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21.10.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Männer

... ein gern diskutiertes Thema

Gestern schrieb ich ja an dieser Stelle über den gepflegten Mann, also über den Mann, der einfach überall gern gesehen ist, auch ohne auf dicke Hose zu machen. In einigen Gesprächen mit Männern kam dann aber die Frage auf, was ist heute im 21. Jahrhundert eigentlich ein Mann.

Um es gleich vorweg zunehmen: Wir kamen auf keinen gemeinsamen Nenner, wir kamen eigentlich zu keinem Ergebnis. Es gibt sicherlich nicht den Mann, wie es ja auch nicht die Frau gibt. Einig war man sich schon, dass der Mann aus der Werbung und der Mann aus dem Film mit dem Mann in der Realität so gut wie nichts gemeinsam hat. Ob der Leinwandmann allerdings als Vorbild taugt, da war man sich schon weniger einig.

Ganz im Gegenteil dazu herrschte große Übereinstimmung, dass es "das" Männerbild nicht gibt. Männer haben es schwerer als vor 50 oder 100 Jahren, so der ziemlich einhellige Tenor. Damals gab es noch ein geschlossenes Männerbild, das von Frauen und den Männern gleichermaßen so akzeptiert wurde. Ich habe an diesem Rückblick allerdings so meine Zweifel, obwohl damals die Geschlechterrollen wohl noch klarer abgegrenzt waren.

Es gab auch die Meinung, dass Männer eher ein Auslaufmodell sind. Ich hörte auch die durchaus interessante These, dass die ganze auch medial aufgebauschte Thematik von schwulen Männern ihren Ursprung darin hat, dass es so ein unklares Männerbild gibt und Mann eigentlich nicht mehr weiß wo er steht.

Vielleicht wirklich ein interessanter Ansatz. Mann und Mann brauchen keine kompizierte Beziehung zu einer Frau, die einen Typ Mann will, der Mann gar nicht sein will und zumeist auch nicht sein kann. Liebt Mann eben Mann und die Probleme lösen sich in Luft auf. Ist das wirklich der Hintergrund für die Ehe für alle und auch dafür, dass Männer nicht mehr Kinder zeugen sondern adoptieren?

Interessant waren die Diskussionen, wie nun der moderne Mann sein soll. Er soll, so das Ergebnis, schon noch - im übertragenen Sinn - den Säbelzahntiger erlegen, aber bitte mit der nötigen Sensibilität. Er soll auch eine Höhle bauen, in der er aber maximal Gastrecht hat. Er soll die Frau verwöhnen, aber ohne dafür auch nur ein Danke zu erwarten. Er soll Nachwuchs zeugen und ernähren, weiter aber keine Ansprüche anmelden. Er soll - siehe gestern - gepflegt sein, aber auch sportlich. Er soll ... Mir fiel ein, dass ich mal gelesen habe, ein Mann soll eine Mischung aus Albert Einstein und Arnold Schwarzenegger sein. Die meisten sind das aus Sicht der Frauen auch. Sie haben die Figur von Albert Einstein und den Intellekt von Arnie.

Das Fazit ist schnell gezogen: Es gibt kein relativ einhelliges Männerbild. Das kann man bedauern oder es als Chance begreifen. Wenn Männer so verschieden sind, sind es Frauen sicherlich auch. Dann besteht immerhin die Möglichkeit, dass sich zwei Menschen finden, die ziemlich genau zusammen passen.

Das heißt ja nicht, dass man zum Frühstück das gleiche mag.

Ihne wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Bleiben Sie sich einfach treu.

 


Veröffentlicht am: 14.09.2017

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