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25.11.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Stürmische Zeiten

Es ist Herbst...

Ja, wir leben in stürmischen Zeiten. Nein, ich meine nicht die Koalitionsverhandlungen, ich meine nicht die Terroranschläge oder den US-Präsidenten. Ich meine nicht einmal den Höhenflug der Aktien. Ich meine ganz einfach das Herbstwetter.

Wir hatten zwei böse Stürme, die auch bei uns Bäume fällten, die uns ohne Strom sitzen ließen, die zeigten, wie machtlos wir gegen die Naturgewalten sind. Nun bin ich nicht der Ansicht, dass jetzt alles viel schlimmer als vor Jahren ist. Stürme gab es schon immer. So ist das nun mal im Herbst. Auch das es regnet und sich die Sonne nur sporadisch zeigt, ist im Oktober und November nichts Besonderes. Doch auch wenn man sich das immer wieder sagt, ist dieses Herbstwetter nicht gerade Balsam für die Seele.

Und doch, irgendwie mag ich das Herbstwetter. Ja, ich finde es alles andere als toll, wenn auf dem Grundstück gleich drei Bäume umfallen. Ich finde es auch nicht toll, wenn überall Bäume rumliegen und die Bahn tagelang nicht oder nur eingeschränkt fährt. Und doch, ich liebe den Herbstwind – bitte ohne Regen – ich liebe es mich vom Wind durchpusten zu lassen. Ich liebe das raschelnde Laub, ich liebe das Geschrei der Vögel, die auf dem Weg in ihre Winterquartiere sind.

Ich liebe es auch durch den herbstlichen Wald zu streifen und zwischen dem bunten Laub Pilze zu suchen. Ich liebe überhaupt das frische Herbstgemüse, die frischen Kohlköpfe, die gerade geernteten Kürbisse, die späten Apfel- und Birnensorten. Jetzt ist Eintopfzeit. Ich bin ein großer Fan von Suppen. Ich mag die Eintöpfe mit viel Gemüse, mit so viel, dass der Löffel fast darin stecken bleibt.

Herbstzeit, das ist auch die Zeit, in der man sich durchgezaust vom Wind nach einem Spaziergang auf etwas Warmes freut. Das kann ein Teller Suppe, eine Brühe oder auch ein Grog oder ein Glühwein sein. All das bereite ich am liebsten selber zu. „Fertiger“ Glühwein kommt mir genauso wenig ins Haus, wie Fertigsuppen – es sei denn, ich soll die testen. Wenn der Regen an das Küchenfenster prasselt, macht es gleich doppelt Spaß zu kochen. Es ist warm und riecht gut. Mir läuft dann schon das Wasser im Mund zusammen.

Warm ist das richtige Stichwort: Wenn der Tag langsam ausklingt, dann gibt es nichts schöneres als ein prasselndes Kaminfeuer. Ja, ein Kamin ist nicht unbedingt notwendig – zumindest solange nicht ein Sturm den Strom ausbläst und die Heizung ausfällt. Aber er macht so viel Spaß und so man nur unbehandeltes Holz verfeuert ist das Ganze auch noch Co²-neutral. Ja, ich liebe unseren Kamin. Er sorgt für ein tolles Wohlfühlgefühl und für eine sehr angenehme Wärme. Wenn man sich dazu noch ein gutes Glas Wein, einen Cognac oder einen Kräuterschnaps zum Käse oder den ersten Lebkuchen gönnte, dann weiß man, wie sich Genuss anfühlt.

Herbstzeit, das ist für mich eine Zeit voller Genuss!

So, nun muss ich in die Küche. Heute möchte ich Rührei zum Frühstück und das macht sich nicht allein.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Genießen Sie das Leben!

 


Veröffentlicht am: 02.11.2017

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