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25.11.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Terra incognita

Unbekanntes Australien

Wahrscheinlich kennt jeder von uns jemand, der jemand kennt, der schon mal als Backpacker in Australien war. Wir kennen wahrscheinlich alle die Oper und die Harbor Bridge in Sydney und den Bergstock Ayers Rock. Wir haben auch schon von den australischen First Nations, den Menschen, die wir als Aborigine kennen, gehört und wissen in etwa wie ein Bumerang fliegt und ein Didgeridoo klingt.

Doch wissen wir damit wirklich etwas über Australien? Für mich kann ich das nur mit einem klaren nein beantworten. Sie fragen sich jetzt sicher, wie ich auf das Land auf der anderen Seite der Erde komme. Das ist schnell beantwortet: Ich war gestern im Haus der Berliner Festspiele. Dort trat das "bangarra Dance Theatre" aus Australien mit einem dreiteiligen Ballettabend „Our Land Peoples Stories“ auf. So ein Ballett hatte ich bis dato noch nicht gesehen. Was die Tänzerinnen und Tänzer – alle mit indigenen Wurzeln – auf die Bühne zauberten war einfach atemberaubend. Es war eine eigenartige, aber überaus überzeugende Mischung zwischen dem Tanz, der Tänze australischer Ureinwohner und westlicher Ballettkunst. Es ist schwer zu beschreiben.

Das gilt auch für die Musik. Sie kombiniert die Musik der Aborigine mit elektronischer, klassischer westlicher Musik und Hip-Hop. Ich hatte häufig das Gefühl, die Musik wäre ideal für einen Horrorfilm oder für einen Science Fiction-Streifen. Die Musik wie die Choreografien waren nicht eine Minute langweilig – ganz im Gegenteil.

Zum Schluss gab es stehende Ovationen, auch vom anwesenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und seiner Gattin, der aus Moskau direkt zum Theater geflogen sein muss. Den Jubel hatten sich die Tänzerinnen und Tänzer des "bangarra Dance Theatre" mehr als verdient. Für alle, die neugierig geworden sind, noch ein Tipp: Heute und morgen gibt es im Haus der Berliner Festspiele weitere Vorstellungen. Vielleicht haben Sie ja Glück und ergattern noch eine Karte.

Nach dem Besuch wird es ihnen sicherlich so gehen, wie es gestern die Beste Frau der Welt formulierte: Der Abend hat neugierig auf Australien – das unbekannte Land gemacht. Ich möchte jetzt mehr über Down Under wissen. Bei der Recherche laß ich beispielsweise, dass es die Aborigines gar nicht gibt. Das ist ein Sammelbegriff wie „die Germanen“. Die Aborigines – das sind hunderte Stämmen oder Clans mit oft höchst unterschiedlichen Gebräuchen und Sprachen. Ganz sicher gibt es noch viel mehr spannendes über Australien und seine heute dort lebenden Menschen zu schreiben.

Nun werde ich erst einmal frühstücken und noch etwas im Pressematerial zum "bangarra Dance Theatre" lesen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 27.10.2017

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