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Morgengruß von Helmut Harff: Allein

... bitte nicht zu Weihnachten

Sicherlich haben Sie auch schon von der Aktion eines einsamen, nicht mehr so jungen Witwer erfahren, der per Aushang in einem Berliner Supermarkt jemand suchte, mit dem oder mit denen er Weihnachten feiern kann. Eine aufmerksame Mitbürgerin postete das auf Facebook.

Soweit in Kürze die Geschichte, die nicht nur vom Mut des Mannes zeugt, sondern auch davon, wie einsam er sein muss. Weihnachten allein verbringen zu müssen, das ist wirklich hart. Das hat auch niemand verdient. Nun ist es aber auch schwer, einfach so einen fremden Menschen zu sich einzuladen - und das gerade zum dem Familienfest schlechthin. Da kann Gutmenschentum schnell in einer mittleren Katastrophe enden.

Wer sich also mit dem Gedanken trägt, einfach so mal jemand zu Weihnachten einzuladen, sollte sich mit demjenigen schon zuvor besprechen. Wichtig ist beispielsweise, was der potentielle Gast ißt oder was nicht.

Doch in der Regel kennen wir alle ja einsame Menschen in unserer direkten Umgebung. Die Menschen müssen ja gar nicht wirklich ohne Angehörige sein. Doch leben beispielsweise die Kinder weit weg, so kann man sich nicht mal so entweder hier oder in Übersee treffen. Auch hier kann eine Einladung sehr willkommen sein.

Vielleicht wollen alle Beteiligten ja auch gar nicht stundenlang zusammen sitzen. Man kann jemand zum Beispiel nur auf ein Stück Stollen einladen oder mit ihm zusammen den Weihnachtsgottesdienst besuchen. Noch ein Glühwein auf den Weg - und alle haben so ein richtig gutes Weihnachtsgefühl.

Wer meint, Weihnachten gehört der eigenen Famile - was mehr als verständlich ist - kann einsamen Menschen auch etwas anders die Angst vor der Einsamkeit nehmen. Man kann schon am Nikolaustag einen kleinen gefüllten Stiefel vor die Tür stellen oder am Weihnachtstag eine Kleinigkeit - die zu nichts verpflichten sollte - übergeben. Ich finde es auch toll, wenn man einen einsamen Menschen - so er noch fit genug ist - zu einem Weihnachtsmarktbummel einlädt. Allein ist es auch dort nicht nett.

Sicherlich haben Sie noch viele Ideen. wie sie einem einsamen Menschen gerade zu Weihnachten die Angst vor der Einsamkeit nehmen können. Das muss nicht viel Geld kosten. Zeit und Hinwendung sind viel wichtiger und kosten nicht mehr als etwas guten Willen.

Übrigens: Man kann auch jemand zum Frühstück einladen.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 22.11.2017

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