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Wirtschafts-News vom 8. November 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Wer jetzt noch schnell seine Abgabenlast für 2017 optimieren möchte, sollte die letz-ten Wochen des Jahres zum Steuerendspurt nutzen. Bei schlauer Planung können Ausgaben noch in dieses Jahr vorgezogen oder bewusst ins neue Jahr verschoben werden, so lassen sich womöglich Steuern sparen, erklärt der Bund der Steuerzahler (BdSt).

Belege und Quittungen sollten ordentlich nach Jahren getrennt werden, sonst besteht die Gefahr, dass ein Beleg aus dem Jahr 2017 zwischen die neuen Belege für das Jahr 2018 rutscht und daher bei der Steuererklärung 2017 vergessen wird.

Steht schon jetzt fest, dass der Steuerzahler im Jahr 2018 wesentlich niedrigere Einkünfte erzielt, können Ausgaben wie Handwerkerleistungen oder Werbungskosten wie zum Beispiel der Kauf von Fachbüchern noch ins Jahr 2017 vorgezogen werden. Dies ist etwa sinnvoll, wenn der Steuerzahler zu Beginn des Jahres 2018 in Rente geht oder die Elternzeit ansteht. Wird im Jahr 2018 keine oder nur noch wenig Einkommensteuer gezahlt, können die Ausgaben unter Umständen nicht mehr steuermindernd genutzt werden. Arbeitnehmer, Unternehmer und Freiberufler können geringwertige Wirtschaftsgüter für berufliche oder betriebliche Zwecke künftig schneller bei der Steuer absetzen: Ab 2018 können Gegenstände bis zu einem Nettobetrag von 800 Euro (952 Euro brutto) dann direkt im Jahr des Kaufs bzw. der Herstellung in voller Höhe als Betriebsausgabe oder Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Bisher galt ein Betrag von 410 Euro. Teurere Gegenstände müssen jeweils über mehrere Jahre abgeschrieben werden.

Auch Kosten für Zahnersatz, Brillen, Kuren und Zuzahlungen zu Rezepten können bei der Einkommensteuererklärung als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden. Das gilt jedoch nur, wenn die zumutbare Eigenbelastung überschritten wird. Diese ist unterschiedlich hoch und richtet sich nach der Höhe des Einkommens, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder. Bei einer Familie mit zwei Kindern und einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 40.000 Euro wird der zumutbare Eigenanteil beispielsweise bei 1.046 Euro im Jahr überschritten. Erst Kosten, die diesen Grenz-betrag übersteigen, werden dann steuermindernd berücksichtigt. Das Nachrechnen lohnt sich jetzt umso mehr, denn der Bundesfinanzhof hat 2017 eine neue Rechenregel für außergewöhnliche Belastungen aufgestellt (Az.: VI R 75/14).  Danach wird die Zumutbarkeitsgrenze jetzt früher er-reicht, sodass womöglich mehr Kosten von der Steuer abgesetzt werden können.
 
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20171108_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 08.11.2017

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