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Andy Grammer: "The Good Parts"

Am 1.12.2017 erscheint das Album

Andy Grammer denkt viel über seine eigene Wahrheit und wie er sie in Worte fasst, nach. Ehrlichkeit, deren Bedeutung und wie er sie erreicht, sind für ihn Inspiration und Herausforderung zugleich. Das hat ihm zu einem der erfolgreichsten Popkünstler der letzten Jahre gemacht.

„Ich versuche stets das Spektrum der Farben zu erweitern, mit denen ich male.“, sagt er. „Ich denke, wenn Du so ehrlich wie möglich zu Dir selbst bist, lernst Du Kontraste zu verwenden und Grenzen zu sprengen. Selbstkritisch zu sein erlaubt Dir, Dich den süßen Dingen des Lebens zu widmen. Als jemand, der es mag, fröhliche und positive Songs zu schreiben, weiß ich, dass sie schnell billig wirken können. Es ist wesentlich leichter, traurige Stücke zu schreiben. Mit Moll-Akkorden ist sofort alles viel cooler. Es ist nicht einfach, etwas Fröhliches nicht kitschig klingen zu lassen, doch das ist meine Lebensaufgabe. Und ganz besonders jetzt braucht die Welt Liebe in allen Formen.“

Diese Einstellung ist in Grammers „Give Love“ feat. Lunch Money Lewis deutlich zu hören. Der Song war die erste Single aus seinem am 01.12.17 erscheindem Album „The Good Parts“. „Give Love“ ist der Nachfolger seines mit Platin ausgezeichneten Hits „Fresh Eyes“, der weltweit über 300 Millionen Mal gestreamt wurde und mit dem er zum sechsten Mal mit Gold (oder besser) ausgezeichnet wurde. Andys neue, dritte Single „Smoke Clears“  aus dem kommenden Album ist ab sofort erhältlich.

„Es gibt eine Balance zwischen ursprünglichen und Popsounds.“, erklärt der 33jährige. „Ich habe meinen eigenen Weg gefunden, auf dem ich mich nicht gezwungen fühle, meinen Fans nur glitzernde, superproduzierte Poptracks serverien zu müssen.“ Grammers Musik war sofort eine Sensation, obwohl er sich von Beginn an nicht in ein bestimmtes Genre stecken ließ. Er wurde der erste männliche Popstar seit über zehn Jahren, der mit seinen Singles „Keep Your Head Up“ und „Fine By Me“ die Top 10 im Adult Pop Radio erreichte. Sie stammen von seinem 2011 veröffentlichtem, selbst betitelten Debüt. Sein zweites Album „Magazines Or Novels“ enthält den dreifrach mit Platin ausgezeichneten Smashhit „Honey I’m Good“, einer der best verkauftesten Songs 2015 und die mit Gold ausgezeichnete Hymne „Good To Be Alive (Hallelujah)“.

Dennoch fühlt sich Grammer von seinen eigenen Hits nicht unter Druck gesetzt. „Auf dem zweiten Album war es viel schlimmer, das hätte mich fast umgebracht.“, erklärt er. „Ich dachte, wenn diese Platte ein Flop würde, würde es keine dritte geben. Doch alles lief gut, also hatte ich diesmal mehr Freiheit.“

Er weist auf einen Song namens „Good Parts“ als Beispiel hin, auf welche Wege ihn das Schreiben seiner neuen Stücke geführt hat. „Die Idee dahinter ist, unsere Mängel mit allen zu teilen. Das ist das, was Intimität ausmacht: ernsthaft und verletztlich zu sein. Nur so kommen wir einander näher. Also arbeite ich daran, meine eigenen guten Seiten herauszuarbeiten, tapfer zu sein und alles zu teilen.“

Diese Einstellung ist für Grammer kürzlich akut geworden, als seine Tochter Louisiana das Licht der Welt erblickt hat. „Ein paar Stücke handeln davon, wie unglaublich die Erfahrung ist, Vater zu werden.“, strahlt er. „Alles fühlt sich neu an. Alles, was Du zu vor gesehen hast, siehst Du nun mit anderen Augen. Es ist ein spanndender Weg, Liebeslieder zu schreiben. Worte, von denen ich einst dachte, sie seien langweilig, wurden plötzlich wieder interessant. Und sie zeigen, Dir, dass es Dinge in Deinem Leben gibt, die wichtiger sind als Deine Karriere.“

Grammer schrieb über 100 Songs für sein neues Album und versuchte noch bis zur letzen Minute, „die Besten zu schlagen“. („Honey I’m Good“ war der letzte Song, den er für „Magazines Or Novels“ schrieb.) Die Suche nach den Texten hat ihn fröhnlich gemacht. Sie drücken ein Gefühl aus, das sowohl real als auch nachhaltig ist.

„Als Newton der Apfel auf den Kopf fiel, hatte er einen Aha-Moment. Er verstand unverzüglich, was Gravitation bedeutet. Dieses kleine Ding, mit dem er jeden Tag zu tun hatte. Jeder, der davon gehört hatte, musste sich gedacht haben ‚Oh mein Gott, auch ich hatte die ganze Zeit schon mit Gravitation zu tun.‘ Buchstäblich jeden Tag! Ich glaube, dass jeder große Song ein Element davon in sich trägt. Einen Aha-Moment, der uns erlaubt, etwas plötzlich klarer oder auf andere Art und Weise zu sehen und zu verstehen. Eine universelle Wahrheit, mit der wir tagtäglich zu tun haben. Das kann etwas Traurigkes sein, etwas Frühliches oder Profanes. Wenn ein Song so ein Element in sich trägt, bin ich sofort richtig bei de Sache.“

„Die härteste Aufgabe für mich ist es, Worte zu finden, die es wirklich wert sind, gesagt zu werden.“, erzählt er weiter. „Ich habe 80 Prozent meiner Zeit damit verbracht. Ich weiß, dass ich diese Worte auf der Bühne immer und immer wieder singen werde, also möchte ich sicher gehen, dass ich nur das sage, an was ich auch wirklich glaube. Wenn die Texte erst fertig sind, ist, macht der Rest normalerweise mehr Spaß, denn dann kann ich mich auf den Song und die Produktion konzentrieren. Meine Worte sagen mir, wohin ich mit ihnen gehen soll.“

Je mehr Hits er in seiner noch jungen Karriere hervorbrachte, desto mehr hat Andy Grammer verinnerlicht, was nötig ist, sich mit dem Publikum zu verbinden. „Ich kann nicht sagen, warum ein Song erfolgreich wird. Doch ich weiß, wenn ich etwas gefunden habe, das wahr ist. Wir tragen alle Gefühle und Erfahrungen in uns, die für uns wahr sind. Doch wenn Du diese in einen Song packen willst, zerbröckeln sie für gewöhnlich und fallen auseinander. Es ist eine Art emotionale Stille Post. Doch gelegentlich schaffen es eine Emotion oder ein Gefühl den ganzen Weg durch das Spiel hindruch und sind in der Form des Songs immer noch total intakt. Wenn das passiert, weißt Du, dass er eine Chance hat, zu etwas ganz Großem zu werden.“

„Wenn Du etwas Großartiges geschaffen hast, spielst Du es weiter. Der Song macht weiter. Er gibt Dir, was Du brauchst, er besteht den Test der Zeit und erreicht nach langer Zeit immer noch Leute. Und das ist das Ziel.“

 


Veröffentlicht am: 22.11.2017

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