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Fliegen & Fahren

... ein Traum der Menschheit

Auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Gatow im Berliner Bezirk Spandau ging es wieder hoch her: Fliegen und Fahren war angesagt und wurde von Berlinern und ihren Gästen aus erster Hand angenommen.

Ausstellungen aus allen Sparten des Maßstabmodellbaus und „richtige Flugzeuge“, also Oldtimer der Lüfte, wurden bewundert: historische Flugzeuge im Static Display fanden ihre Fans. Eine Antonow An-2, eine Boelkow Bo 208 C Junior, eine Tiger Moth DH.82A oder eine Boeing PT-17 life zu erleben, war schon eine andere Dimension.

Das war der eine Teil der Veranstaltung: Außerdem kamen die Besucher aus dem Staunen nicht heraus, als sie historische Fahrzeuge, Traditionsbusse der Berliner Verkehrsgesellschaft BVG sowie historische Polizeifahrzeuge in Augenschein nehmen konnten. Vor allem die Kombination von historischen Fluggeräten und Oldtimern, die auf Straßen ihren Siegeszug antraten, begeisterte die Gäste.



Wer Geschichte mag, kam ebenfalls voll auf seine Kosten. Auf dem Gelände parkte ein Funkstreifenwagen VW Käfer Cabriolet. Dieses Fahrzeug wurde ab 1968 bei der Verkehrsstaffel West als Führungsfahrzeug bei Staatsbesuchen im damaligen West-Berlin eingesetzt. Kaum zu glauben, es kam noch besser! Ein Krad vom Typ BMW R 50, Baujahr 1962, Hubraum 494 ccm und einer Leistung von 26 PS, erzählte den Besuchern Anekdoten aus früheren Zeit. Das Fahrzeug wurde im Verkehrsdienst - und jetzt kommt es – auch als Eskortenkrad zum Kennedy-Besuch eingesetzt. Den berühmten Satz „Ich bin ein Berliner“ sprach der damalige Präsident der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy, 1963 vor dem Rathaus Schöneberg in Westberlin aus. Als die Gäste dies jetzt erfuhren, berührten einige von ihnen das Fahrzeug mit besonderer Rührung.

Der Flugplatz Gatow besteht seit den 1930er Jahren. Nur einmal jährlich landen und starten dort Flugzeuge auf der 830 Meter langen Landebahn. An jenem Wochenende dürfen Oldtimer wie eine Antonov An-2, eine Dornier Do 27 und ein Tiger-Moth-Doppeldecker abheben und aufsetzen – eine sogenannte Außenlandegenehmigung macht es möglich. Autos, in diesem Fall Oldtimer, benötigen keine Sondergenehmigung, sie konnten so passieren.

Text und Fotos: Erwin Halentz

 


Veröffentlicht am: 15.10.2017

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