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25.11.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Aufstehen

... oder doch ausschlafen

Ausschlafen, das steht für die meisten von uns ganz oben auf der Wochenend- und Urlaubswunschliste. Mal den Wecker nicht stellen, mal den Weckruf vom Handy ausschalten, mal die Uhr einfach ignorieren.

Das müsste doch klappen, zumal man am Wochenende oder im Urlaub man gern mal die Nacht zum Tage macht. Und was passiert? Was passiert sicherlich nicht nur mir? Ich werde schön jeden Morgen genau zu der Zeit wach, wie auch sonst. Eigentlich brauche ich gar keinen Wecker, mein Körper ist so auf meine morgendliche Weckzeit eingestellt, dass er automatisch wach wird.

Meine innere Uhr funktioniert selbst noch dann, wenn ich sie gar nicht brauche. Das schöne ist, dass sie funktioniert, das schlechte ist, dass ich sie nicht abschalten kann. Gestern, na eigentlich heute, bin ich erst in den frühen Morgenstunden ins Bett gekommen. Was macht meine blöde innere Uhr? Klar, sie weckt mich wie immer. Was mache ich? Blicke auf meine Uhr, verfluche meine innere und drehe mich um.

Wenn ich das mache, hat irdend was irgendwo in meinem Gehirn begriffen: Der will nicht aufstehen, der will weiter schlafen. Und dann passiert das wunderbare: Mein Gehirn lässt mich weiter schlafen. Doch es scheint eher ein Kurzzeitgedächnis zu sein, denn garantiert weckt es mich auch am Sonntagmorgen pünktlich zur gewohnten Zeit.

Mein Gehirn - ihres auch? - ist wirklich ein ziemlich träges. Bin ich im Urlaub, braucht es mehrere Tage, bis es endlich begriffen hat, dass ich nicht so früh geweckt werden will. Bei der heute üblichen Länge von Urlauben so bis zu fünf, sechs Tagen hat es das überhaupt noch nicht verinnerlicht. Es weckt und weckt und weckt.

Dann wundert mich allerdings immer wieder mein Gehirn. Kaum schlafe ich wieder in meinem heimischen Bett oder ich bin eben nicht im Urlaub sondern auf Pressereise, so weckt es mich, als sei nie etwas anderes gewesen.

Und doch hier und noch mal deutlich: Liebes Gehirn, Du weist am allerbesten, wann ich früh aufstehen muss und wann nicht. Kläre das bitte intern so ab, dass Du mich nur zur frühen Stunde weckst, wenn ich auch wirklich so früh aufstehen muss. Du bist so toll vernetzt, da musst Du das doch hinbekommen.

Nun bin ich Dank meines trägen Gehirns doch schon früh wach, da kann ich auch zum Bäcker gehen und Frühstücksbrötchen holen. Da kommt mir ein Gedanke:  Ob mein Gehirn, zumindest das Weckareal, irgendwie mit der besten Frau der Welt kommuniziert. Sie wird immer erst wach, wenn Kaffeeduft durch die Wohnung zieht.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und eine besser funktionierende innere Uhr.

 


Veröffentlicht am: 21.10.2017

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