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Morgengruß von Helmut Harff: Ein zweiter Blick

... auf die Nummer 3

Chemnitz, mein Ziel einer Pressereise ist mit knapp einer viertel Millionen Einwohner die drittgrößte Stadt Sachsens. Ohne den ehemaligen Karl-Marx-Städtern zu nahe treten zu wollen, ist die Stadt ganz sicher nicht die drittschönste Stadt des Freistaates.

Dafür können die Chemnitzer am wenigsten, auch wenn die Verantwortlichen sich mal die nicht gerade zielführenden - und das meine ich wörtlich - Beschilderung in der Stadt ansehen sollen. So würde man nämlich viel schneller finden, was die Stadt an der Chemnitz zumindest auf den zweiten Blick doch so interessant macht.

Die alter Arbeiter- und Industriestadt - man feiert nächstes Jahr 825. Stadtjubiläum - punktet vor allem mit ihrem kulturellem Angebot. Da ist das kaum zu übersehende 5-Sparten-Theater mit Oper, Ballett, großem Orchester, Schauspiel und Puppentheater. Die von Bürgern und Politik getragene Einrichtung strahlt weit über die Stadtgrenzen hinaus ins Umland.

Die wahren Schätze findet man aber in den Museen. Das sind zum einen die Technik-Museen wie das auch mit seinem ungewöhnlichem Konzept punktendem Industriemuseum Chemnitz. Dazu gehören auch das Auto- und das Straßenbahnmuseum. Weiter zurück geht der Blick im smac - Sachsens Archäologisches Museum mit Sitz in Chemnitz.

Chemnitz bezeichnet sich gern als Stadt der Moderne. Damit sind weniger die Nachwendebauten in der Innenstadt gemeint, auch wenn die zum Teil von renomierten Architekten entworfen wurden. Stadt der Moderne bezieht sich eher auf die Werke die sowohl in den Kunstsammlungen Chemnitz und im Museum Gunzenhauser ausgestellt sind als auch auf die von Henry van de Velde entworfenen und ausgestatteten Villa Esche.

In den Museen sind vor allem Bilder und Kunsthandwerk vom bekanntesten Sohn der Stadt Karl Schmidt-Rottluff, aber auch von Otto Dix, Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Lovis Corinth, Edvard Munch und Georg Baselitz - um nur einige bekannte Namen zu nennen - zu bewundern. Wer immer sich für die klassische Moderne interessiert, den muss sein Weg nach Chemnitz führen.

Wer sich in der Stadt auf die Suche begibt, wird auch viele Bauten im Stil der klassischen Moderne treffen. Das Highlight ist die schon angesprochene Villa Esche.

Chemnitz zeigt, dass man sich nicht immer auf den ersten Eindruck verlassen soll. Charme und Schlösser sind eben nicht alles, was eine Stadt ausmachen.

Klassisch ist auch heute mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 25.09.2017

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