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11.12.2017

 

 

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14. RONCALLI Weihnachtscircus in Berlin

Keine Angst vor wilden Tieren! Wir haben keine!

Die Weihnachtszeit ohne Roncalli in Berlin – einfach undenkbar. Vor allem gilt dies für Circusdirektor Bernhard Paul. Denn wenn es nach ihm ginge, kommt Roncalli auch noch die nächsten 20 Jahre nach Berlin.

Und wenn es nach dem Publikum geht – ebenfalls. Jahr für Jahr möchten es sich mehr und mehr Berliner, Brandenburger sowie Gäste aus nah und fern nicht nehmen lassen, mit ihren Familien und Freunden den Roncalli Weihnachtscircus zu besuchen. Es ist zur Tradition geworden dabei zu sein, wenn sich das Tempodrom außen und innen festlich geschmückt präsentiert, mit allem, wonach das sehnsüchtige Weihnachtsherz verlangt. Einmal im Jahr darf das Tempodrom genau das. Hier kann es seine Verwandlungsfähigkeit zeigen, bevor dann Artisten und Clowns großartige Momente mit ihrer Kunst in der Manege erschaffen.

Seit über 40 Jahren kümmert sich Bernhard Paul mit viel Herz darum, Circus-Tradition am Laufen zu halten. Bereits über die Hälfte seines Lebens widmet er sich der Aufgabe, mit seiner Vision eines besonderen Circus, Poesie ins Leben der Menschen zu bringen.

Das Herz des Zirkusmannes hängt wirklich an der Hauptstadt. So kündigte er an, während des Gastspiels in Berlin vor Ort zu sein. Das ist auch nicht verwunderlich, gehören doch seine erstgeborene Tochter Vivi und das Nesthäckchen Lili zu den Stars des diesjährigen RONCALLI Weihnachtscircus im Tempodrom. Während die ältere der Schwestern hoch über den Köpfen der Besucher am Aerial Loop ihre Kunst zeigt, stellt das Küken der Familie ihre unheimliche Beweglichkeit bei ihrer Kontorsionsakrobatik-Vorführung unter Beweis.

In diesem Jahr wird Beatbox-Akrobat Robert Wicke mit seiner charmanten, manchmal auch frechen Comedy begeistern. Er nimmt die Besucher mit auf eine interaktive Reise durch seine akustische Welt. Die Töne und Sounds, die er seinem Körper und den ihn umgebenden Objekten live entlockt, entwickeln sich zu einem unwiderstehlichen Groove und entführen den Zuschauer in eine andere Dimension des Hörens. Robert Wicke gehören auch die letzten Töne jeder Show. Die Besucher sollten überprüfen, ob sie ein sauberes Taschentuch dabei haben - es wird poetisch und melancholisch.

Selbstverständlich darf auch ansonsten die berühmte Roncalli-Poesie nicht fehlen. Dieses Jahr wird Clown „Carillon“ aus Italien dafür sorgen. Wenn Paolo Casanova alias Carillon auf seinem Hochrad in die Manege rollt, wird die Umgebung für die Dauer seiner Darbietung zum poetischen Mikrokosmos. Nebel steigt auf, schillernde Seifenblasen erscheinen aus dem Nichts und Blumen verwandeln sich in bunten Regen. Immer wieder zaubert der Mime und Illusionist, der in seinem ersten Leben Autos in Turin seinen Atem einhauchte, neue fantasievolle Effekte aus den Untiefen seines Kostüms. Wie der virtuose Beherrscher eines raffinierten Glockenspiels verwirklicht er vor den Augen seines Publikums utopische Phantasien des Viktorianischen Zeitalters und nimmt den Betrachter mit auf eine Reise durch Raum und Zeit. Was sagt Bernhard Paul über seine Entdeckung: Nur sehr selten hat ein Künstler so zu Roncalli gepasst, wie eben Clown „Carillon“.

Balance auf einem Halbmond gibt es mit dem Duo Pykhov aus Moskau. Mit einer Mondsichel, deren Spitzen durch ein dünnes Drahtseil verbunden sind, schaukeln die beiden preisgekrönten Artisten sanft ihrem Ziel entgegen. Leichtfüßig wie die Tochter eines Pierre Lunaire bewegt sich Yana Pykhova tanzend über das Stag ihres Bootes. Mit
traumwandlerischer Sicherheit treibt sie es bis auf die Spitze. Als Tambour gibt ihr Mann den Rhythmus vor, für die gemeinsame Reise in Gefilde längst entschwundener oder noch zu entdeckender Zeiten. Auch hier trifft Poesie auf absolutes Können. Gänsehautfeeling pur ist garantiert.

Bernhard Paul feiert in diesem Jahr auch seinen 70. Geburtstag - ein Alter, das man dem Impressario nicht ansieht. Es ist aber gewiss der richtige Zeitpunkt, ihm Danke zu sagen. Danke für 40 Roncallijahre! Für sein Durchhaltevermögen, seine Ideen und seine nie enden wollende Liebe für den Circus! Danke, dass er den Menschen Freude schenkt und nie aufgehört hat, an seine Visionen zu glauben.

Wer allerdings denkt, dass sich Bernhard Paul auf das Altenteil zurück zieht, irrt gewaltig. Jeden Tag ist er dabei, sich Neues für seinen Zirkus und sein Publikum auszudenken. Ab kommendem Jahr verzichtet Roncalli auf jegliche Tiernummer. Dafür gibt es schon eine dicke Überraschung vor  dem Chapiteau. Nur so viel sei verraten: Der Zirkus hat mehrere alte Foot-Trucks gekauft. In Vorbereitung ist auch ein eigenes Museum.

14. Original RONCALLI Weihnachtscircus


Tempodrom, Möckernstraße 10, Berlin – Kreuzberg
16. Dezember 2017 bis 02. Januar 2018
Preview Sa. 16.12.2017 14 Uhr
Premiere Sa. 16.12.2017 19 Uhr

Eintrittspreise: von 19,00 bis 75,00 Euro) (inkl. aller Gebühren)
Freier Eintritt für: Kinder unter drei Jahren ohne Sitzplatzanspruch
Ermäßigte Tickets für: Kinder bis 12 Jahre, Schüler, Studenten, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, Rentner und Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises (gilt nicht für Manegenlogen bei Abendveranstaltungen)

Silvestergala und Neujahrskonzert des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin mit Artisten aus dem Programm des Roncalli Weihnachtscircus
Infos und gesonderte Preise unter www.dso-berlin.de

Vorstellungen
Sa. 16.12.17 14 Uhr + 19 Uhr
So. 17.12.17 11 Uhr + 15 Uhr + 19 Uhr
Mo. 18.12.17 spielfrei
Di. 19.12.17 19 Uhr
Mi. 20.12.17 15 Uhr + 19 Uhr
Do. 21.12.17 15 Uhr + 19 Uhr
Fr. 22.12.17 15 Uhr + 19 Uhr
Sa. 23.12.17 15 Uhr + 19 Uhr
So. 24.12.17 14 Uhr
Mo. 25.12.17 15 Uhr + 19 Uhr
Di. 26.12.17 15 Uhr + 19 Uhr
Mi. 27.12.17 15 Uhr + 19 Uhr
Do. 28.12.17 15 Uhr + 19 Uhr
Fr. 29.12.17 15 Uhr + 19 Uhr
Sa. 30.12.17 16 Uhr + 20 Uhr
So. 31.12.17 15 Uhr + 19 Uhr DSO Silvestergala
Mo. 01.01.18 13 Uhr
Mo. 01.01.18 18 Uhr DSO Neujahrskonzert
Di. 02.01.18 14 Uhr + 18 Uhr

Tickets unter: 030 / 479 974 77, www.eventim.de oder www.semmel.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Ein Tipp: Noch schnell Karten sichern. Noch gibt es einige!

Fotos: Circus Roncalli, Paolo Carillon, Kai Heimberg

 


Veröffentlicht am: 16.11.2017

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