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Lieber einsam in Usbekistan als geballt in Venedig

ASI Reisen zeigt Alternativen zum „Overtourism“

ASI Reisen, ein Reiseveranstalter für weltweite Aktiv- und Erlebnisreisen, bekennt sich klar zu sozial und ökologisch verantwortungsvollem Reisen und schafft dadurch Alternativen zum „Overtourism“ in touristischen Hotspots wie Venedig und Barcelona.

Mit verschiedenen Maßnahmen setzt der Veranstalter 2018 seinen Weg hin zu möglichst CO2-reduzierten und ressourcenschonenden Touren fort.

Wenn Tourismus zum Problem wird

Täglich bringen Kreuzfahrtschiffe zehntausende Menschen nach Venedig – lassen jedoch statt Einkünfte für die Einheimischen nur Müll und eine stark erhöhte Feinstaubbelastung zurück. Pro Jahr besuchen laut des Bürgermeisters Luigi Brugnaro rund 20 Millionen Menschen die Stadt, bei einer Einwohnerzahl von 55.000. Zuletzt stimmten 98,7 Prozent der Venezianer dafür, die Zahl der anlegenden Schiffe zu begrenzen – das Referendum blieb weitgehend folgenlos. Ähnlich sieht es in der spanischen Metropole Barcelona aus: In der letzten Zeit gab es dort zahlreiche Demonstrationen gegen steigende Mieten, Lärm und Umweltzerstörung aufgrund von erhöhtem Tourismus-Aufkommen. Die Welttourismusorganisation der UNO (UNWTO) spricht von einer „sehr ernsten Situation“ und rät den betroffenen Tourismusregionen, die Gästeströme besser zu verteilen.

ASI Reisen in der Verantwortung

Dieser unerfreulichen Entwicklung möchte ASI Reisen entgegenwirken: „Im Tourismus sehe ich grundsätzlich etwas Gutes, da es unseren Horizont erweitert, allerdings ist eine Reise immer auch als ökologisch fragwürdig einzustufen“, erklärt Geschäftsführer Ambros Gasser. „Insofern ist es unsere Verpflichtung, Reisen möglichst CO2-reduziert und ressourcenschonend zu entwickeln. Darüber hinaus müssen wir soziale Verantwortung im Zielgebiet übernehmen und können uns nicht auf einem rein ökonomischen Geschäftsprinzip ausruhen.“ Ein erster strategischer Schritt des Spezialreiseveranstalters ab 2018: ASI Reisen bietet deutlich mehr Reisetermine in der Nebensaison an, um Stoßzeiten zu entzerren. Mit durchschnittlich 11 Teilnehmern pro Gruppenreise sind diese entsprechend klein, sodass Land und Leute wertschätzend und authentisch erlebt werden können.

Abseits der bekannten Pfade

Für 2018 hat ASI Reisen zahlreiche Destinationen im Programm, die touristisch bislang noch kaum erschlossen sind. Einerseits werden dadurch spannende Alternativen zu den überlaufenen Hotspots in Europa und weltweit gegeben, andererseits individuelle Begegnungen auf Augenhöhe mit den Bewohnern vor Ort ermöglicht. So auch im mittelasiatischen Usbekistan: Auf einer 15-tägigen Wanderreise bestaunen die Teilnehmer leuchtende und kunstvoll verzierte Moscheen, karge Felsformationen des Tien-Shan und die endlos erscheinende Kizilkum-Wüste. Beim Besuch uriger Bergdörfer können sie die Lebensweise der Einheimischen hautnah und wertschätzend erleben.

Ein weiteres Ziel trägt die Ursprünglichkeit bereits im Rahmen: Transsilvanien, wörtlich übersetzt „jenseits des Waldes“, wird von den dicht bewaldeten Karpaten wie eine riesige, von der Natur geschaffene Burg umschlossen. Die achttägige Wandertour führt zu der Barockstadt Hermannstadt und weiter über sanfte Hügellandschaften zum Drakulaschloss Bran, wo Gäste die Chance haben, Bären in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Auf den Spuren der Bergnomaden sind Reisende wiederum im Rahmen der 14-tägigen Trekking-Rundreise in Kirgisistan. Einer der Höhepunkte ist dabei die unberührte Bergwelt am Son-Kul-See, wo in authentischen Jurten übernachtet wird.

Aufmerksamkeit und Bewusstsein schaffen

Im kommenden Jahr plant ASI Reisen außerdem eine umfangreiche Online-Kampagne via Website, Newsletter, Facebook und Instagram, um seine Gäste für die ruhigere Nebensaison und weniger bekannte Ziele zu begeistern. „Dadurch wollen wir ein Bewusstsein für verantwortungsvolles Reisen schaffen“, so Ambros Gasser. „Wir werden uns auch im kommenden Jahr stetig weiterentwickeln, damit unsere Reisen für alle ein Gewinn sind – für die Gäste ebenso wie die lokale Bevölkerung.“

Foto: ASI_Reisen

 


Veröffentlicht am: 25.11.2017

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