Startseite  

20.10.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Wachsender Tourismus trotzt Terrorangst

Urlaubsplanung wird maßgeblich durch Angst vor Terrorismus beeinflusst

Trotz terroristischer Anschläge und politischer Unruhen ist die Reiselust weltweit ungebrochen. Die unsichere geopolitische Lage wirkt sich jedoch auf die Wahl des Urlaubsziels aus.

Nach Anschlägen in der Türkei und Ägypten traf es nun auch das beliebteste Urlaubsziel weltweit: Spanien. Hier wählten die Angreifer mit den „Las Ramblas“ in Barcelona ein beliebtes Touristenziel als Anschlagsort. Während terroristische Anschläge vor allem in Nordafrika und der Türkei dazu führten, dass die Buchungszahlen drastisch sanken, sind die Auswirkungen auf die Tourismusindustrie in europäischen Ländern noch offen.

Beinahe die Hälfte aller internationalen Reisenden plant, ihr Reiseverhalten zu ändern

In diesem Jahr führte IPK International zum dritten Mal eine Sonderumfrage zum Thema „Terrorgefahr und Tourismus“ in mehr als 20 Hauptquellmärkten weltweit durch. Die Studie ergab, dass für 45 Prozent der internationalen Reisenden die Terrorgefahr einen Einfluss auf deren diesjährige Reiseplanung haben wird. Im Vergleich zu 2016 entspricht dies einem Anstieg von sechs Prozentpunkten. Jedoch zeigt die jüngste Studie regionale Unterschiede zwischen Quellmärkten in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika. Besonders Reisende aus asiatischen Quellmärkten wie Südkorea, China und Japan aber auch aus Russland sind sensibler gegenüber Terror und werden damit zu einer höheren Wahrscheinlichkeit durch Instabilität und Terrorwarnungen in ihrer Reiseplanung beeinflusst. Reisende aus europäischen Quellmärkten wie Dänemark, Schweden und Finnland weisen dagegen eine vergleichsweise geringe Sensibilität gegenüber Terror auf. Auch Singles zeigen sich gegenüber Terrorwarnungen relativ unbeeindruckt, während Reisende mit Kindern deutlich vorsichtiger sind.

Verschiebung der Reiseströme von „unsicheren“ zu „sicheren“ Zielen Angesichts der weltweiten Sicherheitslage wächst die Bedeutung von Urlaub im eigenen Land: 16 Prozent der internationalen Reisenden gaben in der Umfrage an, dass sie in den kommenden 12 Monaten nicht verreisen werden oder nur Reisen im eigenen Land planen. Weitere 29 Prozent sagten aus, dass sie weiterhin ins Ausland reisen werden, jedoch nur in Länder, die sie als „sicher“ ansehen.

Bei einigen Destinationen verschlechterte sich das Image als „sicheres Reiseland“ im Vergleich zu 2016 weiter: So bewerteten im vergangenen Jahr rund 64 Prozent der Befragten die Türkei als „unsicher“ – in 2017 sind es bereits 76 Prozent.

Insgesamt werden vor allem die Türkei, Israel, Ägypten und Tunesien von den Befragten als „unsicher“ wahrgenommen, während Kanada, die Schweiz, Australien und Skandinavien als besonders sichere Reisländer eingestuft werden. Somit dürfte die Verschiebung der Reiseströme von „unsicheren“ zu „sicheren“ Zielen im Laufe des Jahres weiterhin anhalten.

 


Veröffentlicht am: 22.09.2017

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit