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20.11.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Die rote Karte

… für Trump und Co.

Gestern ging es wieder einmal durch die Medien: Unser aller Kanzlerin – so hätte sie es wohl gern – wurde ausgebuht oder je nach Lesart niedergebrüllt. Die im Osten mögen Frau Dr. Merkel irgendwie nicht, obwohl sie doch eine aus dem Osten ist.

Nun kann man sich ja darüber streiten, ob Rumgebrülle und ehrabschneidende Plakate und Rufe wirklich sein müssen. Für mich zeigen solche Unmutsäußerungen aber vor allem eines: Die Leute sind unzufrieden, sind sauer und wissen nicht, wie sie ihren Unmut, ihre Wut zum Ausdruck bringen können.

Ich habe da eine Idee, die eigentlich aus dem Fußball kommt. Wieso zeigen Wutbürger, oder solche die schlicht unzufrieden sind, den Politikern nicht die rote Karte? Im Fußball heißt die „Arschkarte“ ja schlicht: Du hast es mit deinem Foul übertrieben, du spielst nicht mehr mit, du gehst vom Platz und unter die Dusche.

Wenn das im Fußball funktioniert, warum dann auch nicht im übrigen Leben. Zeigen wir Politikern, die unser Wohlwollen einfach nicht verdienen, die rote Karte. Eine rote Karte ist keine Beleidigung, niemand fordert den Kopf oder ruft zur Gewalt auf. So eine rote Karte zeigt einfach nonverbal: Geh!

Ich stelle mir vor, dass alle, die mit Donald Trump, mit Herrn Erdogan, mit den Regierungschefs in Polen, Ungarn, Nordkorea oder Myanmar – um nur einige wenige Länder zu nennen – denen eine rote Karte schicken. Das kann man virtuell, aber auch per Post machen. Man kann auch T-Shirts mit einer roten Karte darauf – mit dem jeweils passenden Aufdruck „Für Angela“, „Für Donald“ oder „Für Recep Tayyip“ – tragen.

Die Firmen im Silicon Valley können solche Karten mit ihren Produkten verschicken oder sie damit bedrucken. Ob das auch deutsche Waffenexporteure machen, wenn sie ihre Waffen an die ungeliebten Diktatoren schicken? Es gibt ja auch Schiedsrichter, die Weltfußballer vom Platz stellen.

Eines ist sicher, meinem Bäcker würde ich nie eine rote Karte schicken.

Wem würden Sie so eine rote Karte schicken? Darüber können Sie ja mal beim Frühstück sinnieren.

 


Veröffentlicht am: 09.09.2017

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