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16.12.2017

 

 

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Carroux Kaffee

Ein Interview mit dem KaffeeRatgeber

Carroux Caffee steht seit 1998 für Beständigkeit. Die kleine Rösterei aus Hamburg Blankenese setzt bewusst nicht auf kurzweilige Kaffeetrends, sondern auf die eine verlässliche und gleichbleibende Qualität der Produkte!

Wir sprachen mit Ulrich Carroux, Gründer von Carroux Caffee.
 
Lieber Herr Carroux, das Angebot an Kaffeeröstereien ist riesig in Deutschland: Was unterscheidet Sie von anderen Kaffeeröstereien?
Ulrich Carroux:
Bei Carroux Caffee haben wir ein sehr kleines Sortiment, wodurch wir immer absolut frische Ware anbieten können. Wir verzichten bewusst auf Quantität und eine große Auswahl, sondern konzentrieren uns voll auf das Produkt und deren Qualität. Ich bin der Meinung, dass man nur mit einem kleinen Sortiment großmögliche Frische anbieten kann. Darüber hinaus rösten wir noch mit dem traditionellen Trommelröstverfahren. Bei diesem traditionellen Langzeitverfahren mit schonenden Temperaturen um die 210°C und einer Röstdauer von circa 15 bis 20 Minuten können z.B. Schadstoffe wie Acrylamide nicht entstehen. Unsere Bohnen werden dadurch nicht nur gleichmäßiger durchgeröstet, der Kaffee ist auch besonders magenfreundlich, da die natürlichen Säuren der Kaffeebohne und die Bitterstoffe mit zunehmender Dauer abgebaut werden.

Woran erkenne ich denn eine gute Kaffeebohne?
Ulrich Carroux:
Zunächst sollte auf wenig Bruchbohnen geachtet werden. Erhöhte Bruchstellen sprechen meist für eine schlechte Auswahl und schlechte Erntemethoden. Ein Indiz für eine frische und sehr gute Röstung ist, dass die Bohnen ein ebenmäßiges Bild abgeben, bei dem die Bohnen gleichmäßig geröstet sind. Ist die Bohne glänzend und ölig, deutet dies darauf hin, dass die Bohne zu heiß geröstet worden ist und schlecht gelagert wurde. Die Bohne kann in diesem Fall auch ranzig riechen.

Was genau unterscheidet eine Espresso- von einer Kaffeebohne?
Ulrich Carroux:
Grundsätzlich werden sowohl für Kaffee als auch für Espresso die gleichen Kaffeebohnen verwendet. Die Unterschiede liegen nur in dem jeweiligen Mischverhältnis der Bohnen und der Dauer der Röstung. Espresso-Bohnen sind dunkler geröstet als die der CafeCrema, enthalten weniger Säure und sind dadurch bekömmlicher. Kaffeebohnen, die später für die Zubereitung von Espressi verwendet werden, rösten wir in einem schonenden Langzeitverfahren circa 18 Minuten bei 210 -220 Grad.

Wie bereite man zu Hause den perfekten Espresso vor?
Ulrich Carroux:
Eine sehr gute Bohne ist das wichtigste Element, denn aus einer schlechten Basis lässt sich kein guter Kaffee machen. Wer zu Hause eine Siebträgermaschine verwendet, sollte darauf achten, dass der Siebträger und die Brühgruppen (das ist der Teil der Maschine, in dem der Kaffee aufgebrüht wird) regelmäßig gesäubert werden. Nur eine saubere Kaffeemaschine lässt den Espresso im Endeffekt optimal zur Geltung kommen. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass pro Espresso (25 ml) das heiße Wasser etwa 25 Sekunden durch das Kaffeepulver läuft. Aber Vorsicht: Eine Durchlaufzeit von weniger als 20 Sekunden macht den Espresso sauer, bei über 30 Sekunden wird er bitter. Damit der Espresso nicht so schnell kalt wird, kann die Espresso-Tasse vorher mit heißem Wasser vorgewärmt werden.

Was sind die neusten Trends?
Ulrich Carroux:
Nach den Kaffee-Pads und -Kapseln kehrt der gute, alte Filterkaffee wieder zurück. Es geht nicht mehr um die kreativsten und außergewöhnlichsten Kaffeekompositionen, viel mehr legen die Menschen wieder auf die Qualität des Produktes und den Geschmack des Kaffees – ein Credo, nachdem wir schon seit der Gründung arbeiten. Und wir sollen Recht behalten: Wir verzeichnen seit 1998 jährlich ein Wachstum von 10 bis 20 Prozent und verkaufen mittlerweile bis zu 50 Tonnen von unsere Espressomischung „Carroux Espresso“im Jahr. Die Tendenz ist steigend. Trends wie ColdBrew Varianten sehe ich nicht als langlebig an. Wichtigstes Element ist und bleibt bei allen Kaffeevariationen eine sehr gute Bohne!

Am 1. Oktober wird der internationale Tag des Kaffees gefeiert. Wie wird dieser Tag bei Carroux gefeiert?
Ulrich Carroux:
Mit einer guten Tasse Carroux Espresso – vielleicht auch zwei oder drei!


Foto: Yorick Carroux

 


Veröffentlicht am: 01.10.2017

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