Startseite  

12.12.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Totgesagte leben länger

Radio weiterhin populär, Digitalradio stark im Aufwind

Der aktuelle Digitalisierungsbericht, veröffentlicht von den Medienanstalten, bringt es an den Tag: das Digitalradio erfreut sich in Deutschland zunehmend großer Beliebtheit. Die neue, digitale Radiotechnik trägt damit auch dazu bei, dass Radiohören weiterhin zu einer der Lieblingsbeschäftigung der Deutschen gehört.

Täglich hören die Bundesbürger im Schnitt rund drei Stunden Radio. Pure, britischer Hersteller digitaler Radiogeräte, hat auf der diesjährigen IFA in Berlin ähnliche Erfahrungen gemacht: das Radiogerät ist aus kaum einem Haushalt wegzudenken und erlangt als Designobjekt und Blickfang sogar einen zunehmend hohen Stellenwert. Hürden gibt es jedoch beim Digitalradio im PKW, wie Pure berichtet.

„Digitalradio im Übertragungsstandard DAB+ weist beträchtliche Wachstumsraten bei zahlreichen relevanten Erfolgsindikatoren auf. Zum wiederholten Mal misst der Digitalisierungsbericht im Jahr 2017 mehr DAB+-Geräte, -Haushalte und -Nutzung als im Vorjahr. Weitere medienpolitische Meilensteine für die Zukunft des Digitalradios sind bereits beschlossen oder zumindest in der Diskussion. In der Summe zeichnet sich ab: Die Pionierphase des digitalen Radios nähert sich langsam aber unaufhaltsam ihrem Ende. Schon jetzt führt an DAB+ kein Weg mehr vorbei.“
(Digitalisierungsbericht 2017, die medienanstalten)

Dem Digitalisierungsbericht zufolge haben aktuell 15,1 Prozent der Haushalte ein Empfangsgerät für Digitalradio. Jeder dieser „DAB+ Haushalte“ verfügt laut Bericht über 1,7 DAB+ Radiogeräte. In Summe gibt es demnach in Deutschland mittlerweile 9,9 Millionen Geräte zum Empfang von Digitalradio im Übertragungsstandard DAB+. Zwei Drittel davon kommen im Haus zum Einsatz, etwas mehr als ein Drittel sind Autoradios. In beiden Bereichen hat die Verbreitung in den vergangenen Jahren um rund 20 Prozent zugelegt.

„Das digitale Radio trägt dazu bei, dass das Radio eines der beliebtesten Medien in Deutschland bleibt. Im Schnitt schauen die Deutschen 3,5 Stunden TV, verbringen knapp 2 Stunden online und hören 3 Stunden Radio. Dazu sehen wir eine stark steigende Nachfrage nach Radios, die auch durch hochwertiges Design überzeugen. Billig anmutende Plastikkästen haben vielerorts ausgedient. Vielmehr sind Retro-Designs, moderne Linie oder auch ausgefallene Modelle gefragt. Das digitale Radiogerät wird zum Statement“
, so Nadja Miller, Country Manager Deutschland bei Pure, einem europäischen Anbieter von Digitalradios. „Im PKW hingegen ist die Situation eine andere, denn die PKW-Hersteller verlangen oft noch gesalzene Preise für vorinstallierte Digitalradios. Hier gibt es noch enormen Nachholbedarf.“

Gibt es in Deutschland aktuell rund 46 Millionen PKW, so verfügen nur knapp über 600.000 Autos über ein Digitalradio. Da die deutschen PKW im Schnitt über 9 Jahre alt sind, ist der Bedarf an praktikablen Nachrüstangeboten groß.

„Die Netzabdeckung in Deutschland wächst stetig, und somit auch der digitale Radioempfang auf deutschen Straßen. In Ländern wie Norwegen ist die Abschaltung von UKW sogar bereits beschlossen und in Großbritannien wird schon über die Ablösung von UKW durch Digitalradio diskutiert. Hier haben schon sehr viele PKW-Fahrer ihre klassischen Autoradios nachgerüstet“, so Nadja Miller.

Eine vergleichbare Entwicklung, wenn auch mit zeitlicher Verzögerung erwarten die Autoren des „Digitalisierungsberichts 2017“: „Die Hersteller von Unterhaltungselektronik setzen heute weit mehr auf DAB+ als noch vor wenigen Jahren. Hybrid-Geräte sind mittlerweile verlässlich im Fachhandel verfügbar und erschwinglich. Zwar verweigert sich die Autoindustrie weiterhin mehrheitlich dem serienmäßigen Einbau von DAB+-Radios und behält sich vor, Neuwagen nur gegen Aufpreis mit Digitalradio auszustatten. Gleichzeitig entstehen weitere Kaufanreize vor allem in Form zusätzlicher Programme, die über DAB+ empfangen werden können. So sollten vom Start des zweiten bundesweiten Multiplexes mit bis zu 18 neuen privaten Programmen weitere Wachstumsimpulse ausgehen. Zudem gilt es, die Versorgung zu optimieren und die technische Reichweite von DAB+ weiter zu erhöhen. Großes Potenzial steckt hier in der Verbreitung privater Programme über freie Kapazitäten der öffentlich-rechtlichen DAB+-Sendernetze.“

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 15.09.2017

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit