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22.06.2018

 

 

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Neapolitanische Krippe

Nikolauslegende von Fritz Tüshaus

Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit präsentiert das Stadtmuseum Münster wieder die prachtvolle Krippe aus Neapel. Die über 250 Jahre alten Figuren der Krippe sind aufwändig gekleidet und in mehreren Szenen aufgestellt.

Neben der Anbetung Christi sorgen das Wirtshaus und ein Markstand für lebhaftes Treiben. Ergänzt wird die Präsentation von dem Gemälde „Die Nikolauslegende“ des münsterischen Malers Fritz Tüshaus (1832–1885). Es zeigt den Heiligen Nikolaus  in einer idealisierten „altdeutschen“ Stadt, der Almosen an Kinder verschenkt. Ein Kirchturm im Hintergrund ähnelt jenem der münsterischen Ludgerikirche.

17.10.2017–08.04.2018: Das neue Münster II – Münster in Fotos von 1965­ bis 1975
Nachdem der Wiederaufbau bis Mitte der 1960er Jahre weitgehend abgeschlossen war, wandelte sich das münsterische Stadtbild im folgenden Jahrzehnt vor allem außerhalb des Zentrums. Neue Stadtteile wie Kinderhaus und Berg Fidel sollten der rasch wachsenden Stadtbevölkerung Wohnraum bieten, weitflächige Verwaltungsgebäude stärkten Münsters Ruf als Dienstleistungszentrum. Aber auch Großprojekte wie der Ausbau des Aasees und der Allwetterzoo prägten das neue Münster.

15.09.2017–07.01.2018: Aloys Röhr – Feldpostkarten im Ersten Weltkrieg
Der münsterische Künstler Aloys Röhr (1887–1953) war als Soldat im Ersten Weltkrieg und als Angehöriger eines Freikorps an verschiedenen Kriegsschauplätzen in Europa stationiert. Von 1914 bis 1919 zeichnete er Feldpostkarten, die er an Verwandte und Freunde in die Heimat schickte. Röhr thematisierte dabei vor allem den Alltag der Soldaten und das Warten auf den nächsten Einsatz und weniger das eigentliche Kampfgeschehen. Das Stadtmuseum Münster zeigt nun eine Auswahl von rund 40 dieser Postkartenzeichnungen. Die Präsentation gehört zu einer Ausstellungsreihe zum Thema 100 Jahre Erster Weltkrieg, die sich mit unterschiedlichen Aspekten des Kriegs beschäftigt.

01.09.2017–14.01.2018: Die Macht des Wassers – Taufen in der Reformation

In Münster hatte die Veröffentlichung der Thesen von Martin Luther keinen direkten Nachhall, erst zu Beginn der 1530er Jahre gab es nichtlutherische Reformationsbestrebungen. Kern des Streits waren die unterschiedlichen Vorstellungen von Taufe, und diese Diskussion ist eng mit den münsterischen Ereignissen um die sogenannten Wiedertäufer verknüpft. Die Ausstellung stellt die kontroverse Behandlung der Taufe während der Reformation in den Mittelpunkt. Gezeigt werden Flugschriften Martin Luthers und seiner Gegner, historische Karikaturen, Taufgeschenke und Taufbecken; digitale Animationen visualisieren die Unterschiede in der Taufpraxis.

29.08.2017–05.11.2017: Alfons Eggert: Kombinatorische Fotografie
Die Friedrich-Hundt-Gesellschaft zeigt im Stadtmuseum Münster ausgewählte Werke aus dem Zyklus der Kombinatorischen Fotografie von Alfons Eggert. Vor 45 Jahren schuf Eggert damit eine eigenständige fotografische Position innerhalb der Generativen Fotografie der 1970er Jahre, die auf mathematischen Berechnungen beruht und gegenstandslos ist. Mittels patentierter Apparatur und experimentellen Operationen zeigte Eggert mit diesem Konzept völlig neuartige fotografische Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten auf. Seine Kreis- und Farbkompositionen loten die im Fotomaterial verborgenen ästhetischen Potentiale aus, die „Harmonie des Systems“ beeindruckt auch heute noch.

09.12.2016–03.12.2017: Vor 50 Jahren – Münster 1967
Vor 50 Jahren pflegte Münster alte Traditionen wie das Kramermahl oder den Guten Montag, doch auch Neues wurde ausprobiert. 240 Stunden stand zum Beispiel die münsterische Band „The Dandy’s“ ununterbrochen auf der Bühne und stellte damit einen neuen Rekord im Beat-Marathon auf. Militärparaden und Studentenproteste, kirchliche Prozessionen und Marktgeschehen: Rund 80 Aufnahmen der Pressefotografen Willi Hänscheid und Rudolf Krause lassen die damalige Zeit wieder lebendig werden. Zur Ausstellung gibt es einen Katalog im Aschendorff Verlag.

Ständige Schausammlung: 1200 Jahre Geschichte der Stadt Münster
Die chronologisch aufgebaute Schausammlung zeigt die Geschichte Münsters von den Anfängen im Jahr 793 bis zur Gegenwart. Stadtmodelle und spannende Originalobjekte veranschaulichen die Entwicklung von einer frühmittelalterlichen Klostersiedlung bis zur modernen Großstadt. Hier lassen sich bekannte Themen wie das Reich der Täufer im 16. Jahrhundert oder die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden finden. Ein Highlight ist das Gemälde „Einzug des Gesandten Adriaen Pauw in Münster“ aus der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs. Auch das kulturelle Leben der Stadt kommt nicht zu kurz. Einigen Künstlern sind eigene Kabinette gewidmet, etwa dem Maler Bernhard Pankok oder dem Fotopionier Friedrich Hundt. Alltagsgeschichte erzählen Inszenierungen wie der Kolonialwarenladen Henke von 1911 oder das Café Müller im Stil der 1950er Jahre.

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster

Bild: Sankt Nikolaus, Gemälde von Fritz Tüshaus, 1863
Foto: Stadtmuseum Münster

 


Veröffentlicht am: 10.10.2017

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