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Kleiderschrank damals und heute

Die Geschichte eines Möbelklassikers

Ein Kleiderschrank ist viel mehr als ein bloßes Möbelstück. Er hütet unsere liebsten Schätze und intimsten Geheimnisse: von Kleidung über Schuhe und modische Accessoires bis hin zu kleinen Kisten mit persönlichen Erinnerungen.

Ob gut sortiert nach Farbe und Anlass oder in wildem Durcheinander – unser Kleiderschrank verrät heutzutage auch viel über unsere Persönlichkeit. Aber woher kommt eigentlich der Kleiderschrank? Wer hat ihn erfunden und wofür? Der Experte für maßgefertigte Möbel deinSchrank.de erklärt, was es mit unserem Kleiderschrank eigentlich auf sich hat.

Heilige Truhe


Im Gegensatz zu anderen Möbelstücken, die teilweise schon im alten Ägypten ziemlich verbreitet waren, ist der Schrank erst relativ spät entwickelt worden. Die Geschichte des Kleiderschranks startet im Mittelalter, vermutlich im 13. Jahrhundert. Meist war er eine kastenartige Truhe, aus Brettern gebaut und oft eisenbeschlagen. Diese Truhe diente der Aufbewahrung kirchlicher Gegenstände wie Priestergewändern oder Schmuck und stand in der Kirche. Um die Kostbarkeiten vor Dieben zu schützen, war die Truhe mit einem Gitter versehen.

Verziertes Prunkmöbel

Später wurde die Kastentruhe dann aufrecht gestellt – teils einzeln, teils mehrere Truhen übereinander gestapelt. Ein oder mehrere Türen verschlossen die Vorderseite und waren mit farbigen Malereien verziert. Unter den Schrank wurden außerdem vier niedrige Klötze geschoben, die dann während der Renaissance zu dekorativ gedrehten Füßen abgewandelt wurden.

Von der Kirche ins Heim

Diese Form des Sakristei-Schranks fand bald auch Einzug in den Alltag außerhalb der Kirche und landete zur Aufbewahrung von alltäglichen Gegenständen wie Kleidung und Bettwäsche in heimischen Wohnzimmern. Von der ursprünglich vergitterten Truhe blieb allerdings noch eine Öffnung mit Gitter in der Schranktür übrig. Dieser Platz war für die Präsentation von Heiligenbildern, Reliquien und anderen Prunkstücken vorgesehen.

Während der gotischen Zeit erhielt die Fassade des Schrankes dann eine architektonische Untergliederung und wurde beispielsweise mit Säulen und Sockeln versehen. Im Laufe der Zeit wurden die Schranktüren außerdem immer weiter mit ornamentalen Schnitzereien, Intarsien oder Gemälden verziert.

Funktion & Design

Der Schrank von heute ähnelt dem historischen Schrank zwar in seiner Form, mittlerweile sind aber sowohl der religiöse Bezug als auch die reichlichen Verzierungen verschwunden. In der Alltagssprache sind es vor allem hohe Möbelstücke, die mit dem Namen „Schrank“ beschrieben werden – so auch der klassische Kleiderschrank, der in kaum einer Wohnung fehlt. Er besteht heute meist aus beschichteten robusten Holzteilen, die durch Metall- oder Kunststoffteile verbunden sind. Mit Schiebetüren, Schwebetüren und Drehtüren, Griffen oder Push-to-open ist Tür auch nicht mehr gleich Tür. Was das Design betrifft, gibt es eine Vielzahl an Varianten: Der persönlichen Gestaltung sind bei Maß-Möbelanbietern wie deinSchrank.de kaum Grenzen gesetzt.

Fotos: Pixabay (2), deinSchrank.de

 


Veröffentlicht am: 08.09.2017

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