nina Krüger-Schmale und gesellschaftskritischen Wimmelbildern und Fahrschein-Übermalungen von Peer Kriesel bis zu den als „Neo Grotesque“ bezeichneten Arbeiten des interdisziplinären Geschichtenerzählers Dante Galic.

Als weitere Highlights erwarten die Besucher am Stand von Square Rock Ltd. aus London eine Schau rund um die Star Wars Saga entstandener Werke, am Stand von Artinnovation aus Innsbruck Arbeiten der Meisterschülerinnen von Markus Lüpertz und Hermann Nitsch, Annette Girke und Jeanette Sherly Hippelein sowie bei der Affenfaust Galerie, Werke in grell-bunten Neonfarben des Leipziger Künstlerduos Doppeldenk. Die Galerie Marion Stoeter verlässt ihr spektakuläres Domizil in der Hamburger Elbchaussee, um die foto- bzw. hyperrealistischen Bilder von Frauen im Swimmingpool des Künstlers Jean-Pierre Kunkel zu präsentieren. Und aus der Universitätsstadt Greifswald reist der Kunst- und Projektraum Alte Bäckerei mit Arbeiten des Fotografen Arnd Weider an, dessen Werke auch in der Sammlung des Museums für Fotografie/ Berlin vertreten sind.

In diesen politisch und gesellschaftlich turbulenten Zeiten beschäftigen viele der ausstellenden Künstler aktuelle Themen. So thematisiert die ukrainische Künstlerin Natalia Ohar die Vergangenheit und die gegenwärtigen Realitäten in ihrer Heimat, Friedhelm Kranz findet für sein Werk bildmächtige Geschichten aus der Welt des Waffenhandels und Waffengebrauchs, das internationale Künstlerpaar Hartschuh-Bogati beleuchtet den Kontrast zwischen individueller und gesellschaftlicher Sprachlosigkeit und dem anschwellenden Lärm eskalierender sozialer Kommunikation und die von der Open Walls Gallery präsentierte französische Künstlerin Madame Moustache kreiert mit einem feinen Gespür für das Thema Geschlechteridentität komplexe Collagen, die von Mädchen mit Schnurrbärten und Frauen mit Körpern männlicher Athleten belebt sind.

Liebhaber der Fotokunst sollten keinesfalls den Besuch der Photography Section verpassen. Das Spektrum reicht von den abstrakten Farbwelten des Berliner Fotografen Henry Landers, über Fotografien aus der Surreal-Pop-Serie von Helge Paulsen bis zu den Fotografien bizarrer Inszenierungen des russischen Kunstfotografen Andrey Kezzyn. Ein weiteres Highlight, die Fotokunst von Mujaheda Khowajazeda, die von der wechselvollen und erschütternden Geschichte ihrer Heimat Afghanistan erzählt. Sie porträtiert mit klarem Blick vornehmlich Frauen und gibt diesen somit ein Gesicht und eine Stimme.

Die komplette Liste der Aussteller kann hier eingesehen werden.

 


Veröffentlicht am: 24.08.2017

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