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Morgengruß von Helmut Harff: Weihnachtsstress

Jetzt schon?

Gestern hörte ich in einer Radiosendung davon, dass Menschen schon im Weihnachtsstress sind. Es war davon die Rede, dass die Leute schon auf der Jagd (!!!) nach Geschenken sind. Auch von erstem Stress in der Küche war die Rede und davon, dass die Besuchsplanung schon für Streit sorgen soll.

Hallo: Heilig Abend ist erst in 67 Tagen und Weihnachten ist nicht mehr und nicht weniger als der Geburtstag eines Menschen, der unser aller Leben über Jahrtausende so verändert hat, wie niemand anderes – zumindest für uns in der christlich geprägten Welt.

Dieser Geburtstag ist nichts Neues für uns, schließlich feiern wir ihn jedes Jahr. Wozu also jetzt schon Stress machen, wozu überhaupt? Weil man alles noch besser, noch perfekter machen will? Weil man gegenüber wem auch immer punkten will, weil man der Beste sein will?

Will man der beste Weihnachtsmann sein? Wohl eher nicht. Man will wahrscheinlich eher der sein, dessen weihnachtliche Lichterwelt rund um das Haus am aufwändigsten und hellsten strahlt. Man will unbedingt mit seinen tollen Geschenken punkten und man will mit seinem Essen um den dritten Michelinstern kämpfen. Klar muss in den eigenen vier Wänden noch einiges gerichtet werden, wie soll man sonst die Verwandtschaft beeindrucken. Ach ja, die ganze Besuchstour muss ja auch noch generalstabsmäßig organisiert werden.

Dazu kommt ja dieses Jahr auch noch, dass der 4. Advent und der Heilige Abend auf den gleichen Tag fallen. Da muss man dann am 24. Dezember vormittags unbedingt noch die vierte Kerze am Adventskranz anzünden. Wozu sonst hat man die gekauft. Stress pur eben.

Doch macht das Sinn, muss das sein? Weihnachtstress schon 67 Tage vorher? Ich habe den garantiert nicht. Mir ist Weihnachten zu wichtig, mir macht Weihnachten einfach zu viel Spaß, als dass ich mir diese Tage durch Stress verderben will. Was habe ich vom Vorbereitungsstress, wenn ich dann am 24.12. um 16 Uhr völlig fertig bin? Nichts.

Weihnachten ist kein Fest, das man sich durch Stress vermiesen sollte. Weihnachten und die Zeit bis dahin ist Genuss pur. Man kann sich noch in Ruhe Gedanken über die Aufmerksamkeiten für die Lieben, aber auch für andere nette Menschen machen. Man kann schon backen, man kann sich einfach auf die Geburtstagsfeier für den Jesus von Nazareth freuen.

Klar ist in vielen Fällen einiges vorzubereiten, zu planen. Doch wie schon gesagt, so neu ist das alles nicht. Man kann auf Erfahrungen zurück greifen. Eine Erfahrung sollte sein, dass manchmal etwas weniger ein mehr an Spaß und Genuss sein kann. Weihnachten ist kein Event, das bis zum letzten Komma durchgeplant werden soll. So nimmt man sich jedes Vergnügen, aber auch die Zeit darüber nachzudenken, was Weihnachten eigentlich bedeutet.

Ich werde jetzt stressfrei frühstücken.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Bitte keinen Weihnachtsstress!

 


Veröffentlicht am: 18.10.2017

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