Startseite  

21.10.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Aufgespießt: Herbstlich Farben

... leuchten um die Wette

(Helmut Harff/Chefredakteur) Ich liebe den Herbst. Ich liebe ihn, weil keine andere Jahreszeit so viele Farben zu bieten hat, wie eben die dritte Jahreszeit. Die Herbstfarben sind einfach unübertroffen - vorausgesetzt, es scheint die Sonne.

Buntes Laub, das macht mich irgendwie glücklich und melancholisch zugleich - so ist der Herbst. Ich liebe aber nicht nur das farbige Laub, sondern auch so ziemlich alles am Altweibersommer. Ich liebe die Tautropfen auf den großen Spinnwebenrädern, ich liebe das Rascheln des Laubes und ich liebe den Wind, der gern auch kräftiger blasen kann.

Ich liebe auch die herbstlichen Nebel. Wenn die so durch die Landschaft wabern, ob um die Gipfel der Alpen oder über die Fischteiche in der Lausitz, dann kann ich mir sehr lebhaft vorstellen, wie viele Märchen und Sagen entstanden sind. Ich kann auch nachvollziehen, warum sich die Menschen früher - und sicherlich auch noch heute einige - vor dem Herbstnebel fürchteten. Man muss nur mäßig phantasiebegabt sein, um in dem Nebel durch die Gegend schwebend Figuren zu sehen. Wer sich so präsentiert, führt nichts Gutes im Schilde.

Ich beobachte dagegen gern die Nebelschwaden. Sind die verzogen und die Sonne zeigt, wie kräftig sie noch Anfang Oktober scheinen kann, zieht es mich in die Pilze. Hier verfluche ich dann schon mal das herbstliche Laub, denn immer wieder narren mich die Blätter, die auf dem ersten Blick den wenigen Pilzen ähneln, die ich wirklich kenne.

Da nie alles Gute beieinander ist, mag ich die herbstlichen Regenschauer so gar nicht. Ich habe immer den Eindruck, dass gegen den Herbstregen keine Kleidung wirklichen Schutz bietet.

Doch auf jeden Regen folgt Sonne und dann gibt es kein Halten mehr, dann muss und will ich raus. Dann will meine Seele in den Herbstfarben schwelgen, dann werde ich auch schon mal zum Kind und lasse mich in einen aufgetürmten Laubhaufen fallen.

Was ich noch am Herbst mag? Nach so einem Herbstspaziergang schmeckt eine Kürbissuppe einfach überirdisch. Ein Grog ist dann auch schon mal erlaubt.

Überhaupt ist die Zeit des Herbstes die des Genusses für die Augen und den Gaumen.

 


Veröffentlicht am: 02.10.2017

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit