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16.12.2017

 

 

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Erst Reden, dann Hämmern

Was beim Umbau der Mietwohnung zu beachten ist

Die erst kürzlich erschienene Studie “Houzz & Home 2017” von Houzz.de, der weltweit führenden Plattform für Interior Design, Architektur und Wohnen, zeigt: Die Deutschen sind Renovierungs-Weltmeister und geben im Schnitt 60.000 Euro pro Jahr für Umbauten und Neugestaltungen aus.

Aber nicht nur Eigentümer, auch Mieter träumen vom perfekten Zuhause nach den eigenen Vorstellungen. Viele Mieter sind jedoch unsicher, was in den gemieteten vier Wänden erlaubt ist. Houzz.de hat die wichtigsten Regeln zum Thema Umbauten und Renovierungen in der Mietwohnung zusammengetragen und zeigt alternative Lösungen auf.

Der gesetzliche Rahmen: Nach Absprache ist alles möglich

Die Gesetzgebung ist eindeutig: Mieter müssen die Wohnung am Tag des Auszugs, von unvermeidbarer Abnutzung abgesehen, in dem Zustand übergeben, in dem sie bei Vertragsbeginn bezogen wurde. Jeglicher Eingriff in die Bausubstanz und das Erscheinungsbild der Immobilie ist ohne ausdrückliche Genehmigung des Vermieters zunächst untersagt. Dazu zählen An- und Umbauten, die das Wesen der Wohnung selbst verändern und sich nicht ohne Weiteres rückgängig machen lassen.

Laut der “Houzz & Home” Studie waren die am häufigsten renovierten Innenräume bei Eigentümern das Wohnzimmer (22 Prozent) und das Badezimmer (22 Prozent), gefolgt von der Küche (18 Prozent) und dem Schlafzimmer (18 Prozent). Wollen Mieter diese Räume renovieren und ihren Vorstellungen anpassen, sind einige Dinge zu beachten.

“Wie so oft im Leben gilt: Kommunikation ist alles!“, so Roman Rochel, Geschäftsführer bei Houzz Deutschland. “Sind größere Umbauten geplant oder ist man sich einfach unsicher was erlaubt ist, dann sollten Mieter auf jeden Fall den Kontakt zum Eigentümer suchen und die Zustimmung für das geplante Projekt einholen. Außerdem sollten die getroffenen Vereinbarungen schriftlich festgehalten werden. So ist sichergestellt, dass beim Auszug nicht alle Veränderungen in den ehemaligen Zustand zurückgebaut werden müssen und es besteht die Möglichkeit, über eine Kostenübernahme durch den Vermieter zu verhandeln.”
 
Clevere Renovierung = entspannte Vermieter


Bei der Umgestaltung des Badezimmers stehen Mieter gleich vor dem ersten Problem: den Fliesen. Sollen diese ersetzt, überstrichen oder auch nur angebohrt werden, ist bereits die Zustimmung des Vermieters notwendig. Wird ohne Absprache gehandelt, kann der Vermieter bei Auszug den Rückbau fordern. Eine Alternative zum Bohren bieten spezielles Montage-Klebeband und Montagekleber. So können Spiegel, Bilder und kleinere Schränke ohne bauliche Veränderungen angebracht werden. Ist ein Austausch der Fliesen, Dusche oder Badewanne geplant, führt jedoch kein Weg am Gespräch mit dem Vermieter vorbei. Stellen die Maßnahmen eine deutliche Aufwertung, eine Wertsteigerung der Wohnung dar, kann durchaus über einen Zuschuss durch den Eigentümer verhandelt werden.
 
Julia Wagner, Referentin Recht bei der Vermietervereinigung Haus & Grund Deutschland, stellt klar: „Ist ein Rückbau unproblematisch möglich, benötigt der Mieter in der Regel auch keine Zustimmung des Vermieters. Nur mit Zustimmung dürfen allerdings Wände herausgerissen oder eingebaut werden sowie Wände und Böden gefliest werden. Generell ist es immer sinnvoll bei größeren Veränderungen – selbst wenn man es ohne Schaden wieder zurückbauen kann – mit dem Vermieter zu reden. Meistens freuen sich die Eigentümer, wenn Mieter die Wohnung renovieren und sanieren und kommen diesen häufig sogar finanziell entgegen.“
 
Mit Blick in die Wohnzimmer der Mietwohnungen ist der Bodenbelag das Detail des Raumes, das bei Austausch den größten Effekt erzielt. Allerdings sind den Nicht-Eigentümern Grenzen gesetzt. Den alten Teppich einfach rausreißen und beispielsweise durch schicke Holzdielen ersetzen, darf der Mieter nicht ohne Weiteres. Es finden sich aber auch hier Alternativen, die sich ohne weitere Absprache, da rückbaubar, umsetzen lassen. Einen ebenen, sauberen und trockenen Boden vorausgesetzt, kann zum Beispiel mit Hilfe von Klickparkett ein völlig neues Raumgefühl geschaffen und der Wohnung ein individueller Schliff gegeben werden.
 
Die besten Design-Ideen auf Houzz.de finden

Houzz.de ist die weltweit führende Plattform für Interior Design, Architektur und Wohnen und wartet mit zahllosen Inspirationen zu Wohntrends und Einrichtungsstilen auf, die den Nutzer nichts kosten. Dazu stellen Renovierungsexperten, Inneneinrichter und Architekten Ihre Projektberichte bereit, die wegweisende Umbauten nachvollziehbar machen. Die aktive Houzz-Community hilft gern mit Ideen, Tipps und Tricks.
 
Lassen Sie sich inspirieren! Zum Beispiel Im Vorher-Nachher-Artikel: Berliner Low-Budget-Renovierung mit roter Küche oder über austauschbare Wandpaneele. Houzz hilft Ihnen, das Bauprojekt richtig zu planen und die richtigen Experten zu finden. Zum Beispiel im Artikel über versteckte Kosten bei der Badplanung.
 
Umbau-Projekte virtuell planen, teilen und besprechen

Das Kommunikations-, Kollaborations- und Design-Tool Sketch steht im Internetbrowser oder als App für iOS und Android zur Verfügung. Mit Sketch können Nutzer ihre Ideen teilen und direkt – auf einem der über 14 Millionen Fotos auf Houzz oder einem eigenen Bild – bearbeiten. Den Bildern können neben Maßen und Notizen auch verschiedenste kreative Sticker hinzugefügt werden. Darüber hinaus bietet Sketch die Möglichkeit, mit Einrichtungsideen zu experimentieren: Möbel, Gegenstände und Materialien können in ein beliebiges Bild oder eine leere Vorlage eingefügt und nach Wunsch positioniert werden.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 31.08.2017

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