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In Ruhe Wohlbefinden tanken

... meinte schon Konfuzius

In der Ruhe liegt die Kraft. Dieser viel zitierte, dem chinesischen Philosophen Konfuzius zugeschriebene Ausspruch bezieht sich zwar im Original nicht auf die Abwesenheit von Lärm als Energiespender, aber er wäre auch in dieser Auslegung zutreffend.

Es besteht in der Medizin kein Zweifel mehr, dass erhöhte Lärmbelastung schädlich für Gesundheit und Wohlbefinden ist. Genauer gesagt: Zu viel Lärm macht krank, und zwar nicht nur das Ohr – in Form von Schwerhörigkeit, Ohrensausen oder Tinnitus –, sondern kann auch den ganzen Organismus in Mitleidenschaft ziehen. Die gesundheitlichen Folgen erhöhter Lärmbelastung äußern sich insbesondere in Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.

Aber wann werden Geräusche zu Lärm und wann wird dieser zu einer Belastung? Schließlich empfinden viele Menschen ein und dieselbe Geräuschkulisse unterschiedlich: Die einen stört schon, wenn „das Gras wächst“, während unempfindlichere Zeitgenossen selbst durch Verkehrslärm oder im lauten Großraumbüro nicht ihren Gleichmut verlieren. Lärm wird also subjektiv unterschiedlich wahrgenommen. Doch es gibt auch objektive, von Wissenschaftlern als allgemeingültig festgelegte Grenzwerte, wann Lärmbelästigung zu einer Gefahr für die Gesundheit wird.

So soll sich laut einer Studie des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts (Swiss TPH) bereits durch häufige Lärmbelastung ab 40–45 Dezibel (db) das Risiko von gesundheitlichen Schäden erhöhen. Und dieser Bereich ist weder besonders ungewöhnlich noch sehr laut! Ein solcher „Lärmpegel“ wird schon durch leise Musik oder normale Geräusche in einer Wohnung erreicht. Regen oder die übliche Geräuschkulisse eines laufenden Kühlschranks liegen mit 50 db bereits darüber und ein normales Gespräch findet in der Regel bei rund 55 db statt. Daran lässt sich unschwer erkennen, wie schnell ein gesundheitlich riskanter Lärmpegel erreicht sein kann.

Und es wird deutlich, dass schon eine Geräuschkulisse, die im Einzelfall möglicherweise gar nicht als sehr störend wahrgenommen wird, unangenehme Auswirkungen haben kann. Denn Lärm bedeutet für den Körper Stress – mit seinen bekannten Konsequenzen für Herz, Kreislauf, Stoffwechsel, Nerven und in diesem Fall nicht zu vergessen das Gehör. Denn das Ohr muss alle empfangenen Lärmsignale verarbeiten – was es ohne Unterlass tut – und ans Gehirn weiterleiten. Auch bei niedriger Lärmbelastung kann das Ohr dabei nachhaltigen Schaden nehmen. Denn sind die Hörzellen im Ohr erst einmal geschädigt, lässt sich dies in der Regel nicht mehr kurieren. Das Ohr erholt sich eher von einem einmaligen heftigen Knall als von dauerhaft zu hoher Lärmbelästigung.

Vor diesem Hintergrund raten Ärzte dringend zu „Lärmpausen“. Insbesondere Menschen, die tagsüber einem hohen Geräuschpegel ausgesetzt sind, sollten demnach in ihrer Freizeit darauf achten, „zur Ruhe kommen“ zu können. Denn unser Gehör, unser gesamter Körper braucht diese Phasen der Entspannung und das Gehör Zeit zur Regeneration. Deshalb empfehlen Mediziner, in der Freizeit Lärm weitestgehend zu vermeiden und dem Körper die Möglichkeit zu verschaffen, aus Geräuscharmut neue Kraft zu schöpfen. In dem Sinne hätte Konfuzius dann auch wieder recht.

Bild: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 25.11.2017

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