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19.08.2018

 

 

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Panerai Classic Yachts Challenge 2017

Die Sieger sind gekürt

Hallowe’en (Big Boats), Linnet (Vintage Yachts) und Ganbare (Classic Yachts) hießen die Siegerinnen in der Gesamtwertung der 13. Panerai Classic Yachts Challenge, die am 30. September mit der 39. Régates Royales de Cannes zu Ende ging. Damit gehen ihre Namen in die Annalen der seit 2005 von der angesehenen Florentiner Luxusuhrenmarke Officine Panerai gesponserten führenden internationalen Regattaserie ein.

Nach Antibes, Porto Santo Stefano und Mahon markierte die Veranstaltung an der Côte d‘Azur die vierte und letzte Etappe des Mediterranean Circuit. Rund 90 Boote kamen nach Cannes, um in 5 Rennen auf abwechslungsreichen Kursen gegeneinander anzutreten.

Im neunten Jahr seiner Teilnahme holte der 1926 in der legendären Fife Werft im schottischen Fairlie vom Stapel gelaufene Bermudakutter Hallowe’en den Titel in der Gesamtwertung der Big Boats. Die mit Teakplanken auf englischen Eichenspanten ausgestattete und von den Linien der großen internationalen 15-Meter-Yachten inspirierte Hallowe’en hielt von 1927 bis 1939 den berühmten Fastnet-Rekord. Unter dem Namen Magda XII hatte sie wiederholt Prinz Olaf, den späteren norwegischen König, als Gast an Bord. Später nahm sie an Wettkämpfen in den USA teil und wurde im Classic Boat Museum in Newport umfassend restauriert. Auch ihr Rigg wurde im Laufe der Zeit mehrfach verändert. Seit 1999 befindet sich die Yacht im Besitz einer Gruppe irischer Eigner. In diesem Jahr nahm die Hallowe’en mit einer Amateurcrew aus Europa, Neuseeland und Australien an allen vier Runden des Mediterranean Circuit der Panerai Classic Yachts Challenge teil. Ihre engsten Rivalinnen waren die Moonbeam of Fife (1903) und die Cambria (1928).
 
Auch die Gaffelslup Linnet (1905) holte ihren ersten Gesamtsieg in der Kategorie Vintage Yachts. Sie ist die zehnte von insgesamt 18 gebauten NY-30‘ (New York Yacht Club 30), die weltweit erste seegängige Einheitsklasse mit Kajüte. Die „30“ bezieht sich dabei auf die in Fuß gemessene minimale Länge der Wasserlinie (ein Fuß entspricht 30,48 Zentimetern). Mit ihren Doppelplanken aus Alaska-Zeder und amerikanischer Zeder auf Eichenspanten ist sie immer noch ein Original ihrer Zeit. Die Linnet kam Ende der 1990er Jahre nach Italien und wurde im Auftrag ihres Eigners, des Luna-Rossa-Chefs und ehemaligen America’s-Cup-Teilnehmers Patrizio Bertelli, mehrfach in der Cantiere Navale dell’Argentario im toskanischen Porto Santo Stefano restauriert. Bertelli stand in diesem Jahr bei den Regatten in Argentario und Mahon selbst am Steuer und wechselte sich dabei mit professionellen Seglern wie Paolo Bassani, Pietro d’Alì, Max Sirena, Giulio Giovanella sowie dem mehrfachen olympischen Medaillengewinner Torben Grael ab, der sich in Cannes die Ehre gab. Die engsten Rivalinnen der Linnet waren die Rowdy (1916), die Spartan (1913) und die Chinook (1916).

Die 1973 von Carl Eichenlaub in San Diego aus Virginischer Zeder gebaute 10,49 Meter lange Bermudaslup Ganbare siegte nach 2016 bereits zum zweiten Mal in der Kategorie Classic Yachts. Dies ist das erste Mal seit 2007, dass eine Yacht die Kategorie zwei Mal in Folge gewinnt – ein Beweis für die Qualität des Designs des letzten Juni in San Diego verstorbenen Kaliforniers Doug Peterson. Der Engländer Don Wood, seit 2013 Eigner der Ganbare, widmete diesen Sieg ausdrücklich dem großen Yachtkonstrukteur: Die Ganbare war die erste von Peterson entworfene Yacht und machte ihn quasi über Nacht zu einem der angesehensten Schiffbauer der Welt. In diesem Jahr war die Ganbare nur in Mahon nicht am Start. In Cannes lieferte sich die unter den Flaggen des Royal Thames Yacht Club und des Royal Malta Yacht Club segelnde Yacht bis zum Schluss einen harten Kampf mit der 20 Meter langen Il Moro di Venezia I (1976) und der 11 Meter langen Ardi (1968). Ihr beeindruckender Sieg fiel mit dem 10. Jahrestag ihrer letzten und umfassendsten Restaurierung in der Pezzini Werft in Viareggio im Jahr 2007 zusammen.
 
Die Sieger in den vier Hauptkategorien der Régates de Cannes erhielten jeweils eine hochwertige Panerai Uhr. In der Kategorie Big Boats war dies der Gaffelkutter Mariska (1908), eine von nur noch vier seetüchtigen Yachten der internationalen 15-Meter-Klasse. In den Kategorien Vintage Yachts und Classic Yachts ging der Preis an die bereits erwähnten Gesamtsiegerinnen Linnet und Ganbare und in der Kategorie Spirit of Tradition an Tabasco V, einen 12,42-Meter-IOR-Zweitonner. Die innovative Konstruktion von Joubert-Nivelt mit Dreifach-Diagonal-Mahagonibeplankung entstand im Jahr 1981.

In der internationalen 5.5m-Klasse ging der Gesamtsieg nach acht Wettfahrten an die bahamaische New Moon von Mark Holowesko. Den obersten Podiumsplatz bei den Tofinou 9.5 holte sich die Pitch (2006) mit vier Siegen in acht Wettfahrten.

Die Siegerinnen in den einzelnen Klassen der Régates de Cannes waren Mariska (Big Boats), Maria Giovanna II (Classic Yachts), Rowdy (Vintage Marconi › 15 m), Carron II (Vintage Marconi ‹ 15 m), Linnet (Vintage Gaff), Ganbare (Classic Racer), Tabasco V (Spirit of Tradition), Carron II (Challenge Gaston Schmalz für die beste vor 1965 gebaute 8mR-Yacht). Auch eine Drachenflotte ging in Cannes mit 44 Teilnehmern an den Start. Hier holte sich nach neun Wettfahrten die im Besitz von Ivan Bradbury befindliche Blue Haze den Sieg.

Auch in diesem Jahr bestätigte die Panerai Classic Yachts Challenge einmal mehr ihren Status als international führende und beliebteste Segelveranstaltung ihrer Art. Segler und Eigner freuen sich schon jetzt auf die nächste Saison und haben die entsprechenden Termine bereits fest eingeplant.

 


Veröffentlicht am: 08.10.2017

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