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25.11.2017

 

 

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Aufgespießt: Fundstücke

… nicht achtlos liegen lassen

(Helmut Harff/Chefredakteur) Wir alle kennen das: Da liegen irgendwo irgendwelche Sachen rum. Keiner weiß, wo das Zeug her kommt. Vielfach ist nicht einmal klar, was das überhaupt ist. Ob die Fundsache überhaupt etwas wert ist oder nur Müll ist, kann schon gar niemand sagen.

Nu wissen wir seit Fernsehsendungen wie "Kunst und Krempel", "Bares für Rares" oder auch den "Trödelprofis", dass nicht alles, was teuer aussieht, was man in der Familie immer für wertvoll hielt, auch zumindest monitär überzeugt. Andererseits erlebt man immer wieder, dass etwas, was man eher für Plunder hielt, doch noch mehr als nur einige Euros wert ist.

Noch undurchsichtiger wird es, wenn wir ein Erbe antreten. Da stapeln sich die Dinge, die niemand wirklich erben will. Schnell landet das im Container. Damit landen aber auch immer wieder Dinge im Müll, die da überhaupt nichts zu suchen haben.

Für viele solcher Fundstücke gibt es Interessenten, gibt es Menschen, die genau das suchen und bereit sind dafür mal mehr, mal weniger Euro auf den Tisch zu zählen. Doch nicht immer ist es das Geld, was Dinge vor der Müllpresse bewahrt. Es gibt Museen, Sammlungen und Sammler, die nicht über große Finanzmittel verfügen, die aber Interesse an solchen Fundstücken haben. Die sind dann dankbare Abnehmer.

Man kann die Dinge schenken, aber auch als zeitlich befristete oder als Dauerleihgabe vor der voreilige Zerstörung bewahren. Das haben meine Schwester und ich mit einem Buch vom ehemaligen Reichsaußenminister Walther Rathenau, der auch eng mit der AEG verbunden war, gemacht. Es ist jetzt eine Leihgabe an die Walther Rathenau-Gedenkstätte im brandenburgischen Städtchen Bad Freienwalde. Sowohl das kleine aber feine Museum im Schloss Freienwalde, als auch die Stadt selber lohnen einen Besuch.

Ich bin mir sicher, dass fast jeder schon Dinge in der Hand gehabt hat, mit denen er nicht viel anzufangen wusste, deren materiellen und ideellen Wert er nicht einschätzen konnte. Wozu haben wir alle Internet? Es empfiehlt sich, mal die Fundstücke zu googlen oder einfach mal zum Kauf oder auch in der Verschenken-Rubrik anbieten. Kommt dabei nichts heraus, kann man sie ja immer noch in den Müll tun. Wobei, meine Erfahrung ist, dass beispielsweise Bücher gern von sozialen Einrichtungen angenommen werden. Andere Dinge, die allerdings noch voll funktionstüchtig und vorzeigbar sind, kann man auch einem Sozialkaufhaus anbieten.

Es zeig sich, dass Fundstücke durchaus erst einmal mit viel Wohlwollen zu betrachten sind. Längst nicht alles, was einem wertlos erscheint, ist es auch.

Vielleicht noch ein Tipp: Wenn man seine Fundsachen mal schätzen lassen will, sollte man sich nicht auf eine Meinung verlassen - vor allem wenn der Schätzer auch Händler ist. Häufig ist es auch wichtig, seine Fundstücke am richtigen Ort anzubieten. Gemälde mit Bergen, verkaufen sich nun mal eben an der Küste schlechter als in den Bergen. Umgekehrt gilt das auch mit Seestücken. Manchmal ist es auch sinnvoller, die Dinge auf einer Auktion zu versteigern.

Haben Sie noch einen Keller, einen Dachboden oder ähnliches, der noch nicht nach Fundstücken abgesucht wurde? Dann wissen Sie ja, was Sie demnächst tun sollten.

 


Veröffentlicht am: 06.11.2017

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