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ZUVIEL SEX IST GAR NICHT GESUND – RELOADED

Scheibe legt seinen Comedy-Klassiker neu auf!


Kann man über Sex lachen? „Man muss!“, findet Jan-Christof Scheibe. Grund genug für den Comedian, mit seiner brandneuen Show „Zuviel Sex ist gar nicht gesund – Reloaded“ an den Start zu gehen.

Das Thema: Mit Mitte 50 ist Scheibe auf einmal wieder Single – und jetzt? Tindern? Sich totstellen? Oder Tacheles reden mit den Frauen? Im Interview erzählt der 54-Jährige von unmoralischen Angeboten und romantischen Dates auf dem Friedhof.

Jan-Christof, warum fasziniert dich körperliche Liebe so sehr, dass du 20 Jahre nach deiner Erfolgsshow „Zuviel Sex ist gar nicht gesund“ eine Reloaded-Version auf die Bühne bringst?
Jan-Christof Scheibe:
Ich verspüre geradezu eine berufliche Verpflichtung, mich mit Sex zu beschäftigen. Denn die Deutschen problematisieren ja gerne alles Mögliche. Egal, ob es nun um Sex geht, oder um die Erbschaftssteuer. Da muss wieder ein bisschen Lockerheit in die Hüfte! Mich stößt es ab, wenn Sex nur noch in fiesen RTL II-Reportagen stattfindet, in denen schwitzende Buchhalter in Latexanzügen peinlich berührt in Swingerclubs rumstehen. Das ist eine Zurschaustellung ohne Freude. An dieser Stelle komme ich ins Spiel.

Im Swingerclub?
Jan-Christof Scheibe:
Nein, bei der Freude. Meine Mittel, mich mit Sex zu beschäftigen, sind Musik und Humor.

Und trotzdem hat Scheibe in seiner Show keine Ahnung davon, wie er mit Frauen umgehen soll ...
Jan-Christof Scheibe:
Klar! Aber welcher Mann weiß heute denn noch, ob er einer Frau die Tür aufhalten darf oder ob sie ihm dafür die Fresse poliert?

Hat dein Bühnen-Alter Ego „Dr. Scheibe“ Antworten auf diese Fragen?
Jan-Christof Scheibe:
Dr. Scheibe weiß alles über Sex und er will der Menschheit helfen. Pro Sekunde werden weltweit 2778 Geschlechtsakte ausgeübt. Und die meisten dauern auch nicht länger. Da muss man eben einfach ein bisschen helfen. 75 Prozent der Männer haben sexuelle Fantasien über Personen, mit denen sie arbeiten. Aber was machen die armen Kerle, die in einer ICH-AG tätig sind?

Und was ist mit dem privaten Jan-Christof Scheibe?
Jan-Christof Scheibe:
Mein Privatleben ist geheim, aber generell kann ich verraten: Anderen Tipps zu geben, fällt mir viel leichter, als selbst alles auf die Reihe zu kriegen.

Dein schlimmstes Date ist aber nicht geheim, oder? Du musst ja keine Namen nennen.
Jan-Christof Scheibe:
Schlimme Verabredungen gab es viele, wo soll ich anfangen? Als ich Mitte zwanzig war, lud mich eine Mittfünfzigerin im Italienurlaub zu sich zum Nudelessen an ihren Pool ein. Ich dachte mir: Hey, das wird nett, wie bei Mutti! Nach wenigen Minuten allerdings bot sie mir Geld dafür, dass ich mit ihr im Schlafzimmer verschwinde. So etwas überrascht selbst einen schlitzohrigen Scheibe.

Wie hast du auf das unmoralische Angebot reagiert?
Jan-Christof Scheibe:
Ziemlich unsouverän. Ich habe die Nudeln stehen lassen, und die Beine in die Hand genommen. Die Situation hat mich komplett überfordert. Mein Hauptproblem: Ich war noch nie gut darin, die Signale der Frauen zu deuten. Egal, in welche Richtung sie gehen. Diese verdammte nonverbale Kommunikation! Davon handelt auch der Song „Knackpunkt“ in meinem Programm „Zuviel Sex ist gar nicht gesund – Reloaded“.

Was meinst du genau mit „Knackpunkt“?
Jan-Christof Scheibe:
Das ist der Moment, an dem du mit einer Frau von der Vertikalen in die Horizontale wechseln solltest. Diesen Punkt erwische ich irgendwie nie. Frauen sind für Männer einfach so schwer zu verstehen.

Ist das nicht umgekehrt genauso?
Jan-Christof Scheibe:
Bestimmt, ich bin mir sicher, dass auch Frauen uns Männer zumindest nicht immer wie ein offenes Buch lesen können. Wenn es um diesen Knackpunkt geht allerdings, ist die Bringschuld doch immer noch beim Mann. Unfair!

Hättest du dir gewünscht, dass die Frau öfter mal die Initiative ergreift?
Jan-Christof Scheibe:
Absolut! Warum werden immer nur die Männer aufs dünne Eis geschickt? Nicht nur die Kerle sind Jäger, die Frauen doch auch!?

Dann lag die offensive Mittfünfzigerin aus deinem Italienurlaub aber doch gar nicht so falsch mit ihrer Attacke?
Jan-Christof Scheibe:
Doch, denn was sollte ich als Deutscher denn mit Lira? Nein, Scherz, aber wenn das alles so einfach wäre, dann gäbe es sie ja nicht, meine schöne neue Show. Euch erwartet ein pralles Potpourri aus Anekdoten und Songs rund um Sex. Es geht um singende Samenzellen, die Ähnlichkeit von Dialogen in Pornos und Rosamunde Pilcher-Liebesfilmen, und es gibt sogar ein Lied, in dem alle deutschen Begriffe für „Liebe machen“ vorkommen.

Und wo bleibt die Liebe bei all dem Sex?
Jan-Christof Scheibe:
Ich sehe das ganz objektiv: Liebe ist eine Wahrnehmungsstörung. Wenn man frisch verliebt ist in seinen neuen Partner, und der bestellt sich im Restaurant einen Dessert nach dem anderen, dann denkt man: Wow, ist der lebenslustig! Und Deine Umgebung denkt nur: Wow, ist der fett! Andererseits ist eine Affäre ohne Gefühle wie Pommes ohne Ketchup: Es fehlt was! Am besten ist guter Sex trotz Liebe. Ist aber selten.

Wie unromantisch!
Jan-Christof Scheibe:
Oh nein, ich bin hoch romantisch! Aber Romantik kann man nicht einfach so herstellen. Sie entsteht, wenn man sie selbst mag und fühlt. Wenn eine Frau Strapse anzieht für ihren Typen, sich darin aber unwohl fühlt, ist das nicht sexy, sondern eher das Modell „Fremdschäm“. Und ich mag Strapse sehr! Äh, ich meine Romantik! Also, Romantik ist für einen Mann: eine Frau in Strapsen mit dem Sexappeal von Megan Fox, dem Knowhow von Pamela Anderson und der Erfahrung von Mutter Teresa. Oder ein Picknick auf dem Friedhof zum Beispiel.

Wie bitte?
Jan-Christof Scheibe:
Wir saßen mit gutem Rotwein und Käse unter Zypressen vor dem Grab eines Paares, das extrem lange miteinander verheiratet war und fast am selben Tag starb. Wahrscheinlich, weil der eine nicht ohne den anderen konnte. Das finde ich schon sehr romantisch.

ZUVIEL SEX IST GAR NICHT GESUND – RELOADED: TERMINE UND KONTAKT
25.09. Preview, 20:00 Uhr
8.10. Premiere, 19:00 Uhr
9.–11.10., 20:00 Uhr
20.11., 20:00 Uhr
4.12., 20:00 Uhr

Imperial Theater
Reeperbahn 5
Tickets unter 040 / 313 114
www.imperial-theater.de
www.scheibe.de

 


Veröffentlicht am: 25.09.2017

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