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Daten-Diät

Endlich mal ein paar Bytes weniger auf die Waage bringen

Die meisten Menschen kennen das Gefühl, wenn sie auf der Waage stehen: Man schaut an sich herab und denkt: „Ich muss unbedingt ein paar Kilo abnehmen“.

Kein Wunder, ist man doch über die letzten Monate das ein oder andere Mal nachlässig geworden: Passwörter wurden lange nicht erneuert, Apps, die man nicht nutzt, verweilen auf dem Handy und im Netz wird fröhlich recherchiert, als sei man unbeobachtet. Über die Monate hat sich somit ein gutes Polster angesammelt, dass es nun gilt, wieder loszuwerden. Mit der einfachen Qwant-Daten-Diät können Sie innerhalb von wenigen Tagen lästige Bytes loswerden. Netzexperte Nico Bödeker verrät, wie das geht.

1. Eine Suchmaschine nutzen, die keine Suchanfragen speichert
Das Geschäftsmodell einiger Suchmaschinen ist recht simpel. Je mehr Informationen die Nutzer preisgeben, desto passender lassen sich die Suchergebnisse auf diese zuschneiden. Dabei steht für die meisten Suchmaschinenanbieter weniger im Vordergrund, den Nutzern die beste Antwort auf ihre Suchanfrage zu liefern. Vielmehr bietet es Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen zielgerichteter an den Konsumenten zu bringen. Nico Bödeker: „Wer ein möglichst neutrales Suchergebnis erhalten möchte, sollte eine Suchmaschine nutzen, welche die Privatsphäre respektiert und die ohne andauerndes Tracking und fortwährende Nutzung von Cookies auskommt.“

2. Im Browser die Privatsphäre-Einstellungen anpassen und den privaten Modus nutzen
Jedem Internetnutzer dürfte mittlerweile bewusst sein, dass das Surfen auf unsicheren Webseiten mit Sicherheitsrisiken verbunden ist. Aber auch vermeintlich sichere Webseiten, die mehrmals täglich von vielen Millionen Nutzern besucht werden, geben Daten an Dritte weiter. Einen Schutz davor bietet die so genannte „Tracking Protection“. Ist diese aktiviert, werden ähnlich wie bei sicheren Suchmaschinen keine Suchanfragen oder besuchte Websites gespeichert. Ebenso werden keine Cookies und temporäre Dateien zugelassen. Es lohnt sich also, die Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen und gegebenenfalls das Surfen im privaten Modus zu aktivieren.

3. Apps & Co: Einstellungen überprüfen und löschen, was nicht genutzt wird
Keine Frage: Apps erleichtern uns den Alltag. Ganz gleich ob Sie den Weg von A nach B suchen oder sich Anregungen zum Kochen holen möchten – längst ist ein Leben ohne digitale Unterstützung undenkbar geworden. Die Währung, mit der wir die vermeintliche Bequemlichkeit bezahlen, heißt in den meisten Fällen: Privatsphäre. Wer wissen möchte, welche Informationen ohne das Wissen des Nutzers übertragen werden, sollte in die Einstellungen der jeweiligen App schauen. Hier lautet die wichtigste Frage: Wie geht der jeweilige Dienst mit meiner Privatsphäre um? Sammeln, Speichern, Weitergeben – der Umgang mit Ihren privaten Daten sollte so transparent wie möglich sein. Im Zweifel einzelne Dienste lieber meiden. Nico Bödeker: „Ich überprüfe regelmäßig, welche Apps meine Daten weitergeben und lösche alle, die ich seltener als einmal pro Woche benutze.“

4. Mehrere E-Mail-Accounts nutzen
Jeder von uns besitzt eine private E-Mail-Adresse – sehr viele sogar mehrere. Das ergibt auch Sinn, denn oftmals wird das eigene Postfach durch unliebsamen Spam überschwemmt. Für die Teilnahme an Gewinnspielen, Online-Bestellungen oder dem Abonnieren von Newslettern ist es ratsam, sich neben der „offiziellen“ Mailadresse eine oder mehrere anonyme Adressen einzurichten. Wer bei der Übermittlung von E-Mails auf Nummer sicher gehen möchte, sollte einen E-Mail-Provider auswählen, der eine Verschlüsselung anbietet. Auch hier ist es wichtig, dass die Anbieter auf Trackingtools verzichten und persönliche Daten weder speichern noch an Dritte weitergeben.

Fazit: Wenn Sie im Netz schlank bleiben möchten, führt kein Weg daran vorbei, regelmäßig Datenschutz zu betreiben. Sie werden sehen, einmal angefangen kann Datenschutz sogar Spaß machen. Die Abwechslung ist es, die dabei hilft, am Ball zu bleiben. Verabreden Sie sich doch zum Beispiel mit einem guten Freund oder einer guten Freundin zum Passwörterändern. Oder wie wäre es mit einer Runde anonymen Surfens nach Feierabend? Das Qwant-Team hilft Ihnen, Ihre Ziele zu erreichen.

Nico Bödeker ist Country Head Germany von Qwant.

 


Veröffentlicht am: 07.11.2017

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