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21.10.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Aus

Der Orkan hat zugeschlagen

Draußen stürmt es wie seit langem nicht mehr. Schnell noch raus und die Gartenschaukel sichern. Es ist schon ein mulmiges Gefühl, wenn es Äste regnet und man bei diesem Wind draußen ist.

Doch das geht schnell vorbei sobald man wieder in den eigenen vier Wänden ist. Durch das Fenster hat so ein Orkan eine ganz eigene Faszination. Das Auto steht sicher in der Garage, die Heizung sorgt für Wärme und ein Kaffee vertreibt die letzten Reste der herbstlichen Kälte in den Knochen.

Und dann: ALLES AUS! Kein Strom mehr. Licht aus, Rechner aus, Herd und Kühlschrank aus. Warmes Wasser wird es auch nicht mehr geben. Auch an Heizung ist nicht zu denken. Für alles braucht man Strom, selbst für den Gasherd, der nur elektrisch zu zünden ist. Eigentlich praktisch, aber nun eine dumme Idee.

Was tun? Gegen die Dunkelheit helfen Kerzen. Und sonst? Lesen? Bei Kerzenlicht? Musik hören? Ohne Strom? Ohne Strom geht gar nichts. Wer das Land lahm legen will, muss nur für einen totalen Stromausfall sorgen. Noch geht das Handy, doch der Balken zeigt, dass auch das bald nicht mehr der Fall ist.

Strom weg – das heißt, das Leben hat Pause. Was bleibt? Miteinander reden, miteinander kuscheln. Vielleicht sollte man immer mal ohne Vorankündigung den Strom abschalten. Das ist wahrscheinlich effektiver als jede finanzielle Unterstützung für junge Eltern, die ja immer älter werden. Sex bei Stromausfall hält warm, man muss nicht viel reden und Licht braucht man auch nicht.

Doch wenn der Strom nicht nur eine Stunde ausfällt, sondern augenscheinlich für länger? Wenn man angesichts von Dunkelheit, Regen und weiter anhaltendem Sturm nicht damit rechnen kann, dass das Licht wieder angeht? Dann muss man zu denen gehören, die genau für solche Situationen vorgesorgt haben. Gehört man nicht dazu, bleibt die Küche kalt. Hat man doch zu früh den Campingkocher weggegeben?

Nur gut, dass wenigstens ein Radio auch mit Batterien funktioniert. Die Kerzen sorgen unfreiwillig für so etwas wie vorweihnachtliche Stimmung und im Kamin sorgt knisterndes Holz für wohlige Wärme. Wohl dem, der in solcher Situation auch anders als mit Strom für Wärme sorgen kann.

Auch am nächsten Morgen steht der Stromzähler noch still. Heißt, an Arbeiten ist nicht zu  denken. Der Rechner will eben Strom. Noch schlimmer ist, dass man die Zeit nicht einmal mit einem Frühstückskaffee überbrücken kann.

Und dann ist er wieder da – der Strom. Er kommt wie er gegangen ist – schlagartig. Ein Dank an die, die sich bei dem noch immer mehr als ungemütlichen Wetter aufmachten, zu reparieren, was unter dem Sturm gelitten hat.

Heute ist die Welt wieder (fast) in Ordnung und es gibt jetzt Frühstück.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück. 

 


Veröffentlicht am: 07.10.2017

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