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Morgengruß von Helmut Harff: Ab in die Pilze

Wo sind die nur?

Es ist Pilzzeit, es ist also Zeit, sich mit Korb und Messer in den Wald aufzumachen. Überall wachsen Pilze – so die Hoffnung. Doch wie sieht es wirklich zumindest in „meinem“ Wald aus?

Es gibt Pilze, hier mal einer, da mal einer. Die meisten kenne ich nicht – was nicht die Schuld der Pilze ist. Die, die ich kenne und finde, sind nur einmal eßbar – dann ißt man nie wieder etwas oder erst nach  einem Krankenhausaufenthalt. Bleiben nur noch wenige Sorten, die ich kenne und sammle.

Ich habe – um nicht so viele Pilze stehen zu lassen – versucht, Pilze einzuordnen. Das gute alte Pilzbuch sollte helfen – tat es aber nicht. Ich suchte dann nach den Pilzen im Internet. Auch das klärte längst nicht alle Fragen. Also bleiben viele Pilze stehen.

Doch es gibt ja einige, die ich kenne und sammle. Genauer müsste es heißen, sammeln würde, denn in meiner Umgebung finde ich in diesem Jahr so wenige Pilze wie schon lange nicht mehr. Entweder habe ich die sprichwörtlichen Tomaten auf den Augen, ich suche an den falschen Stellen oder es ist einfach kein Pilzjahr.

Doch so tragisch ist das ja nicht. Mein Überleben hängt nicht wie bei den Menschen vor Jahrhunderten davon ab, was man im Wald an Pilzen findet. Ich habe eher Spaß am Pilze suchen – wenn ich dann auch welche finde.

Eigentlich sollten die guten Pilze leuchten oder so etwas, ging es mir gestern durch den Kopf, als ich nach einer Stunde gerade fünf Pilze im Korb hatte. Nein, ich hatte keine bewusstseinserweiternden Pilze genascht, es ist nur der Ausdruck schierer Verzweiflung.

Die wenigen Pilze reichten gerade für ein mageres Pilzomlett. Was lag also näher, als sich auf das Rad zu schwingen und auf den Wochenmarkt zu fahren. Da kam ich allerdings nicht an. Was passiert war? Mein Weg führte durch den Wald und was sah ich am Straßenrand? Genau: Pilze, Pilze die ich kenne und gern esse. Ich stieg immer wieder vom Rad und erntete Pilze. Gut, dass ich mein Messer noch in der Tasche hatte.

Ich hatte nun genug Pilze und war wieder happy. Ich war auch darüber happy, dass ich so ganz nebenbei zwei Stunden im Wald unterwegs war und auch noch eine Radtour machte. Pilze suchen ist eben sehr gesund – genau wie meine panierten Parasolpilze und die Pilzpfanne.

Nach meinem Frühstück werde ich mal weitere Waldwege abfahren. Ich brauche noch Pilze, die ich trocknen kann.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und viel Erfolg beim Pilze suchen.

 


Veröffentlicht am: 07.09.2017

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