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19.11.2017

 

 

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Neue Wandertouren in Zeeland

Auf der Perlenrouten unterwegs

Wer die Provinz Zeeland im Südwesten der Niederlande besucht, wird schnell feststellen, dass diese mehr als lange Sandstrände und charmante Dörfer zu bieten hat.

Neben dem klassischen Badeurlaub wird auch der Aktivurlaub in der Provinz immer beliebter, wobei sich Zeeland nicht nur als Fünf-Sterne-Radprovinz etabliert hat, sondern auch für Wanderer stets interessanter wird. Mit den drei bis fünf Kilometer langen Perlenrouten („Parelroutes“) hat die Provinz vor Kurzem ein neues Routensystem entwickelt.

Die Perlen finden, Zeeland entdecken

Zeeland ähnelt einer großen Auster mit vielen schönen Perlen – und die Perlenrouten erschließen die verborgenen Schätze am Wegesrand. Manchmal sind die Perlen so gut versteckt, dass sie nur zu finden sind, wenn man genau hinsieht und hinhört. Am Wegesrand verraten Hinweise, was zu tun ist.

Bei den Perlenrouten wird die Umgebung der Wanderwege mit einbezogen, alles kann eine Rolle spielen. Bei diesen interaktiven Spaziergängen werden Augen und Ohren, Hände und Füße benötigt, was die Wanderungen zu einem großen Spaß für die gesamte Familie werden lässt. Mal muss ein Auftrag erledigt, mal etwas gesucht werden – ganz wie auf einer Schnitzeljagd. Die Perlenrouten können über die Zeeland-App heruntergeladen werden, Filme geben Hinweise zu den Touren.

Viele kurze Routen und eine lange Wanderung

In Zeeland finden sich unterschiedliche Perlenrouten für jeden Geschmack, alle widmen sich aber der Geschichte der Provinz. Zum Teil nutzen sie das bereits bestehende zeeländische Wanderwegenetz, sie erschließen aber auch neue Wege. Alle Teilabschnitte ergeben zusammengenommen eine lange Route: den „Oesterpad“, den „Austernweg“.

Immer am Meer entlang

Zeeland ist ein Land im Meer und blickt auf eine lange Vergangenheit am Wasser zurück. Der Kampf gegen die gefährlichen Seiten des Meeres gehört für die Zeeländer seit Jahrhunderten zum Alltag. Einen Tiefpunkt markierte die Flutkatastrophe im Jahr 1953, die die bislang größte in der Geschichte der Niederlande war. In der Nacht zum 1. Februar brachen zahlreiche Deiche und in großen Teilen der Provinz hieß es „Land unter“. Diesem furchtbaren Schicksalsschlag mit fast 900 Toten allein in Zeeland ist eine der Perlenrouten gewidmet, die „Watersnoodroute“ (Route zur Flutkatastrophe). Sie zeigt, wie die Zeeländer aus dieser Katastrophe gestärkt hervorgingen.

Durch Städte und Dörfer

Andere Perlenrouten führen durch Städte und Dörfer, die in der abwechslungsreichen Geschichte Zeelands eine große Rolle spielten. So lassen die vielen Denkmäler und historischen Gebäude in Zierikzee die Vergangenheit des Ortes als reiche Handelsstadt lebendig werden. Die Perlenroute in Westkapelle wiederum erinnert an die strategsiche Bedeutung, die das Dorf in der Westspitze der Insel Walcheren in den Kriegsjahren 1944/45 spielte. Und in Domburg wandern die Besucher auf den Spuren von Künstlern wie Piet Mondrian und Jan Toroop, die das besondere zeeländische Licht Anfang des 20. Jahrhunderts in das Seebad zog.

In der Natur

Die zeeländischen Perlenrouten entführen Wanderer auch immer wieder in die Natur, etwa in die Zeepeduinen nahe der Gemeinde Westerschouwen. Diese Dünenlandschaft empfiehlt sich (nicht nur) für Familienausflüge, bei denen die Shetlandponys, die hier grasen, beobachtet werden können. Und auch der Nationalpark Oosterschelde ist eine Perle Zeelands. Beim Spaziergang an den Ufern dieses Meeresarms im Mündungsdelta von Rhein, Maas und Schelde macht man Bekanntschaft mit der einzigartigen Flora und Fauna der Oosterschelde.

Die Perlenschnur wird immer länger

Die Perlenrouten lassen sich über die Zeeland-App herunterladen. Die App wird ständig aktualisiert, auch neue Routen kommen hinzu. Also immer wieder mal reinschauen, um die neuen Perlen Zeelands zu entdecken.

Foto:
VVV Zeelandqq

 


Veröffentlicht am: 06.09.2017

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